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Bei "Abbafever" gingen plötzlich die Weihnachtsgirlanden an

Abbafever auf dem Rathausplatz. Foto: Lothar KaiserAbbafever heute Abend in Remscheid: Zum Glück blieb es trocken. Aber nicht, weil RGA-Verlagsleiter Thomas Bischzur mit seiner Wetterprognose Recht gehabt hätte („Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei nur 20 Prozent!“), sondern weil das großen Zeltdach („Magic Sky", 31 Meter Durchmesser) auf dem Theodor-Heuss-Platz zwischen dem steinernen Bergischen Löwen und dem südlichen Eingang zum Allee-Center seine Regentaufe bestand, von einem Tropfen hier und da mal abgesehen. Dass die Organisatoren gleichwohl um ihrer Regenjacken beneidet wurden, lag an der Temperatur. Das war ein gefühlter 22. September.

Irgendjemand im Rathaus fühlte mit – und knipste die Weihnachtsgirlanden an der Fassade an. Wärmer wurde es deswegen leider nicht (weshalb einige an den Bierständen rings um das Zelt auch nach Glühwein fragten – vergeblich), eher schon durch die fetzige Musik der Hamburger Gruppe „ABBAFEVER“. Da sah man dann so manchen Mitarbeiter der Stadtverwaltung und auch einige Ratsmitglieder mit den Füßen wippen und die Arme schwenken. Das war die Abba-Musik der 70er Jahre, wie sie viele der rund 500 Zuhörerinnen und Zuhörer noch in so guter Erinnerung hatten, dass sie mitsingen konnten. Und das „Outfit“ der Musiker - weiße Anzüge die Männer (Tom Aeschbacher, Georgie Carbutler, Axel Roesler, Rainer Brockmann und Henning von der Lippe), stahlblaue Gitzer-/Glitter-Anzüge die beiden Sängerinnen (Rike Boomgaarden und Barbara Vorbeck) – tat ein Übriges, um die Illusion von Abba beinahe vollkommen zu machen.

Klar, dass Salvatore Lerose, der die Idee zu diesem „Charity Festival“ zu Gunsten des Müttercafes „Mama Mia“, Elberfelder Straße 41, und einer Schule im indischen Dorf Baghawanala gehabt hatte, an diesem ersten Abend gerne die doppelte Anzahl Zuschauer gesehen hätte (dafür wäre unter dem Regendach auch noch Platz gewesen). Aber das Wetter in Remscheid ist nun mal unberechenbar. Der guten Stimmung tat der Regen jedenfalls keinen Abbruch. Und auch „ABBAFEVER“ machte das Beste daraus – und intonierte zwischendurch à la Gene Kelly „Singin' in the Rain“.

Bleibt nur, dem „Charity Festival“ besseres Wetter zu wünschen für den morgigen zweiten Musik-Abend auf dem Rathausplatz. Dann dürfte das Publikum vermutlich etwas jünger (und hoffentlich auch zahlreicher) sein. Denn jüngeren Datum ist dann auch die Musik, die geboten wird. Von  Ross Antony, Giovanni & Jana Ina Zarrella, der Jim Rockford-Band und der deutschen Girlband „Monrose“.

Trackbacks

Waterbölles am : Warten auf den Kassensturz: Kein Geld übrig für Charity?

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Es ist niemand in Ohnmacht gefallen in dieser feucht-kühlen „Hot Summer Nacht“ (RSG-Chefredakteur Thorsten Kabitz) unterm Zeltdach „Magic Sky" auf dem Rathausplatz. Obwohl die Begeisterung der Teens bei den Auftritten ihrer Idole die wenigen älteren

Kommentare

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Christoph Humpert am :

Ich hoffe wirklich, dass die Veranstaltung nicht zu sehr gefloppt ist. Das Wetter war ja wirklich grausam! Falls die Veranstaltung gefloppt ist, dann würde ich die Schuld aber nicht alleine auf das Wetter schieben. Vielleicht war das C-Promi-Konzept auch das falsche bzw. die Band Monrose ein Fehrgriff. Die Band Monrose spricht nunmal die Zielgruppe der 12-18 jährigen an, die vielleicht die 30 Euro nicht so locker sitzen haben, und die Popstar-Staffel ist auch schon zwei Jahre her und der Monrose-Hype verflacht. Für einen Playback Headliner zahle ich auch keine 30 Euro... Ebenso trinken 12- bis18-jährige wenig Bier, bzw. lassen außer dem Eintrittspreis kein Geld bei der Veranstaltung. Thomas Godoj ist vor ein paar Wochen!/Monaten "Superstar" geworben und den will auch niemand mehr sehen... Für das ganze Veranstaltungsmarketing muss ich aber einen großen Lob loswerden. Das war wirklich sehr professionell auf City-Lights, Bussen und in Zeitungen wahrnehmbar. Großen Respekt! Stadt, Zeitungen und Stadtwerke haben an einem Strang gezogen, und das gab`s so noch nie in Remscheid! Hoffentlich versuchen die Veranstalter sowas nächstes Jahr wieder, und hoffentlich mit der gleichen Unterstützung von Zeitungen, Stadt usw., aber mit einem anderen Showact.

Frédéric Ranft am :

Acts zu finden ist natürlich schwierig. Zielgruppe hin oder her, die Künstler haben nunmal ihre Gage. Jemand der mehr Leute in verschiedenen Zielgruppen gezogen hätte, wäre eben auch teurer gewesen. Dann wäre der Ticketpreis höher gewesen, was die Zielgruppe dann wiederum erheblich einschränkt. Ich glaube das Lineup war ein ganz guter Kompromiß, auch wenn ich mir persönlich sicher andere Acts gewünscht hätte ;-)

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