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Café Kronprinz: "Raus aus der Lethargie und Vereinsamung!“

 

Die „Remscheider Tafel für Bedürftige e.V.“, Kronprinzenstr. 34, (Tel.02191/790193, Mail  RS-Tafel@t-online.de">RS-Tafel@t-online.de)  hat heute der Presse ihr „Café Kronprinz“ vorgestellt, mit dem sie ihr Angebot an Bedürftige erweitert. Vorsitzender Jochen Jüttner: „Der demoskopische Alterungsprozess der Bevölkerung nimmt immer stärker zu. In den verschiedenen Armutsberichten wird dies gleichzeitig mit der Verarmung von älteren Menschen beschrieben. Die Schamgrenze, dies zuzugeben und Hilfe anzunehmen, ist nach wie vor groß. Als Folge tritt zunehmend Vereinsamung auf. Diese Tendenzen können aus der Erfahrung der Remscheider Tafel absolut bestätigt werden. Der Umgang mit Armut ist den Mitarbeitern der Tafel bekannt. Auf der Suche nach Gelegenheiten, wie Begegnungen und Gespräche möglich gemacht werden können, kam uns der Gedanke zur Einrichtung eines Cafés. Raus aus der Lethargie, raus aus der Vereinsamung!“

Im „Café Kronprinz“ kann mit vielen Menschen Kontakt aufgenommen und Kommunikation gepflegt werden. Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben kann neu gelernt oder gefördert werden (wobei die leibliche Versorgung in bewährter Form sichergestellt ist). Der Name für das neue Angebot des „Remscheider Tafel für Bedürftige e.V.“   ergab sich aus dessen Adresse, der Kronprinzenstraße. Geöffnet ist das Café täglich von 10 bis 14 Uhr. Um diese Öffnungszeiten an sieben Tagen in der Woche gewährleisten zu können, werden allerdings noch weitere freiwillige Helfer gesucht. Unser Bild zeigt das Team der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, von links nach rechts Carmen und Dietmar Murawski, Vroni Biesenbach, Jochen Jüttner, Jochen Püttmann und Manfred Krüger.

Derzeit betreibt die "Remscheider Tafel" folgende Ausgabestellen:

montags - freitags

Remscheider Tafel, Kronprinzenstr. 34, 14:00 - 15:00 Uhr

warmes Essen und Lebensmittel

montags

Haus Lindenhof, Lindenhofstr. 13, 13:00 - 14:00 Uhr

Lebensmittel

Wohnheim, Wülfingstr. 1, 14:00 - 15:00 Uhr

Lebensmittel

dienstags

Evang. Gemeindezentrum Klausen, Hans-Böckler-Str. 3-5, 14:00-15:00 Uhr

Lebensmittel

mittwochs

Evang. Gemeindezentrum Hackenberg, Max-von-Laue-Str. 1a, 11:00- 12:00 Uhr

Lebensmittel

donnerstags

Internationaler Bund für Sozialarbeit Reinshagener Str. 35a, 13:00 - 14:00 Uhr

Lebensmittel

freitags

CVJM-Haus, Gertenbachstr. 38, 11:00 - 12:00 Uhr

Lebensmittel

samstags

Remscheider Tafel, Kronprinzenstr. 34, 14:00 - 15:00 Uhr

Lebensmittel

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Kommentare

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Chronist am :

Jochen Jüttner, der Leiter der Remscheider Tafel, konnte sich dieser Tage über eine Spende der Remscheider C&A-Filiale in Höhe von 2.000 Euro freuen. Überreicht wurde von Filialleiterin Ulrike Hasenbeck. Die Spende ist Teil einer bundesweiten Aktion, mit der C&A dokumentieren will, dass das Unternehmen zu Weihnachten neben dem Geschäft auch die Menschlichkeit nicht aus den Augen verliert. Gespendet werden insgesamt mehr als eine Million Euro.

