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Hilfe, schon wieder eine scheinbare CDU-Wahl auf Raten!?

Waterbölles-Kommentar

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Na wenn das kein Eigentor war!? Da lässt heute per E-Mail Dr. Bernhard Meiski, der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Remscheid, verlauten, mit dem früheren CDU-Fraktionsvorsitzenden Manfred Schwick „bekommt Remscheid einen gestaltenden Oberbürgermeister und einen durchsetzungsfähigen Verwaltungschef“ Ja wie, Kommunalwahl verpasst? Alles schon gelaufen? Natürlich nicht. Die christdemokratischen Mittelständler wollten derart vollmundig lediglich Flagge zeigen für einen der beiden Gegenkandidaten von Beate Wilding (SPD), die in den vergangenen Tagen von interessierter CDU-Seite ins politische Spiel gebracht worden waren: Schwick und der frühere Geschäftsführer der CDU-Ratsfraktion, Jochen Siegfried, derzeit persönlicher Referent des Wuppertaler Oberbürgermeisters Peter Jung.

Der Vorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung habe beschlossen, Manfred Schwick bei seiner Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Remscheid mit ganzer Kraft zu unterstützen, heißt es in der E-Mail. Mit anderen Worten: Jochen Siegfried nicht! Zitat: „Manfred Schwick ist aus Sicht des Vorstandes und sicherlich auch aus Sicht der Remscheider Wirtschaft der geeignete Kandidat, die Amtsinhaberin abzulösen und Remscheid aus dem „Tal der Tränen“ zu führen. Manfred Schwick bringt für das Amt des Oberbürgermeisters alles mit - wirtschafts- und finanzpolitische Kompetenz, Führungsqualität, Durchsetzungskraft, langjährige kommunalpolitische Tätigkeiten in führenden Positionen und die Fähigkeit, mit Menschen zu sprechen und Notwendigkeiten zu vermitteln.“

Nachdem Kai Kaltwasser das Amt des CDU-Kreisvorsitzenden zur Verfügung gestellt und Elke Rühl sich zur Übernahme bereit erklärt hatte, bekam sie von allen Seiten Schützenhilfe. Vom Stadtbezirk Nord / Hasten, von der der Frauen-Union, von der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, und es kamen noch weitere dazu, glaube ich. Und in den Zeitungen haben sie alle gestanden. Man konnte den Eindruck gewinnen, es handele sich um eine Wahl auf Raten. Tatsächlich findet sie aber erst am 8. September statt. Beim 53. Kreisparteitag der CDU Remscheid im Schützenhaus.

Sind in den nächsten Tagen nun von den diversen Untergruppierungen der CDU in ähnlicher Manier weitere Erklärungen für den einen oder anderen OB-Kandidaten zu befürchten? Besser gesagt „Kandidaten in spe“. Denn noch steht ja gar nichts fest. Weder hat die CDU Jochen Siegfried aufs Schild gehoben noch Manfred Schwick. Auch jetzt wieder eine scheinbare Wahl auf Raten? Der SPD kann es nur recht sein. Ein professioneller Wahlkampf beginnt anders.

Trackbacks

Waterbölles am : Gunther Brockmann kandidiert gegen Beate Wilding

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Der 2. Vorsitzende der Remscheider Wählergemeinschaft W.i.R., Gunther Brockmann, wird sich im kommenden Jahr um das Amt des Oberbürgermeisters dieser Stadt bewerben. Das gaben der Fraktionsvorsitzende Wieland Gühne und FRaktionsgeschäftsführer Roland Kirc

Kommentare

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Hans Gerd Göbert am :

