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Stürzende Bäume streiften Schutzgitter an der B229

Fotos:Lothar Kaiser

Bei den jüngsten Baumfäll-Aktionen des städtischen Forstamtes an der Bundesstraße 229 (Solinger Straße) oberhalb von Müngsten hat es „Kollateralschäden“ in vierstelliger Höhe (geschätzt) geben: Die eisernen Gitter, die den Bürgersteig vom stark abschüssigen Hang trennen, wurde an mehreren Stellen durch gefällte Bäume eingeknickt. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW wisse davon und werde den Schaden im Zuge regulärer Wartungsarbeiten beheben, bestätigte Forstamtsleiter Markus Wolff auf Anfrage. Der Schaden sei im Übrigen unvermeidbar gewesen. Denn die Bäume Stück für Stück von oben her zu fällen, hätte zu einer erheblichen Zeitverzögerung geführt - mit entsprechenden Auswirkungen auf den Straßenverkehr. In einigen Fällen seien die Bäume so hoch gewesen, dass sie beim Sturz die Metallstäbe des Gitters eingedrückt hätten. Im Bauausschuss war davon am vergangenen Dienstag nicht die Rede. Dort hieß es lediglich, die Baumfäll-Aktion müsse in den Herbstferien fortgesetzt werden.

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Kommentare

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Chronist am :

Im Hauptausschuss hat Hilmar Somborn (CDU) heute die Verwaltung gebeten, in der nächsten Siitzung des Finanzausschusses die Frage zu beantworten, wer den entstandenen Schaden bezahlt und wie hoch er ist.

Chronist am :

In einer Verwaltungsvorlage für den Hauptausschuss am 18. September heißt es als Antwort auf die Anfrage von Hilmar Somborn: „Um zusätzliche möglicherweise auftretende Verkehrsbeeinträchtigungen weitestgehend zu minimieren, wurde bewusst auf den zeit- und kostenaufwändigen Einsatz von Hubsteigern verzichtet, zumal der dort erforderliche Hubsteiger mit einer notwendigen Ausfahrhöhe von über 20 m verwaltungsintern nicht zur Verfügung steht und daher extern hätte angemietet werden müssen. Für derart hoch herüberragende Trockenäste und Bäume konnte statt dessen der zeit- und kostensparende Einsatz der als Baumkletterer zusätzlich qualifizierten städtischen Forstwirte eingeplant werden. Während der Fällarbeiten erreichten wenige großkronige Bäume mit weit ausladenden Ästen aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse und trotz des sorgsam fast parallel zur Straße durchgeführten Fällvorgangs drei der oberhalb der Leitplanken angebrachten stählernen Handläufe und verursachten dort entsprechende Deformationen. Nach Auskunft der vor Ort mit anwesenden Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßen sowie der später hinzu gezogenen Kollegen des städtischen Fachdienstes Straßen- und Brückenbau handelt es sich bei diesen Deformationen lediglich um rein optische Beeinträchtigungen, welche die Funktionalität des Leitplankensystems in keiner Weise beeinträchtigen. Eine Beseitigung aus rein optischen Gründen könnte die Funktionalität bzw. die Verkehrssicherheit auch nicht verbessern. Daher wird der Landesbetrieb Straßen NRW als der an der B 229 zuständige Straßenbaulastträger, zunächst auch keinen Austausch durchführen, da Aufwand und Kosten eines nur optisch bedingten Austauschs der Handläufe von max. ca. 1.500 € einem möglichen Nutzen unverhältnismäßig gegenüber stehen. Erst im Zuge vorgesehener planmäßiger bzw. unfallbedingt notwendig werdender außerplanmäßiger Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an den dortigen Leitplanken ist daher mit einem Austausch der Handläufe durch den Landesbetrieb Straßen zu rechnen. Für die Stadt Remscheid sind daher keine zusätzlichen Kosten zu erwarten.“

Chronist am :

In der Zeit von Montag, 29. September, bis voraussichtlich Donnerstag, 2. Oktober, werden die Forstarbeiten an der Bundesstraße 229 zwischen dem Abzweig Solingen-Müngsten und Remscheid-Alte Wendung jeweils von 8 bis 15 Uhr abgeschlossen. Auch diesmal werden wieder am Hang oberhalb der Straße Bäume abgeholzt, die möglicherweise eine Gefahr für den Verkehr darstellen könnten. Auch diesmal gilt: Für die Dauer der Forstarbeiten kann es zu Verkehrsstörungen und Verzögerungen kommen, da für die Durchführung der Arbeiten die komplette Sperrung einer Fahrspur unerlässlich ist. Sind Bäume zu fällen, muss die gesamte Straße zum Schutz der Verkehrsteilnehmer kurzzeitig gesperrt werden. Zur Verkehrsregelung wird dann eine mobile Ampelanlage eingesetzt. (aus einer Pressemitteilung der Stadt)

Lothar Kaiser am :

„Bei dem Sturm in der der ersten Osterferienwoche flogen und lagen deutlich mehr abgestorbene Äste und Laub an der Solinger Straße, als z. B. an dem Abschnitt der L74, wo vor einigen Wochen bereits der Rückschnitt der Bäume erfolgte“, war der W.i.R. aufgefallen. Zur heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid schrieb sie deshalb an die Verwaltung: „Wir sind der Meinung, dass durch den Rückschnitt deutlich weniger Äste und Laub bei Sturm auf die Straße und Autos fallen und somit die Gefahr im Straßenverkehr deutlich gebannt werden kann. Auf der Seite der B229 stadteinwärts stehen einige Bäume schon bedrohlich schräg zur Fahrbahn hin.“ Mündlich ergänzte Alexander Ernst in der Sitzung mit Hinweis auch einen Baumrückschnitt, bei dem an der Solinger Straße Schutzgitter / Leitplanken erheblich in Mitleidenschaft geraten waren (siehe Foto oben), es sei vielleicht ratsam, die Schutzplanken von dem Baumschnitt abzuschrauben...

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