Kai Reumschüssel am :

Das Café Kronprinz, Frühstückstätte der Tafel, hat die Preise erhöht. Bis vor zwei Monaten konnten die Bedürftigen dort kostenlos frühstücken, nur der Kaffee kostete 20 ct. Dann wurde ein Mindestverzehr eingeführt. Egal, ob die Bedürftigen nun einen Kaffee tranken oder nicht, es kostete 20 ct. Nun aber kostet alles 20 ct, jedes Brötchen und jedes Getränk. So kostet das Frühstück nun 60 bis 80 ct, bevor man satt ist. Das entspricht einer Preissteigerung von bis zu 300 Prozent. Hier zeigt der Kapitalismus sein wahres Gesicht. Er macht aus dem Hunger der Armen noch ein Geschäft. Die Spender spenden doch für Bedürftige und nicht fürs Café! Also wenn das keine Abzocke ist, was dann? Diese Preissteigerung ist auch nicht mit höheren Energiepreisen oder ähnlichem zu erklären, denn es ist eine Preissteigerung, die glattweg Wucher ist. Ackermann wollte eine Rendite von 25 Prozent erreichen, die Remscheider Tafel liegt weit darüber!

Heidrun Falkenberg am :

Das stimmt so überhaupt nicht! In der Vergangenheit haben wir, die Mitglieder und der Vorstand der Tafel, 20 Cent für 1 Pott Kaffee und Brötchen, gekochte Eier, Kuchen, Pizza etc. für zusammen 20 Cent abgegeben. Voraussetzung war, einen Pott Kaffee zu kaufen. Dieses haben einige "nette Menschen" umgangen und unbegrenzt belegte Brötchenn und Kuchen verzehrt oder sogar mitgenommen. Natürlich wollen und müssen wir dafür sorgen, daß alle Gäste zu Essen und Trinken bekommen. Daher haben wir seit einigen Tagen einen Beitrag von 20 Cent ab 2 belegte Brötchen oder 1 großes Stück Pizza oder Torte eingeführt. Immer wird dabei auch von den erfahrenen, ehrenamtlichen Mitarbeitern die persönliche Situation der einzelnen Gäste berücksichtigt. Wer mit MP3-Player und/oder Handy versichern möchte, daß er 20 Cent nicht erübrigen kann, ist doch unter wirklich Bedürftigen, die sich oftmals nicht das Mittagessen und den Lebensmitteleinkauf für 1 Euro leisten können, fehl am Platze. Diese Gruppe Menschen kommt nämlich nur ins Café Kronprinz und nicht zur Tafelausgabe. Ich, als Kassenwart, bin beinahe täglich sowohl im Café als auch bei der Tafel und erlaube mir diese Beobachtung hier darzustellen und die "Preiserhöhung" zu widerlegen und vehement zu widersprechen. Wir haben täglich mehr Bedürftige zu versorgen und sorgen dafür, daß JEDER genug zu Essen und Trinken erhält. Natürlich ist der Unterhalt der Einrichtung mit hohen Ausgaben verbunden, die nicht von 20 Cent bestritten werden können.

Kai Reumschüssel am :

Unsere Proteste haben gewirkt: Die Mitarbeiter der Remscheider Tafel behaupten zwar, dass es ein Missverständnis war, jedoch sehe ich das anders. Nun gilt eine neue Preispolitik: All can you eat and drink for 20ct! Also 20ct für alles. Wenn das kein Sieg ist, was dann?

Michael Dickel am :

Wenn man das Angebot der Tafel für ein Frühstück sagen wir für 80 Cent als Abzocke, Wucher und das wahre Gesicht des Kapitalismus bezeichnet, bewundere ich die Organisatoren und freiwilligen Helfer noch mehr als ohnehin schon. Mir dreht sich bei solchen Aussagen der Magen um, und ich hätte das Angebot einfach eingestellt.

Heidrun Falkenberg am :

Danke, sehr geehrter Herr Dickel! Manchmal möchte man als Vorstandsmitglied, das tgl. mindestens vier bis sechs Stunden mit Organisation, Gewinnung von neuen Spendern und mit Querulanten herumschlagen muss, alles hinwerfen. Genau die, die meckern, fahren dicke Autos mit Powerboards, mailen ununterbrochen, rauchen wie ein Schlot und " essen" sechs Brötchen , drei gekochte Eier, Salat, Kuchen etc. und meckern über 20 Cent. Das muss man erst einmal verdauen als ehrenamtlich arbeitender Mensch, dem es schwerfällt, solche Dinge mitanzusehen. Das Ego ist bei dieser Spezies erheblich größer als der Verstand und die Moral.

