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Geschäfte gehören dorthin, wo die Menschen wohnen

Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein. Foto: Lothar Kaiser

Die Stadtverwaltung möchte das mit dem Regionalen Einzelhandelskonzept (REHK) beschlossene Zentrenkonzept auf lokaler Ebene für die Stadt Remscheid um eine unterste Versorgungsstufe Grundversorgungszentren"  ergänzen und als zentrale Versorgungsbereiche" festlegen. Ein Gutachter soll gemeinsam mit der Verwaltung ein rechtlich umsetzbares Konzept zur Abgrenzung und Festlegung von Grundversorgungszentren" erarbeiten. Dem stimmte der Bauausschuss gestern ohne Gegenstimmen zu. Zuvor hatte Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein (Foto) erklärt, „eine Ebene unterhalb der Nahversorgungsschwerpunkte Hasten, Remscheid-Süd und Alte Kölner Straße in Lennep“ müssten Discounter oder gar Vollsortimenter in der Größenordnung von 800 bis 1.200 Quadratmetern Verkaufsfläche „dort entstehen, wo die Menschen wohnen, etwa in Honsberg und Kremenholl, nicht aber an den Durchgangsstraßen“. Zitat aus der Verwaltungsvorlage:

„Mit dem REHK wurde 2006 auf der Grundlage einer Vollerhebung des Einzelhandelsbestandes ein hierarchisch gegliedertes Zentrensystem unter Berücksichtigung der Zielsetzungen der drei bergischen Städte entwickelt, das verschiedene Versorgungsstandorte als Hauptzentren, Nebenzentren und Nahversorgungsstandorte einstuft und als zentrale Versorgungsbereiche festlegt. Hierbei wurden der jeweiligen Hierarchiestufe entsprechende Versorgungsfunktionen und Versorgungsbereiche zugeordnet: Während die Hauptzentren maßgeblich zur strategischen Positionierung der Region gegenüber anderen Großstädten beitragen sollen, dienen Nebenzentren in erster Linie der mittel- und langfristigen Bedarfsfsdeckung einwohnerstarker Stadtbezirke. Als Nahversorgungsschwerpunkte wurden zusätzlich Standorte bezeichnet, an denen eine gewachsene Einkaufslage mit mehreren Anbietern die qualifizierte Nahversorgung eines Wohnbereiches sicherstellt und ergänzend auch einzelne Angebote des mittel- und langfristigen Bedarfs zu finden sind.

In Ergänzung der Haupt- und Nebenzentren sowie der Nahversorgungsschwerpunkte sollen Grundversorqunqszentren an integrierten Standorten für einen angrenzenden Wohnbereich (Wohnquartier) Nahversorgungsaufgaben übernehmen, allerdings nur in deutlich geringerem Umfang als Nahversorgungsschwerpunkte.“

Hans Lothar Schiffer (FDP) äußerte in der gestrigen Sitzung Zweifel, ob die angestrebten Standorte für die Märktebetreiber überhaupt wirtschaftlich sein könnten.

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