Zu den Fähigkeiten des Kandidaten der Mittelstandsvereinigung möchte ich nicht viel sagen, weil ich ihn zu wenig kenne. Nur Folgendes scheint mir bedenkenswert: Warum er als Banker und ordentliches Mitglied des Finanz- und des Hauptausschusses nicht frühzeitig erkannt hat, dass Herr Müller mehr als zwölf Millionen Euro für die Stadt versemmelt hat. Soviel zur wirtschafts-und finanzpolitischen Kompetenz des Kandidaten. Ganz am Rande der Recherchen habe ich heute auf der Web-Seite "Portal Remscheid" entdeckt, dass ein Herr Jürgen Müller noch Vorsitzender des Ausschusses der Kommunalwahl 2009 ist. Naja, die Stadt darf durchaus schon mal ein wenig hinterher hinken, während die Mittelstandsvereinigung doch quasi von Amts wegen immer etwas der Zeit voraus sein muss. Vielleicht hat Herrn Meiski ja dazu ermuntert, Herrn Schwick suggestiv in das Amt des OB zu hieven. Man stelle sich vor, in Remscheid wären Kommunalwahlen und niemand merkt, dass der neue OB bereits im Rathaus sitzt. Einfach goldig.

David Schichel am :

Sie hat schon Unterhaltungswert, die Remscheider CDU. Da trabt die stärkste Ratsfraktion vier Jahre lang beleidigt in die politischen Gremien - mochten die Wählerinnen und Wähler doch die bürgernahe Beate Wilding einen Tick lieber,als den eigenen OB a.D.. Und anstatt nach Gestaltungsmehrheiten für das "Meer" (eigentlich erinnert`s mich eher an den Aral See) von eigenen Ideen zu suchen, hat man nichts anderes zu tun, als die böse OB zu beschädigen. Interkommunale Zusammenarbeit torpedieren, Bahnhofsinvestoren verkraulen, um sie dann wieder einzuspannen, Leuchtturmprojekte in den Sand setzen, eine Wirtschaftsförderung fordern, die man selbst nicht auf die Beine stellen konnte, und, und, und. Das Ergebnis? Die böse OB ist immer noch da und tritt auch wieder an. Dafür sind immerhin zwei eigene Dezernenten weg. Und jetzt, da am Horizont bereits die nächste Wahl schimmert, merkt man plötzlich, dass man die ganze Zeit gar keine Alternative zur Amtsinhaberin hatte. Das hat schon was von Slapstick. Ich freu mich auf die Fortsetzung...

Christoph Humpert am :

Ich bin schon verwundert über Deine Aussagen. Ihr könnt Euch doch freuen, weil Herr Kennepohl und Herr Müller doch nicht gerade Eure Lieblinge waren! Habt Ihr Euch nicht auch über den Zickzack-Kurs von HBB beschwert? Also vielleicht solltet Ihr der CDU dankbar sein!? Außerdem verstehe ich Deine positiven Ausführungen zu Frau Wilding nicht. Immerhin hat Frau Schlieper gesagt, dass Frau Wildings Amtszeit nur "Pest und Cholera" gebracht hat (http:// www.rp-online.de/ public/ article/remscheid/ 551136/ Profi-fuer-Stadtspitze-gesucht.html, Leerzeichen nach / bei verwendung des Links bitte entfernen). Also ein eigener Kandidat der Grünen, oder wird Herr Schwick/Herr Siegfried unterstützt? Jetzt stehen zwei hochkarätige Alternativen im Raum: Herr Schwick, erfahrener Banker, weiss was ein Verwaltungsakt ist, hat langjährige Politikerfahrung, und Herr Siegfried, ein Jurist und studierter BWL-er mit Verwaltungserfahrung und im besten Alter.

David Schichel am :

Lieber Christoph, wenn Du schon zitierst, dann bitte richtig! Beatrice Schlieper hat in dem Artikel nicht von "Wildings Amtszeit" gesprochen, sondern von der "laufenden Legislatur-Periode". Ich finde, dass ist in diesem Zusammenhang ein feiner Unterschied! Und in eben dieser Legislatur-Periode stellt die CDU die stärkste Ratsfraktion und macht nichts draus.

