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Betriebsrat: Für ein kundenorientiertes ÖPNV-Angebot

Von Axel Schad, Betriebsratsvorsitzender der Stadtwerke Remscheid

Aufgrund des drohenden Stellenabbaus beim Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Remscheid hat der Betriebsrat versucht, durch kostengünstigere Vorschläge Arbeitsplätze bei den Stadtwerken Remscheid zu halten, die Kostensituation aber nicht aus den Augen zu verlieren. Im Gegenteil: Der Weg hin zu einer nachhaltigen Verbesserung der Einnahmen ist unserer Meinung nach sinnvoller als eine reine Fokussierung auf die Personalkostenseite. Der ÖPNV sollte ein konkretes Angebot zur kostengünstigen Mobilität der Bürger sein, vor allem vor dem Hintergrund der steigenden Benzinpreise. Hierzu ist natürlich wichtig, dass unsere Bürger das Angebot des Verkehrsbetriebs wahrnehmen und den konkreten persönlichen Nutzen für sich erkennen können.

Die Mitarbeiter/-innen der Stadtwerke Remscheid sind sich sehr wohl bewusst, wer ihre Gehälter finanziert und wollen ihrer Kundenorientierung nicht nur durch eine verantwortungsbewusste, verlässliche und kompetente Arbeit wie bisher deutlich machen, sondern möchten durch konkrete Beratung von „Nicht-ÖPNV-Nutzern“ offensiv darauf hinwirken, die Fahrgastzahlen bei den Stadtwerken Remscheid zu steigern, um somit helfen zu können ihre Arbeitsplätze zu sichern.

Wie Herr Prof. Dr. Hoffman zu Recht auf die Qualitätsmessungen hinweist, wird der ÖPNV in Remscheid schon jetzt von unseren Kunden als durchweg positiv und verlässlich wahrgenommen. Gleichwohl hat im Verkehrsbetrieb seit 2003 ein umfassender Restrukturierungsprozess stattgefunden, welcher neben der Einführung eines Absenkungstarifvertrages (TV-N) und den damit verbundenen Lohneinbußen auch die darüber hinausgehende Akzeptierung von Mehrarbeit ohne entsprechenden geldlichen Ausgleich (Wendezeiten) beinhaltete. So wurde der Verkehrsbetrieb zu einem Aushängeschild an Kostenreduktion in der Branche und ist es bis heute.

In diesem Restrukturierungsprozess wurden auch 2003 schon vereinbart, umfängliche Maßnahmen zur Verbesserung der Einnahmensituation einzuführen. Hier hätten wir uns ein positiv offensives und informatives Marketing gewünscht. Dieses ist bisher jedoch nicht geschehen.

So fordern wir als Mitarbeiter/-in der Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Remscheid nicht nur, dass diese Hausaufgaben gemacht werden, bevor eine weitere Einsparwelle auf dem Rücken der Mitarbeiter hereinbricht. Sondern wir werden selbst aktiv; wir wollen in unserer Freizeit auf die Menschen in Remscheid zugehen und Marketing in eigener Sache betreiben. Denn wir möchten auch in Zukunft den Menschen in Remscheid einen guten, verlässlichen und kundenorientierten ÖPNV mit Mitarbeitern der Stadtwerke Remscheid unter würdigen Arbeitsbedingungen anbieten können.

Kein weiterer Stellenabbau, keine Fremdvergabe und keine Dumpinglöhne bzw. Tarifflucht. Für zufriedene Kunden und ein kundenorientiertes ÖPNV-Angebot.

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Waterbölles am : "Innovativen und positives ÖPNV-Marketing fehlt nicht!"

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Von Dr. Rita Henzel, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der EWR  Als Mitarbeiterin in der Marketingabteilung der EWR GmbH und der Stadtwerke Remscheid GmbH kann ich die Äußerungen von Herrn Axel Schad, Betriebsratsvorsitzender der Stadtwerke Remscheid Gm

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