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In Remscheid sind zur Zeit 913 Arbeitsstellen im Angebot

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Der Arbeitsmarkt in Remscheid hat auch im August seine gute Verfassung beibehalten. Trotz Urlaubszeit konnte die leichte Zunahme (+49) der Arbeitslosigkeit aus dem Vormonat aufgeholt werden. Insgesamt 48 Arbeitslose weniger wurden gezählt. Mit dazu beigetragen hat auch wieder die gute Nachfrage nach Arbeitskräften aus den Betrieben.  Aktuell sind noch 913 Stellen zu besetzen, darunter 637 Stellenangebote für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen, unter anderem für die Bereiche Metallerzeuger und -bearbeiter (113), Schlosser und Mechaniker (121), Elektriker (44), Warenprüfer und Versandfertigmacher ( 31), Warenkaufleute (29), Verkehrsberufe (28), Organisations-, Verwaltungs- und Büroberufe (32), Gesundheitsdienstberufe (38) und Reinigungsberufe (11).

Insgesamt wurden 250 neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse gemeldet und daraus resultierend konnten 330 Männer und Frau eine Beschäftigung aufnehmen. Insgesamt wurden dem gemeinsamen Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und der ARGE im abgelaufenen Monat 414 Stellen (Vormonat: 366) gemeldet. Davon sind 250 Stellen für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Das sind geringfügig (- 20) weniger als vor einem Monat und (-84) weniger als vor einem Jahr. Zudem wurden 143 Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) für AlgII-Bezieher den Vermittlungsfachkräften gemeldet. Der Vergleichswert des Vormonats lag bei 79 bzw. 126 im Vergleich zum Vorjahr.

Die gute Arbeitsplatzsituation in den Betrieben spiegelt sich auch in der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten wider. Insgesamt sind (Stand:31.12.2007) 41.977 Männer und Frauen beschäftigt, das waren 636 oder 1,5 Prozent mehr als am Ende des Jahres 2006. Aktuell sind aber weiterhin 4.871 Männer und Frauen auf der Suche nach einer Beschäftigung. Gegenüber dem Vorjahr waren somit 746 oder 13,3 Prozent weniger zu zählen, was die überaus gute Situation auf dem Remscheider Arbeitsmarkt mit unterstreicht. Die Arbeitslosenquote liegt, wie im Vormonat, bei 8,2 Prozent. Vor einem Jahr hat sie bei 9,3 Prozent gelegen.

.„Das sind heute gleich drei gute Ergebnisse für den Arbeitsmarkt in Remscheid“, so Ute Ackerschott, Leiterin der Arbeitsagentur, „So ist es erfreulicherweise gelungen innerhalb eines Monats den Anstieg des Vormonats aufzuholen. Dazu passend auch die neue Zahl an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die innerhalb eines Jahres um 1,9 Prozent zugelegt hat. Und abgerundet wird das gute Bild durch die große Anzahl neu gemeldeter Stellen, die auch den noch vielen Arbeitsuchenden eine Zukunftschance signalisieren. Ganz offensichtlich teilen viele Firmenchefs meine positive Einsätzung, die natürlich auch weiter für die kommenden Monate gilt. Auch geht wieder zuerst meine Bitte an die vielen Männer und Frauen, die eine Beschäftigung suchen, dass Sie sich intensiv mit den neuen Stellenangeboten auseinander setzen und das Gespräch mit Ihrem Vermittler/-in suchen, um Ihre Chancen auf einen dieser neuen Arbeitsplätze auszuloten. Aber heute geht auch mein Blick zu den Beschäftigten in den Betrieben. Die erfreuliche Zunahme der Beschäftigtenzahl zeigt, dass unsere Firmen gute Arbeitskräfte immer gebrauchen können. Aber das gerade Erlernte und die Fähigkeit es umzusetzen unterliegt heutzutage immer schnellerem Wandel. Deshalb möchte ich jetzt auch einmal die Beschäftigten in den Betrieben auf das Thema Weiterbildung ansprechen und bitten, sich mit damit zu befassen. Nur MitarbeiterInnen auf dem neuesten Stand der Technik, werden auch zukünftig gefragt sein. Planen Sie deshalb am besten zusammen mit den Verantwortlichen in Ihrem Betrieb Ihre Zukunft. Es gibt gute Beispiele dafür, dass Arbeitgeber dieses Engagement honorieren und dass Sie anschließend vielleicht sogar eine höherwertige Tätigkeit ausüben können. An die Unternehmen möchte ich appellieren, Ihre Mitarbeiter bei dem Thema Weiterbildung zu unterstützen. Damit sichern Sie sich zu mindestens für Ihren Betrieb, dass dort auch zukünftig noch Waren „Made in Remscheid“ weiter hergestellt werden können.“

