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Reste von Kurbelwellen zu einem Kunstwerk verschweißt

Fotos: Lothar Kaiser

„Ganz schön bunt hier“, hätte Nina Hagen gesagt, wäre sie dabei gewesen, als heute Nachmittag Oberbürgermeisterin Beate Wilding an der „Trasse des Werkzeugs“ nahe der Honsberger Straße ein bunt angemaltes Gewirr aus Eisenteilen enthüllte mit den Worten „Einst war es Schrott, jetzt ist es Kunst“. Dafür hatten viele gesorgt, angefangen bei einem pensionierten Mitarbeiter des städtischen Grünflächenamtes, der den Kontakt herggestellt hatte zur ThyssenKrupp Gerlach GmbH an der Papenberger Straße, die Kurbelwellen herstellt, bis zu Hans Jürgen Held, Hausmeister im „Lindenhof“ auf Honsberg, der sich aufs Schweißen versteht, und vielen Kindern, die mit Farbe nicht geizten. An dem bunten „Farbenspiel“ waren Kinder der evangelischen Kirchengemeinde Honsberg, des städtischen Kita Honsberg, der Hausausgabenhilfe Lindenhof, der „Kraftstation“, der OGGS Honsberg und der 1. Spielvereinigung Remscheid beteiligt. Was manche Mutter später zur Verzweiflung brachte, denn um abwaschbare Fingerfarbe handelte es sich nicht. Entstanden ist auf diese Weise eine „Impression“, die auf den ersten Blick Rätsel aufgibt. Weshalb demnächst auch noch eine erklärende Metalltafel angebracht werden soll. Ein Zuschauer der heutigen Enthüllung konnte allerdings genau sagen, welcher Schrott von der Kurbelwelle eines Mercedes, eines Toyota oder eines Volvo stammte.

Die heutige „kleine Trassenfeier“ hatte der Getränke und Veranstaltungsservice Peter Hüttemann geplant und mehrere Vereine und Gruppierungen mit eingebunden, so u. a. der Stadtteil e.V., die Elterninitiative Kraftstation, der Initiativkreis Kremenholl, der Bürgerkreis RS-Stachelhausen, die Denkerschmette e.V., der RSV sowie ‚echt cremig’, heißt es im Antrag von Peter Hüttemann. „Die Trasse wird von den Bürgern angenommen und immer beliebter“, freute sich denn auch OB Wilding. „Die Remscheider packen halt an; um so viel bürgerschaftliches Engagement beneiden uns manch andere Stadt!“

Dafür, dass Wilding zur Eröffnung des Festes und zur Einweihung des „Kurbelwellen-Denkmals“ gekommen war, bekam sie nicht nur Blumen, sondern von Ralf Noll vom  Honsberger Lindenhof e.V. auch einen Gutschein über das Bügeln von drei Körben Wäsche. Wilding hatte ihm einige Tage vorher scherzhaft gesagt, sie habe an diesem Tag nicht nur Gebuertstag, sondern müsse auch noch bügeln.

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