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Grußwort der Oberbürgermeisterin zum Stadtjubiläum

Liebe Remscheiderinnen und Remscheider,

jede Stadt hat ihre unverwechselbare Geschichte. Seit dem Vollzug des Verwaltungsediktes zur Gründung der Munizipalität Remscheid im Jahr 1808 blicken wir auf eine lange, wechselvolle Geschichte zurück. Die Spuren dieser Vergangenheit sind nicht zu übersehen, wenn wir durch unsere Stadt streifen oder sie mit den Augen von Besuchern betrachten: alte und neue Kirchen, Industriearchitektur der Vergangenheit und Gegenwart, Siedlungsbau im Wandel von mehr als einem Jahrhundert, Friedhöfe und Denkmale – sie sind Stein gewordene Zeugen dafür, wie die Menschen sich in dieser ihrer Stadt eingerichtet und für ihr Auskommen gesorgt haben; sie zeigen, was sie schätzten und wie sie leben wollten. Remscheid – das ist auch die Stadt der 100 Nationen – das ist auch ein Symbol für mehr als 200 Jahre Migrationsgeschichte, deshalb gehören Toleranz, Solidarität und Weltoffenheit zu Werten die wir in Remscheid gemeinsam leben wollen. Denn jedes Gemeinwesen braucht Menschen, die sich für ihre Gemeinde einsetzen.

So manche Errungenschaften unserer Stadt gehen einzig darauf zurück, dass einzelne Bürger sie zu ihrer ureigensten Angelegenheit machten; wie beispielsweise der Bau der ersten Trinkwassertalsperre in Westdeutschland, für den sich die Gebrüder Moritz und Robert Böker stark machten. Wir können froh sein, dass Remscheid eine ganze Reihe engagierter und berühmter Söhne und Töchter aufzuweisen hat. Und wir sollten froh sein, dass hier immer Menschen gelebt haben, die in Remscheid etwas aufbauten und die sich durch Katastrophen oder  Schicksalsschläge nicht entmutigen ließen, sondern weiterhin ihrer Aufgabe nachgingen und damit diese Stadt am Leben hielten. Und die in Krisen und Notlagen zusammenfanden, um das Problem gemeinsam anzupacken. Auch deshalb gilt: „Menschen machen Geschichte“.

Oberbürgermeisterin Beate Wilding. Foto: Lothar KaiserStädtisches Leben hat schon manchen Wandel erfahren und verändert sich immer weiter. Es bleibt nicht unberührt von demographischen Entwicklungen oder weltweiter Vernetzung, vom Wandel der Arbeitswelt und des Konsumverhaltens. Wie die Stadt der Zukunft aussehen wird – darüber gibt es schon viele Spekulationen. Wie unsere Stadt in Zukunft aussehen wird – daran können sich alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Ihre Vorstellungen sind gefragt, denn es geht um ihr Wohlbefinden; ihre Vorstellungen werden gebraucht, denn wir sind auf die Initiativen, die Fantasie und die Tatkraft aller angewiesen.

Unserer Stadt und uns allen wünsche ich eine friedliche Zukunft, in der alle Menschen guten Willens solidarisch miteinander leben und gemeinsam sich den Herausforderungen stellen!

Beate Wilding, Oberbürgermeisterin.

(Grußwort der Oberbürgermeisterin  im Programmheft „200 Jahre Staatrechte Remscheid“, das heute auf einer Pressekonferenz im Rathaus von Viola Juric, Heike Baitis, Sven Wiertz und Andreas Meike vorgestellt wurde)

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