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit verlief in den beiden SGB-Bereichen gegensätzlich. So wurden im Bereich SGBIII (Arbeitslosenversicherung) mit 1.335 Arbeitslosen in diesem Monat 19 oder 1,4 Prozent Arbeitslose mehr gezählt. Im Bereich des SGBII (Jobcenter) sind es dagegen bei 3.536 Beschäftigungslosen insgesamt 67 oder 1,9 Prozent weniger Arbeitslose. Die insgesamt guten Beschäftigungsmöglichkeiten spiegeln sich auch in den Veränderungsraten in beiden Rechtskreisen wider. So lagen die Vergleichswerte im August 2007 bei 1.748 bzw. 3.869 und somit jeweils um 413 oder 23,6 Prozent bzw. 333 oder 8,6 Prozent über den aktuellen Werten. Die Verränderungsrate insgesamt für alle Arbeitslosen erreichte ein Minus von 13,3 Prozent. Damit konnten beide Bereiche von der guten Beschäftigungssituation in den Betrieben profitieren.

Im Laufe des Berichtsmonats gingen insgesamt 975 Meldungen von Arbeitslosen an der Bismarckstraße ein. Das waren 89 oder 8,3 Prozent weniger als noch im Juli. Nach einer Erwerbstätigkeit meldeten sich 370 Männer und Frauen arbeitslos, das waren jedoch geringfügig (+10) mehr als vor Monatsfrist. Insgesamt 236 Männer und Frauen haben eine Ausbildung (betrieblich oder schulisch) beendet. Darunter 31, die sich nach einer betrieblichen Ausbildung gemeldet haben. Es gilt weiterhin, diese oftmals jüngeren Menschen so schnell wie möglich wieder in den Beschäftigungsprozess einzugliedern, damit gutes „Wissen“ für die Remscheider Betriebe erhalten bleibt.

Im Berichtsmonat wurden insgesamt 1.022 Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit entgegengenommen. Das waren geringfügig (+6) mehr als noch vor vier Wochen. Der Vergleichswert von vor einem Jahr lag bei 1.108 Abgängen. Insgesamt fanden wie im Vormonat 330 Männer und Frauen eine Anstellung. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es 368 Neueinstellungen und damit geringfügig mehr. Die weiterhin hohe Zahl an neuen Beschäftigungsverhältnissen unterstreicht auch die aktuell gute Situation für die Arbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt. Insgesamt wurden 205 Männer und Frauen in eine Ausbildung/Qualifizierung abgemeldet. Hier lag der Vergleichswert des Vormonats bei 199 und der des Vorjahres bei 209. Die restlichen Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit erfolgten aufgrund von Krankheit oder sonstigen, in der Person des Arbeitslosen liegenden, Gründen.

