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Neues Institut ist zuständig für fast zehn Millionen Menschen

Das Chemische Untersuchungsinstitut Bergisches Land soll zum 1. Januar 2009 mit dem Institut für Lebensmitteluntersuchungen und Umwelthygiene des Kreises Wesel, dem Chemischen und Geowissenschaftlichen Institut der Stadt Essen und dem Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt Krefeld zu einem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper als Anstalt öffentlichen Rechts (Untersuchungsanstalt) zusammengeführt werden. Nachdem der Hauptausschuss am Donnerstag diesem Plan zugestimmt hat, dürfte die Entscheidung im Rat der Stadt nicht anders ausfallen. Teil des Planes ist, dass die Stadt Remscheid,  bislang an dem „Institut Bergisches Land“ beteiligt, auch einer der Träger der Nachfolgeeinrichtung wird. Bis Dezember 1996 analysierte und beurteilet die Stadt Remscheid Lebensmittelproben in einem eigenen Chemischen Untersuchungsamt. Seit 1997 werden die Proben aufgrund einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen den Städten Wuppertal, Solingen und Remscheid im Chemischen Untersuchungsinstitut Bergisches Land in Wuppertal untersucht.

Seit Anfang 2007 existiert zur effektiven und effizienten Aufgabenwahrnehmung im Verbraucherschutz eine Arbeitsgemeinschaft zwischen den genannten vier Instituten, die nunmehr zusammengeführt werden sollen. In dieser Arbeitsgemeinschaft arbeiten seit Inkrafttreten des Vertrages am 13. April 2007 an den jeweiligen Standorten insgesamt 260 Mitarbeiter/innen (auf ca. 220 Stellen) für den Schutz von Mensch und Tier. Der Einzugsbereich umfasst fast 9,6 Millionen Einwohner mit mehr als 27.000 Lebensmittelproben, fast 1.300 Futtermittelproben und annähernd 8.600 Fleischhygieneproben. Der gemeinsam von Kommunen und Land getragene Betriebsaufwand beläuft sich auf fast 18 Millionen Euro, davon ca. zehn Millionen Personalaufwand und acht Millionen Euro  Sachaufwand. Jährlich steht ein Investitionsvolumen von bis zu einer Million Euro zur Verfügung.

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Chronist am :

Zum 1. Januar 2009 wurde das integrierte Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) als Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Krefeld ins Leben gerufen. „Arbeitsabläufe wurden optimiert, Analysegeräte sind besser ausgelastet und müssen nur noch einmal angeschafft werden – die Synergieeffekte traten schon in der Arbeitsgemeinschaft deutlich hervor“, so der Staatssekretär des nordrhein-westfälischen Verbraucherschutzministeriums, Dr. Alexander Schink, bei einem Treffen mit dem neuen Verwaltungsrat des CVUA-RRW in Krefeld. „Mit den integrierten Untersuchungsämtern werden Defizite in den Untersuchungsabläufen abgebaut und die Leistungsfähigkeit gesteigert. Die Landesregierung löst damit ihr Versprechen ein, die zersplitterte Landschaft der Untersuchungsämter in Westfalen zu konzentrieren und leistungsfähige Ämter im Bereich des Verbraucherschutzes zu schaffen.“ In NRW arbeiten insgesamt rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Untersuchungsämtern, weitere 750 Kontrolleure und Tierärzte überwachen die Betriebe. (Aus einer Presseinformation des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen vom gestern)

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