Julian Kleuser am :

Hallo David, ich wusste gar nicht, dass du so von der "Arbeit" von Frau Wilding überzeugt bist. Klang irgendwie immer anders in meinen Ohren, als wir miteinander gesprochen haben. Sei es drum. Vor kurzem hieß es noch, wir hätten keinen Kandidaten, kam glaub ich auch aus Richtung der Grünen, jetzt haben wir sogar zwei mögliche. Aber David, es tut mir schrecklich leid, ich werde mich weiter nicht dazu äußern, da wir dies nun innerhalb der Partei diskutieren werden. Du hast dich als Person ja wohl auf Frau Wilding festgelegt, dies hat du auch nicht über den Waterboelles getan. Ich werde dies auch nicht tun.

David Schichel am :

Lieber Julian, als Grüner bin ich der glücklichen Situation, mich auf gar nichts festlegen zu müssen, zumindest noch nicht! Für mich, ebenso wie für meine KollegenInnen, werden inhaltliche Fragen ausschlaggebend sein, nicht personelle. Hier, soweit muss ich Dir zustimmen, muss die CDU aber noch einiges nachlegen! In meinem Kommentar hab ich mich aber ausschließlich mit Eurer theaterreifen Vorstellung in dieser Wahlperiode befasst. Eine Wahlempfehlung, ob nun für eine/n CDU-, SPD- oder auch eine/n eigene/n Kandidatin/en, wird es früh genug geben. Wie gesagt, zuerst kommen die Inhalte!

Michael Dickel am :

Ausnahmsweise stimme ich Herrn Schichel voll und ganz zu. Seine Situationsbeschreibung trift es genau. Trotzdem eine Anmerkung. Ob Remscheid eine/n OB braucht, der sich durch Bürgernähe auszeichnet, kann man ja gerne in einem eigenen Blog diskutieren. Ansonsten trift es aber die Situation der CDU genau, und da sind dann auch die Aussagen von Herrn Humpert jun. eher wie Hohn. Hätte man die Dezernenten nicht einfach nicht wiederwählen und sich in einem geordneten Verfahren um neue Fachleute bemühen können, wenn einem die Dezernenten nicht mehr lieb sind? Also Dankbarkeit für diese Situation ist sicher das Letzte, was man der CDU entgegenbringen muß - eher das Gegenteil ist der Fall. Und nun zeigt sich ja auch der wahre Riß in der Partei, indem sie erst noch zwischen zwei Kandidaten für die Kandidatur entscheiden muß. Oder will man Obama und Clinton kopieren und durch eine öffentliche Kandidatensuche das Ergebnis der eigentlichen Wahl vorwegnehmen? Der Schuss wird nach hinten losgehen, und als einer der Kandidaten hätte ich schon längst öffentlich auf die Kandidatur verzichtet und die volle Unterstützung für den anderen zugesagt und beworben. Denn sonst ist die echte Wahl schon verloren. Aber noch glaube ich ja immer noch, dass alles von langer Hand vorbereitet und mit der SPD abgesprochen ist. Leider kann ich aber noch nicht orakeln, wie das neue Gebilde "Verwaltung Remscheid" aussehen wird.

Frédéric Ranft am :

@David, vielen Dank für deinen Beitrag. Nicht etwa "Vielen Dank für die Wahlkampfhilfe", denn der hat noch lange nicht angefangen. Sondern "Vielen Dank für die präzise politische Beobachtung". Sie ist wichtig, um die Stadt und ihre Politik zu verändern. @Julian: Diskussion nur innerhalb der Partei? Dass der RGA der Remscheider CDU zuweilen recht nahe steht, ist mir auch schon aufgefallen. Findest du es Herrn Siegfried gegenüber fair, dass er über die Presse erfährt, dass eine große Gruppe der Remscheider CDU schon jetzt für einen anderen Kandidaten ist? Ob das für den Wahlkampf gut oder schlecht ist (was sich erst noch zeigen wird), sei mal dahin gestellt, aber menschlich finde ich dies nicht in Ordnung.

Julian Kleuser am :

Frédérik, ich auch nicht. Ich halte es für sich wichtig, dass Personialien innerhalb der Partei besprochen werden. Ich denke, das gilt für alle Parteien.

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