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Verliert das Bergische eine ICE-Verbindung?

Dem Protest der Nachbarstädte Wuppertal und Solingen gegen den zum Fahrplanwechsel im Dezember geplanten Wegfall von ICE-Halten (in Ohligs und Wuppertal) und der Forderung an die Deutsche Bahn AG, den Bergischen die die ICE-Linie 43 von Dortmund nach Basel zu erhalten, schließt sich Oberbürgermeisterin Beate Wilding im Namen der Stadt Remscheid an. Unter „Anträge und Anfragen“ sicherte sie dies dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Karl Heinz Humpert in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause zu. Die Bahn hatte die weitgehende Einstellung dieser Zugverbindung in Köln (abgesehen von Zügen morgens und abends) mit dem umfangreichen Aus- und Neubaus des Dortmunder Hauptbahnhofs begründet (fehlende Gleiskapazität in Dortmund).

IHK-Präsident Friedhelm Sträter, Solingens Oberbürgermeister Franz Haug und sein Wuppertaler Amtskollege Peter Jung hatten daraufhin dem Vorstandsvorsitzender der Bahn, Hartmut Mehdorn geschrieben: „Wir sind hinsichtlich negativer Auswirkungen auf unseren Standort sehr besorgt. Wir wären Ihnen deshalb sehr dankbar, wenn Sie klarstellen würden, ob die geplante Kappung zeitlich begrenzt oder dauerhaft sein soll. Ein möglicherweise von Ihnen geplanter dauerhafter Wegfall der ICE-Linie 43 ist für uns völlig inakzeptabel.“ Auf den Vorschlag der IHK und der Kommunalpolitiker, die ICE-Züge der Linie 43 von Hagen aus nicht mehr nach Dortmund, sondern direkt nach Hamm fahren zu lassen, antwortete die Bahn bis heute nicht. Würde die ICE-Linie 43 auf der Wupperstrecke (Wuppertal, Solingen) wie geplant ausgedünnt, hätte das für Bahnreisende aus dieser Region ein lästiges und wahrscheinlich auch oft unsicheres Umsteigen in Köln zur Folge, zeitweilig sogar die Weiterfahrt über die weitaus langsamere Rheinstrecke. „Diese gravierende Angebotsverschlechterung ist gerade für Geschäftsreisende nicht akzeptabel“, betont Thomas Wängler, Leiter des IHK-Bereichs Standortpolitik, Verkehr, Öffentlichkeitsarbeit. „Vielleicht hilft ja der gemeinsame Widerstand, die Bahn doch noch zum Umdenken zu bewegen“, hofft Wängler.

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Chronist am :

Die Deutsche Bahn hat inzwischen, wie die IHK gestern mitteilte, die Kappung der ICE-Linie 43 gegenüber dem Düsseldorfer Verkehrsministerium bestätigt. Die ICE-Züge der Linie 43, die zurzeit im Zwei-Stunden-Takt von Dortmund über die Wupperstrecke nach Süddeutschland fahren, werden ab Dezember 2006 weit überwiegend erst in Köln starten. Lediglich morgens und abends bleiben insgesamt drei Direktverbindungen nach Süden bestehen. Die bergische IHK: „Damit kommt es zu einer deutlichen Verschlechterung der ICE-Anbindung der Region. Erst verschweigt man uns über Monate die wahren Gründe für die Maßnahme und blockt alle Nachfragen ab, jetzt stellt man uns vor vollendete Tatsachen.“

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