Mit dem ersten Beginntermin der Ausbildungszeit (1.August) und dem Lehrbetrieb an den weiterführenden Schulen hat sich auch die Arbeitslosigkeit bei den unter 25-Jährigen wieder leicht zurückgebildet. Davon sind beide Rechtskreise gleichermaßen betroffen. Aktuell sind in Remscheid 476 Arbeitslose gemeldet, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten. Damit hat sich die Zahl der Beschäftigungslosen bei dieser Personengruppe gegenüber dem Vormonat um 25 oder 5,0 Prozent verringert. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Betroffenen, wie auch die Arbeitslosigkeit insgesamt, um (-61 oder –11,4 Prozent) zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 7,2 Prozent nach 7,5 Prozent im Vormonat und 8,0 Prozent vor einem Jahr. Bei den unter 20-Jährigen hat sich die Zahl der Beschäftigungslosen gegenüber dem Vormonat ebenfalls reduziert. Insgesamt wurden 99 nach 112 Arbeitslosen im Monat zuvor gezählt. Gegenüber dem Vorjahr bleibt ebenfalls ein Abstand von 26 oder minus 20,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote für diese Personengruppe beträgt aktuell 4,8 Prozent nach 5,5 Prozent im Juli und 6,3 Prozent vor einem Jahr. Betreut werden in Remscheid 213 (Vormonat: 218) Jüngere unter 25 Jahre durch die Arbeitsagentur und 263 (Vormonat: 283) von der ARGE. Die Vergleichswerte von vor einem Jahr lagen bei 201 (+12 oder +6,0 Prozent ) und im SGBII-Bereich bei 336 (-73 oder -21,7 Prozent). Von den Jüngsten werden 29 (Vormonat: 28) im Bereich SGB III und 70 (Vormonat: 84) von der ARGE betreut. Die Vorjahresergebnisse lagen bei 34 bzw. 91 Arbeitslosen. Bei beiden Gruppen ist im kommenden Monat mit einem noch stärkeren Rückgang der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Anfang September beginnen die meisten Auszubildenden ihre Lehre und im September/ Oktober beginnen auch die Universitäten mit dem Lehrbetrieb.

Eine ebenfalls geringfügige Veränderung war in diesem Monat bei der Zahl der Arbeitslose über 50 Jahre und älter zu verzeichnen. Insgesamt wurden 21 oder 1,6 Prozent weniger Betroffene gezählt. Am Berichtsmonatsende suchten noch insgesamt 1.299 Männer und Frauen dieser Altersgruppe in Remscheid eine Beschäftigung. Davon ist mehr die Hälfte (666) sogar älter als 55 Jahre. Auch diese Personengruppe konnte von der guten Arbeitsmarktsituation profitieren. So ging die Zahl der Betroffenen binnen Jahresfrist um 217 oder 14,3 Prozent zurück und lag damit sogar noch leicht über der Gesamtveränderungsrate von minus 13,3 Prozent. Insgesamt werden 423 (Vormonat: 432) Männer und Frauen im SGBIIIBereich und 876 (Vormonat: 888) im SGBII-Bereich betreut. Die Vergleichswerte des Vorjahres lagen mit 635 (- 212 oder – 33,4 Prozent) bzw. 881 (- 5 oder – 0,6 Prozent) jeweils darüber. Somit konnte auch diese Personengruppe, wenn auch in den einzelnen Rechtskreisen unterschiedlich, von der günstigen Beschäftigungssituation profitieren.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat sich im Berichtsmonat ebenfalls leicht verringert. Insgesamt wurden 26 oder 1,2 Prozent weniger Betroffenengezählt. Aktuell sind mit 2.094 (Vormonat: 2.120) insgesamt 43,0 Prozent aller in Remscheid gemeldeten Arbeitslosen bereits ein Jahr und länger ohne eine Beschäftigung. Auch die Langzeitarbeitslosen konnten im Jahresvergleich von der guten Situation profitieren. So ist die Zahl der Arbeitslosen sogar um 18,3 Prozent (468) zurückgegangen. Die Quote für den allgemeinen Rückgang der Arbeitslosigkeit liegt dagegen nur bei 13,3 Prozent. Betreut werden aktuell 1.864 (Vormonat: 1.878) Männer und Frauen im SGBII- Bereich und 230 (Vormonat: 242) Arbeitslose im SGBIII- Bereich. Vor einem Jahr waren mit 2.014 insgesamt 150 oder 7,4 Prozent Arbeitslose mehr im SGBII-Bereich zu verzeichnen. Im Bereich der Arbeitsagentur wurden bei 548 Arbeitslosen insgesamt 318 oder 58,0 Prozent Betroffene mehr gezählt. Damit profitieren Langzeitarbeitslose in Remscheid auch weiterhin von der guten konjunkturellen Situation und dem positiven weiterhin Einstellungsverhalten der Arbeitgeber. Trotz der graduellen Unterschiede in den beiden Rechtskreisen zeigt der Abbau der Arbeitslosigkeit, dass auch hier die Vorzeichen in die richtige Richtung zeigen. Beide, Arbeitsagentur und ARGE, werden sich dieses schwierig zu vermittelnden Personenkreises auch weiterhin verstärkt annehmen, um die Zahl der Betroffenen noch weiter abzubauen.

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