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SPD: Auf Hastener Spielplatz lauern Gefahren für Kinder

SPD zweifelt naxh wie vor an der Sicherheit des

In der Bezirksvertretung Alt Remscheid will sich die SPD nach der Sommerpause erneut mit der (angezweifelten) Sicherheit auf dem Spielplatz am Hastener Ende der „Trasse des Werkzeugs“ beschäftigen. Schriftlich hat sie gestern Oberbürgermeisterin Wilding gebeten, folgende Anfrage in  die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 27. August aufzunehmen und durch die Verwaltung beantworten zu lassen:

„Bei einer Begehung des SPD-Ortsvereins Stadtmitte Hasten und durch die Debatte aus den vergangenen Sitzungen ist die SPD-Fraktion zu der Überzeugung gelangt, dass der Spielplatz an der Trasse des Werkzeugs in einigen Punkten nicht den einschlägigen Normen und Sicherheitsanforderungen entspricht. Aufgrund dieser Einschätzung bittet die SPD darum, die Konzeption des Spielplatzes und die Berichte über die Abnahme der Spielgeräte und die Genehmigung des Bauordnungsamtes vorzustellen.

In Bezug auf die von der SPD-Fraktion kritisch gesehenen Punkte ergeben sich folgende Fragen:

1. Die vorhandene Abgrenzung des Spielplatzes durch die Zaunelemente birgt die Gefahr, dass Kinder beim Überklettern und gleichzeitigem Abrutschen in den trichterförmig zulaufenden Vertiefungen zwischen den Zaunelementen mit dem Kopf hängen bleiben und sich strangulieren. Die Abstände zwischen den einzelnen Elementen bewegen sich in einer Breite von 5,5 cm bis 15 cm und größer (Foto rechts). Für Spielgeräte ist eine Zwischenraumbreite von kleiner als 10 cm und größer als 23 cm vorgesehen. Entspricht die Konstruktion den gängigen Normen für Spielplätze und denen der Verkehrssicherungspflicht?

2. Durch die Aufstellung eines Ballkorbes werden Kinder im hinteren Bereich des Spielplatzes zum Ballspielen eingeladen. Ein Abfangzaun existiert aber nur zur Stirnseite des Geländes. Entspricht die Konstruktion der seitlichen Abgrenzung den DIN Normen zur Verkehrssicherungspflicht zur Absicherung von Ballspielgeräten auch im Hinblick auf die Zufahrtsstraße auf der einen und dem Fuß- und Radweg auf der anderen Seite?

3. Falls die Geländer als Kletterbereich in der Konzeption vorgesehen waren, stellt sich die Frage, ob aufgrund der möglichen Fallhöhe gemäß der DIN EN 1176 ein abfedernder Belag auf der Zufahrtsstraße auf der einen und dem Fuß- und Radweg auf der anderen Seite hätte installiert werden müssen, da die Fallhöhe an den Enden die Höhe von 50 cm überschreitet?

4. Das Ballspielgerät ist in einer Bodenhülse montiert, die das Hineingreifen von Kindern ermöglicht. Entspricht die Montage des Spielgeräts der DIN EN 1176 (siehe Foto rechts unten)?

5. An den Zuwegungen zum Trassenspielplatz sind unterschiedliche Absperrzäune angebracht. Insbesondere an den Geländern, die aufgrund der Kritik nachgebessert wurden, stellt sich nach wie vor die Frage, ob aufgrund der jetzigen Konstruktion Kinder nicht zum überklettern eingeladen werden (Foto links). Entspricht die jetzige Konstruktion den einschlägigen Normen zur Verkehrssicherungspflicht für Fuß- und Radwegen auch vor dem Hintergrund als Zuwegung zu einem Spielplatz?“

Darüber hinaus regt Otto Mähler, pensionierter Polizeibeamter und Sprecher der SPD-Fraktion In der Bezirksvertretung Alt Remscheid an, alle städtischen Spielplätze mit einem Hinweisschild auszustatten, auf dem ein städtischer Ansprechpartner mit Telefonnummer vermerkt ist, dem Schäden an den Spielgeräten und andere Gefahren gemeldet werden können.

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Chronist am :

Wie Ernst-Otto Mähler dem Waterbölles per Mail berichtete, hat sich bei einem Ortstermin, an dem gestern Morgen auch der Sicherheitsbeauftragter für Spielplätze in Remscheid und ein Vertreter des TÜV Rheinland teilnahmen, herausgestellt: Die Bänder mit ausgestanzten Werkzeug-Enblemen, an denen mit den Fingern hängen bleiben können, müssen wieder entfernt werden. Auch die Absperrung zur Trasse (zu hohe Fallhöhe). Eine Verletzungsgefahr ist auch bei den Befestigungen der Abfallkörbe gegeben. Mähler: „Das alles wurde fotografiert; nun wird ein Bericht erstellt, der Verwaltung zugeleitet und in der nächsten BV zur Kenntnis gegeben.“ Da fragt sich der erstaunte Laie: Wieso ist das nicht alles schon viel früher erkannt worden – von den Fachleuten bei der Stadtverwaltung Remscheid?

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