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Landwirtschaftlich genutzte Fläche Remscheids geht zurück

Die landwirtschaftlichen Nutzflächen (ca. 23 Prozent) sind prägend für das Stadtgebiet Remscheids. Große zusammenhängende landwirtschaftlich genutzte Flächen befinden sich im östlichen Bereich des Stadtgebietes (Garschagen, Hackenberg, Bergisch Born, Forsten, Birgden, Buchholzen). Im Westen wurden in der Vergangenheit große landwirtschaftlich genutzte Flächen in Bauland umgewandelt; nur der Landschaftsraum Gelpe ist noch agrarisch geprägt. (…) Neben ihrer großen Bedeutung für den Naturhaushalt hat die Landwirtschaft ebenfalls Einfluss auf das Landschaftsbild und den Erholungswert einer Landschaft. Der Erhalt und die Entwicklung der bäuerlichen Kulturlandschaft ist ohne die landwirtschaftliche Nutzung nicht möglich. Gleichzeitig führen der Strukturwandel und die technischen Veränderungen in der Landwirtschaft zur Aufgabe schwer zu bewirtschaftender, unwirtschaftlicher Flächen.

Insgesamt sind in Remscheid 67 Landwirte ansässig. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche betrug im Jahr 2001 ca. 1370 ha (zum Vergleich: 1982 lag dieser Wert bei 1647 ha). (…) estimmt durch den hohen Grünlandanteil stellen die Betriebe mit Rind- und Milchviehhaltung sowie - bedingt durch die Veränderungen in der Agrarwirtschaft in den letzten Jahren - die Pensionspferdehalter einen großen Anteil der landwirtschaftlichen Betriebe dar.

In jüngster Zeit wurden im Rahmen der Bauleitplanung sowohl für die Siedlungs- und Gewerbegebietsentwicklung als auch im Rahmen der Eingriffsregelung landwirtschaftliche Flächen in Anspruch genommen. Das Ziel der Planung ist es, in Bereichen mit guten landwirtschaftlichen Produktionsbedingungen die Inanspruchnahme der landwirtschaftlichen Flächen nach Möglichkeit zu vermeiden um den Remscheider Landwirten eine dauerhafte Existenz zu sichern und die bergische Kulturlandschaft zu erhalten. Im Flächennutzungsplan sind insgesamt etwa 1926 ha landwirtschaftliche Nutzfläche dargestellt. Aufgrund des Maßstabs und der Funktion des Flächennutzungsplans befinden sich darin auch zahlreiche nicht-landwirtschaftliche Nutzungen (z. B. Splittersiedlungen, Verkehrswege, Brachen). (aus dem Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes der Stadt Remscheid)

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Chronist am :

2010 wirtschafteten in Nordrhein-Westfalen 1.304 landwirtschaftliche Betriebe nach den Kriterien des ökologischen Landbaus, so Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand von Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 2010. Von den 40 landwirtschaftlichen Betrieben, die das Statistische Landesamt für Remscheid aufführt, wird nur ein einziger ökologisch bewirtschaftet. Von den insgesamt 1.372 Hektar landwirtschaftlicher Fläche sind der Statistik zufolge 917 Hektar Dauergrünland und 417 Hektar Ackerland.

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