Michael Dickel am :

Es ist übrigens auch ein Trauerspiel, dass Sie hier im Waterboelles nicht mehr Entrüstung über die Aussagen des Herrn Reumschüssel (Die Linke) hören. Insbesondere erwarte ich auch eine Distanzierung des Herrn Beinersdorf (ebenfalls Die Linke), der ja auch eifriger Leser und Nutzer des Forums ist. Aber vielleicht gibt es bei der Partei "Die Linke" ja demnächst das Angebot "All you can eat" für 20 Cent flächendeckend. Leider befürchte ich, dass das Angebot dann eben nur für ein Brot für alle reicht.

Fritz Beinersdorf am :

Sehr geehrter Herr Dickel, wenn Herr Reumschüssel sich hier in unangemessener Weise geäußert hat, dann nicht als Mitglied der LINKEN. Deshalb gibt es auch keinen Grund für eine Distanzierung meinerseits. Den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Tafel gilt Dank und Anerkennung für ihre Tätigkeit. Ich möchte übrigens darauf hinweisen, dass DIE LINKE. Remscheid die einzige (!!) Partei in Remscheid ist, in deren Programmatik die Remscheider Tafel eine Rolle spielt. Es heißt dort auf Seite vier: „DIE LINKE tritt ein für die Förderung der Remscheider Tafel und anderer Angebote für Bedürftige.“

Michael Dickel am :

Natürlich können Sie das intern klären. Aber vielleicht müssen Sie noch lernen, dass als Politiker jede öffentliche Aussage eben in der Praxis nicht mehr so "ganz privat" ist. Das freut mich auch so an meiner Situation. Ich muß nicht politisch korrekt sein. Herr Reumschüssel aber schon. Und deshalb ist es für Sie als Spitzenkandidat schon wichtig, wie Sie mit diesen Aussagen umgehen. Schließlich schreibt er ja: "unsere Proteste haben gewirkt". Ist es nun die Linke, die protestiert hat, oder nicht. Und selbst wenn nicht, er ist stellvertretendes Mitglied im Landesparteirat für den KV Remscheid - da ist es für den Wähler wichtig, welche Meinungen ein Angehöriger der Parteien hat.

Heidrun Falkenberg am :

Nein, Ihre Häme ist fehl am Platze. Es gilt nach wie vor: Kaffee und 2 Brötchen oder Pizza oder Torte = 20 Cent; ab dem 3.bis ??? Brötchen= 20 Cent. Was wollen Sie mit Ihren Attacken bezwecken?? Soll ich Ihnen einmal vorrechnen, was wir finanziell zuschiessen müssen aus Spendengeldern, um Kaffee, Milch, Zucker Softdrinks etc. zu bezahlen??? Irgendwie wollen Sie mit aller Gewalt eine gute Sache kaputtmachen. Genügend Gäste sind zu arm, um eine Zigarette nach der anderen zu rauchen beim Frühstück in Café Kronprinz oder haben auch noch nicht einmal ein einfaches Handy.So sieht es aus!!!!

Wieland Gühne am :

Ich muss gestehen, dass ich erst jetzt auf die Aussagen von Herrn Reumschüssel gestoßen bin. Das sind ja selbst von einem Linken starke Töne. Da wird unterstellt, dass das Cafe Kronprinz das wahre Gesicht des Kapitalismus ist. Dass dort Abzocke und Wucher betrieben werden. Dass selbst Ackermann neidisch auf dessen Rendite schaut. Hoffentlich liest das keine Heuschrecke. Eine feindliche Übernahme wäre nicht zu vermeiden.

Jutta Velte am :

Mich hat es erschüttert, mit welchen Worten und Anschuldigungen sich Herr Reumschüssel über die Arbeit im Café Kronprinz hermacht. Deshalb möchte ich an dieser Stelle die Arbeit der Remscheider Tafel insgesamt ausdrücklich loben. Die Einsatzbereitschaft der vielen Ehrenamtlichen macht die Unterstützung für Not leidende Menschen erst möglich. Vor diesem Hintergrund finde ich die Einlassung und die anschließende bizarre Jubelarie des Herrn schlicht unverschämt. Liebe Damen und Herren, lassen Sie sich nicht entmutigen!

