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Ein Gruppenfoto zur Erinnerung an die Kinderstadt 2008

Foto: Lothar Kaiser

Ein Klick auf das Foto, und Sie sehen es in Originalgröße (bei längerer Ladezeit).

Zum Abschluss ein Gruppenfoto mit allen Beteiligten: In der Sophie-Scholl-Gesamtschule auf dem Hohenhagen ging heute die "Kinderstadt 2008" zu Ende - mit vielerlei Aktivitäten, vor allem aber mit spannenden Fußballspielen in der Sporthalle, wo auch dieses Foto entstand. Ein kleines, postkartengroßes Bild bekam jeder "Einwohner" der Kinderstadt zur Erinnerung an diese schöne Ferienzeit. Zitat aus dem „Kinder-Echo“, der Hauszeitschrift der Kinderstadt:

Wenn einer über unsere Kinderstadt Bescheid weiß, dann Til. Muss er auch! Schließlich ist er schon die ganze Zeit so etwas wie der Cheforganisator der Ferienkiste. Aber.Til macht direkt klar: So was Großes kann man nicht alleine machen." Im Gegenteil: Wer mit 200 Kindern richtig Stadt machen will, muss mit möglichst Vielen gut zusammen arbeiten. Und wer ist das? Die Leute von der Stadt RS natürlich, aber auch die Kraftstation, der ASB, die Evangelische Johannes-Kirchengemeinde und die CARITAS. Til ist sich sicher: Das klappt deshalb so gut, weil jeder Träger besondere Stärken hat: Die CARITAS zum Beispiel hat jede Menge Erfahrung. Schließlich hatte die CARITAS schon zehn Jahre lang eine Kinderstadt für 75 Kinder allein auf die Beine gestellt. Außerdem können die super organisieren. Darin sind die Leute von der Stadt auch ziemlich gut. Die Kraftstation bringt jede Menge Ahnung von Medien aller Art mit - und natürlich die dazu passende Ausrüstung! Jede Menge Helferinnen und Helfer wiederum sind in der Johannes-Kirchengemeinde zu Hause. Die vielen Ehrenamtlichen sind dabei ebenso ein Glücksfall wie der ASB -die hatten wir anfangs schlicht als Sanitäter eingekauft". Aber das war denen von Anfang an zu wenig: Das Kinderkrankenhaus" war geradezu Ehrensache für die. Damit war der nächste Schritt klar: Der ASB wurde zum fünften Partner unserer Ferienkiste."

Das ist natürlich nicht die einzige Veränderung während der vergangenen Jahre gewesen. Obwohl: Die Grundregeln sind gleich geblieben: Kinder machen Stadt - und das möglichst selbstständig. O-Ton Til: Wir wollen hier demokratische Strukturen einüben. Die Kinder lernen bei uns, Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen." Das sind nicht bloß große Worte. Wer auf die fünf Jahre zurück blickt, merkt: Die Kinder entscheiden immer mehr selbst. Mittlerweile kann man sich bei uns sogar selbstständig machen. Til vergleicht die Veränderung mit dem LEGO-Spielen: Beim LEGO kann man auch mit den gleichen Steinen ganz verschiedene Sachen bauen. Bei uns gibt es ebenfalls ständig Veränderungen, obwohl man die Kinderstadt immer wieder erkennt."

Man schaue nur auf dieses Jahr: Zum ersten Mal wird der Bürgermeister für die ganze Zeit gewählt. Außerdem gibt es eine Stadtverwaltung, Straßen- und Plätzenamen - und natürlich das Kinderecho", unsere Zeitung! Auf Manches können wir mittlerweile auch verzichten: Banküberfälle zum Beispiel, oder eine Polizei, die nur rum kommandiert und bestechlich ist. Das ist überhaupt das Erstaunlichste: Seit fünf Jahren kommen ein paar Hundert Menschen so gut miteinander aus, dass sie sich am Ende schon aufs nächste Mal freuen. Das belegt sogar die Statistik: Zu Beginn hatte die Ferienkiste 160 Bewohner. Mittlerweile sind es 200 - und die Stadt war zwei Monate vorher ausverkauft!

Es gibt auch noch eine andere Erfolgsgeschichte: Viele Betreuerinnen und Betreuer sind schon zum vierten oder fünften Mal dabei, weil es „einfach Bock macht", wie uns jemand anvertraute. Und wie geht's weiter? Til hat vor allem einen Wunsch: „Hoffentlich gibt es gute Besuchsmöglichkeiten. Ich bin nämlich nächstes Jahr nicht dabei, weil ich mich ein Jahr lang ganz um meine gerade geborene Tochter Ida kümmern will." Da kann man nur sagen: „Glückwunsch, Ida! - Und: Wir freuen uns auf Dich, Til!"

