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Zwei Beispiele für langjährige Leerstände in der Stadt

Fotos: Lothar KaiserIm Besitz der Stadt und in der Verwaltung der GEWAG, steht diese ehemalige Fabrikanten-Villa (Foto rechts) an der Lenneper Straße seit Jahren leer. Vergeblich waren bisher die Bemühungen, einen Mieter zu finden. Denn hohe Räume und eine wenig zeitgemäße Dämmung lassen hohe Energiekosten befürchten. Nach Auskunft der Verwaltung besteht für das Grundstück im Übrigen eine positive Bauvoranfrage. Diese berücksichtige auch den geplanten Straßenneubau Richtung Intzeplatz, der aber sicherlich in den nächsten Jahrzehnten nicht realisiert werde. Bei der Unteren Denkmalbehörde erfuhr der Waterbölles, dass die alte, typisch bergische Villa nicht unter Denkmalschutz steht. Beide Auskünfte zusammengenommen ergeben: Die Tage der alten Villa scheinen gezählt zu sein.

Ebenfalls unbewohnt ist oberhalb des „Werkzeug-Spielplatz“ an der Königstraße auch dieses altes Miethaus (Foto links), in dem der Tier- und Futtermittelhändler Fach einst eine Gastwirtschaft betrieb. Seit einem Brand wachsen junge Birken und Efeu aus dem Dachstuhl mit seinen angekohlten Balken. Auch von unten erobert Efeu die Fassade mehr und mehr.

Frage an die Leserinnen und Leser: Kennen Sie noch andere Häuser in Remscheid, die schon seit vielen Jahren leer stehen?

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Kommentare

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Peter Matzner am :

Oh ja, seit Jahren steht an der Ibacher Strasse die ehemalige Disco Ibach leer. Der Eigentümer kommt offenbar seinen Pflichten nicht nach: Der Gehweg ist von Unkraut überwuchert, das Gebäude wirkt baufällig. Beschwerden der Anwohner beim Beschwerdemanager der Stadt stoßen seit Jahren auf taube Ohren. Siehe hierzu auch "Augen auf" der W.i.R. von sage und schreibe 2001.

Harald Sellner am :

Kennt jemand Geschichten und Hintergründe zu der Fabrikanten-Villa an der Lenneper Straße? Der Südbezirk ist nicht reich an solchen Bauten. Wenn die Villa nicht mehr da ist, wird das Bedauern groß sein. Wer sich historische Städte in Frankreich anschaut, und davon gibt es unzählige, fragt sich: Was machen die Franzosen mit dieser ungeheuren Fülle an historischer Bausubstanz? Abreißen ist da nicht die Lösung.

Klaus R. Schmidt am :

Bevor die Stadt Remscheid 2003 die Villa an der Lenneper Strasse kaufte, gehörte sie der Erbengemeinschaft vom Stein und war seit dem Jahre 2001 unbewohnt. Hier war früher die bereits 1855 in Clemenshammer gegründete Sägen- und Messerfabrik F.W. Rosenbach (heutiger Inhaber: vom Stein, im Gewerbepark Am Bruch) ansässig. Das damals vom Großvater des heutigen Firmeninhabers sehr großzügig dimensionierte Patrizierhaus mit zwei Stockwerken und Mansardendach ist 1943 zerstört worden; danach wurde es vom Vater (Herbert vom Stein) verkleinert und mit Flachdach wieder aufgebaut. In den 1960er Jahren wurde das Dach in der heutigen Form erstellt. Warum die Stadt Haus und Grundstück verkommen läßt, interessiert sicher auch andere Bürger, denn die seit Jahrzehnten geplante Strasse Richtung Intzestrasse ist auf absehbare Zeit nicht in Sicht.

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