Kai Reumschüssel am :

Auch ich halte die Arbeit der Mitarbeiter für bemerkenswert. Das ist ja auch nicht der Punkt, um den es sich dreht: Aus eigener Erfahrung weis ich, dass es Leute gibt, die sich noch nicht mal _0,20 Euroleisten können, und nun sollen diese noch mehr bezahlen? Zur meiner Verteidigung muss ich bemerken, dass es meine rein persönliche Meinung ist, nicht die der Partei! Da ich nicht zur Wahl stehe und auch auf Kreisebene kein Amt aus führe, bin ich auch nicht Politiker, wie von Herrn Dickel behauptet, sondern nur Mitglied einer Partei. Da aus der Disku folgendes klar wurde: Der Tafel fehlt sonst Geld. Habe ich mir überlegt: Wenn wir es schaffen, monatlich zehn Euro der Tafel zu spenden und dass auch andere Mitbürger tun, könnten wir erreichen, dass die Tafel das Angebot "Cafe Kronprinz“ preisstabil bleibt oder, wenn viele mitmachen, sogar kostenlos wird.

Michael Dickel am :

"Die Mitarbeiter der Remscheider Tafel behaupten zwar, dass es ein Missverständnis war, jedoch sehe ich das anders". So schreiben Sie selbst (siehe oben) und sie schreiben (da war ich wohl voreilig) auf Ihrem Profil: "angehender Politiker". ich habe selbst mal gelernt, dass man eben selbst als Mitglied einer Wählergemeinschaft auf dem ersten Wahlstand direkt zur Gattung "Homo politicus" gezählt wird, egal ob einem das gefällt oder nicht. Und dass Sie sich überlegt haben, dass der Tafel Geld fehlt, das ist ja was ganz Neues und ist so richtig, wie der Ball rund ist. Wie glauben Sie eigentlich, kommt die Tafel an Ihr Angebot. Ich sage es deutlich. Eine Entschuldigung bei den Mitarbeitern ist fällig, und Sie können dann gleich Ihre Mithilfe anbieten. Ihre zehn Euro sind dann auch willkommen.

Harald Fetsch am :

Ach, Herr Reumschüssel, hätten Sie doch besser nichts mehr gesagt. Vorausgesetzt, die Angaben von Herrn Dickel stimmen, dann sind Sie Funktionsträger der LINKEn auf Landesebene. Also auch „Politiker“. Persönliche Aussagen müssen Sie als solche herausstellen. Wieso bringen Sie das als ihre „Verteidigung“ an? Gegen was? Als „Politiker“ auf Landesebene sollte Ihnen einige wirtschaftliche Begriffe bekannt sein. Sie werfen Preissteigerungsrate, Umsatz- und Eigenkapital-Rendite munter durcheinander. Und dass das Café mit der behaupteten Preissteigerung enorme Gewinne macht, ist wohl absurd. Wenn Sie englische Zitate verwenden, dann sollten sie auch richtig sein. Ihr Zitat bedeutet nämlich genau das, gegen das Sie sich gewehrt haben. Und die Aussage von Frau Falkenberg ist vollkommen glaubwürdig, dass niemand hungrig nach Hause gehen muss. Egal wie die monetäre Situation im Portemonnaie aussieht.

H.Falkenberg am :

Liebe Forumteilnehmer der Tafel und des Café Kronprinz, endlich ist die "politische"Agitation aus diesem Thema gewichen. Geblieben sind unsere finanzellen Probleme! So müssen wir noch in diesem Jahr zwei neue Fahrzeuge anschaffen (austauschen) da die beiden anderen Fahrzeuge viel zu teuer in Reparaturen etc. geworden sind. Um es auf den Punkt zu bringen: uns fehlen 15.000 € alleine für ein Fahrzeug, da uns die Werbetreibenden mangels Geldes weggebrochen sind und dadurch unsere Fahrzeuge finanziert wurden und werden. Finden wir nicht einen oder mehrere Spender, so sieht es bescheiden aus mit der Remscheider Tafel. Das ist nur ein Problem von VIELEN. Lob an die ehrenamtlichen Mitarbeiter alleine hilft nicht. Unser Spendenkonto kann bei der Stadtsparkasse oder bei mir gerne erfragt werden.

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