„Kinderstadt“

Nach zwei Wochen ist es soweit, die Kinderstadt ist wieder einmal vorbei. Der Tag endete mit gemischten Gefühlen, während sich manche mit Tränen verabschiedeten, weil es deren letztes mal als Teilnehmer der Kinderstadt war, freuten sich andere Kinder auf den bevorstehenden Urlaub und auf ein nächstes Jahr in der Kinderstadt.

Als Resümee des Ganzen kann man ziehen, dass es eine hervorragende Erfahrung für alle war. Die Kinder lernten das Zusammenleben in einer Stadt kennen. Sie haben die Erfahrung gemacht, dass sie sowohl Rechte als auch Pflichten haben. Aber auch das Erlebnis  zwischen Geld verdienen und ausgeben blieb nicht auf der Strecke. So konnten sie ihr verdientes Geld als z.B. Zeitungsreporter oder Küchenhilfe im Kino oder für Süßigkeiten ausgeben.

Sie hatten zudem die Möglichkeit ihren Ideen freien Lauf zu lassen und sich selbstständig zu machen. So hatten wir in der Kinderstadt bald einen Beautysalon und ein Casino. Darüber hinaus machten sie ihre ersten Erfahrungen mit der Demokratie, denn auch ein Bürgermeister durfte in der Kinderstadt nicht fehlen, auch eine Polizei forderten die Kinder.

Die Helfer konnten viel vermitteln und viele Tipps mit auf den Weg geben. Aber die Helfer waren mehr als „ Aufpasser“, in den zwei Wochen wurden sie für die Kinder Ersatzmama und Ersatzpapa, sodass sich jedes Kind geborgen fühlen konnte. Aus diesem Grund konnte man eine angenehme positive Stimmung erkennen. Die Kinderstadt bietet den Kinder die Möglichkeit sich zu entfalten, viel zu lernen, Spass zu haben und dass alles in einer familiären Atmosphäre. Überall wurde gelacht und gealbert, und wenn es doch mal eine Träne gab, wurde diese schnell getrocknet. (Maike Hoffmann,19, und Carina Krämer, 20)

Fünf Jahre Remscheider Ferienkiste

Kinderstadt! ja, genau so nannten 200 Kinder vom 30.6.-11.7.08 die Sophie-Scholl-Gesamtschule auf dem Hohenhagen. Dieses Jahr fand dort zum fünften Mal die "Ferienkiste" statt. In diesen zwei Wochen "lebten" die Kinder wie in ihrer eigenen kleinen Stadt. Dabei halfen ihnen insgesamt 40 Betreuer/innen der Stadt Remscheid, dem ASB, der Johanneskirchengemeinde, der Caritas und der Kraftstation. Die Kinder arbeiteten halbtägig immer im Wechsel, 100 vormittags und 100 nachmittags. Sie konnten zwischen 20 verschiedenen Bereichen wählen: z.B bei der Zeitung, in der Küche, im Bürgeramt, in der Forschung und vieles mehr. Die Kinder verdienten sich dort ihren Lohn, dieser betrug 10 Fichtentaler. 200 Kinder wählten außerdem einen Bürgermeister. Dieser kümmerte sich um die Probleme und erhöhte sogar den Lohn auf 15 Fichtentaler. Er führte auch Gespräche mit unserer Oberbürgermeisterin Beate Wilding. Ein Fußballspiel gegen die Wermelskirchner Kinderstadt wurde ebenfalls organisiert. Die Vorrunde fand in Wermelskirchen statt und die Rückrunde in Remscheid. Zum Abschluss gab es Fußballspiele Helfer/innen gegen Bürger/innen. Auch wenn die Helfer/innen gewonnen haben, hat es den Kindern gut gefallen und alle freuen sich schon aufs nächste Jahr, wenn es wieder heißt "Kinderstadt auf dem Hohenhagen" (Sabrina Fink, 15 Jahre).

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Waterbölles am : Auch Kinder mit Migrationshintergrund in der "Ferienkiste"

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Ein Klick auf das Foto, und Sie sehen es in Originalgröße (bei längerer Ladezeit). In diesem Jahr liegt das Projektmanagement in den Händen von Deniz Kaynak, die ansonsten im Dienst der Stadt das „RIC“ am Markt betreut. Die Blumensträuße, die ihr ges

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