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Lärm ohne Ende: Steine und Skateboards in Röhrenrutsche

Eine Röhrenrutsche kann viel Spaß machen. Und viel Krach. Vor allem dann, wenn nicht Kinder durch die Rutsche sausen, sondern darin Skateboards, Steine und andere Gegenstände scheppern. Da kommt dann bei den Anliegern verständlicherweise wenig Freude auf. In Alt-Tefental in Bergisch Born ist das so. Nicht erst seit gestern, sondern seit nunmehr sechs Jahren. Seitdem wissen die Kinder und Jugendlichen in der Ortschaft, dass sie das Spielgerät nicht als Krachmacher missbrauchen dürfen, dass sie Rücksicht zu nehmen haben auf die Anwohner. Wenn da nicht die Versuchung wäre…

Deshalb hat die Röhrenrutsche sogar schon ein Gericht beschäftigt. Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz berichtete davon gestern im Jugendhilfeausschuss auf Nachfrage von Regine Frielingsdorf (FDP). Die Stadt habe das Geld für eine Ummantelung der Rutsche zwecks Lärmschutzes bereits beisammen gehabt. Dennoch hätten damals Anlieger geklagt – und verloren. Danach sei das Geld dann anderweitig verwandt worden. Denn das Gericht hatte festgestellt: Spielende Kinder machen nun mal Geräusche, und die sind hinzunehmen.

Klaus Sauermann, der unmittelbar neben dem Spielplatz mit der Rutsche wohnt, sieht das nach wie vor anders. Nichts gegen rutschende Kinder. Aber Krachmacher müssten nun wirklich nicht sein! In der Stadtverwaltung ist er  mit seiner Kritik gut bekannt. Deshalb ist er auch eingeladen, im September an einem „Vermittlungsgespräch“ teilzunehmen. Zusammen mit Kindern und Jugendlichen. Es ist nicht das erste Gespräch dieser Art. Aber vielleicht wird es das letzte sein. Denn während Michael Ketterer von der städtischen Kinder- und Jugendförderung im Herbst vorigen Jahres  noch erklärte, für eine Ummantelung fehle der Stadt leider das Geld, sagte Mast-Weisz gestern im Jugendhilfeausschuss, derzeit prüfe man die technischen Möglichkeiten einer lärmdämmenden Ummantelung. Das lässt hoffen.

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