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Das Tierheim braucht dringend eine Finanzspritze

Tierheim an der Schwelmer Straße beschäftigen. Diesen Auftrag erteilte am Donnerstag der Finanzausschuss auf Anregung von Lothar Krebs (SPD, Foto). Er hatte sich persönlich von „erheblichen baulichen Mängeln“ am Gebäude überzeugt (Risse in Mauerwerk und Estrich). Die könnten noch zu weit größeren Schäden führen, berichtete Krebs, und verwies auf eine bedrohliche Finanzlage des Trägervereins: „Nur noch für einen Monat ist Geld vorhanden, um die Gehälter der hauptamtlichen Mitarbeiter zu bezahlen!“ All dies sei Grund genug für einen ausführlichen Sachstandsbericht der Verwaltung. Denn: „Muss das Tierheim schließen, müsste die Stadt von Rechts wegen selbst eines betreiben.“

Im Beirat des Vereins sei die Stadt durch Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann vertreten, wusste Hilmar Somborn (CDU). Krebs zeigte sich darob verwundert, dass Beckmann nicht längst selbst auf die missliche Lage aufmerksam gemacht habe.

Beim jüngsten beim Sommerfest im Tierheim und der Jahreshauptversammlung war die Finanzmisere öffentlich geworden. Demnach hat der Verein keine Rücklagen mehr, erwartet aber für dieses Jahr nach Angaben der Vorsitzenden Ulrike Schmidt Betriebskosten von rund 240 000 Euro (allein 50.000 Euro für Tierärzte). In Vorbereitung ist deshalb eine Spendenaktion. Hier schon vorab die Kontodaten: 6072, Stadtsparkasse Remscheid (BLZ 34050000).

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Waterbölles am : Tierheim soll mit 10.000 Euro weniger auskommen

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In der „Giftliste“ des Verwaltungsvorstands war die Kürzung des Zuschusses an den Tierschutzverein Remscheid und Umgebung um jährlich 10.000 Euro ab 2012 bereits angekündigt worden. Und dabei soll es, wie es in dem am Dienstag vorgelegten Maßnahmenkatalog

Waterbölles am : Tierheim soll mit 10.000 Euro weniger auskommen

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In der „Giftliste“ des Verwaltungsvorstands war die Kürzung des Zuschusses an den Tierschutzverein Remscheid und Umgebung um jährlich 10.000 Euro ab 2012 bereits angekündigt worden. Und dabei soll es, wie es in dem am Dienstag vorgelegten Maßnahmenkatalog

Kommentare

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Chronist am :

„Um die Tragweite einer eventuellen Schließung des Tierheimes deutlich zu machen“, hat die W.i.R.-Fraktion die Verwaltung gebeten, im Hauptausschuss am 18. September die rechtlichen und finanziellen Konsequenzen vorzutragen. Frage: „Wie sieht das Szenario für die Stadt Remscheid aus, wenn das Tierheim aufgrund finanzieller Schwierigkeiten des Tierschutzvereins geschlossen wird?“ Den politischen Gremien sollen Fakten an die Hand gegeben werden, „inwieweit mögliche Hilfsmaßnahmen sinnvoller und kostengünstiger sind als eine Schließung des Tierheimes.“

Chronist am :

Die erwartete Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der W.i.R. blieb gestern im Hauptausschuss aus. Die kündigte Beigeordneter Dr. Christian Henkelmann vielmehr für den Hauptausschuss an. Nur so viel: Die Insolvenz sei vorläufig abgewendet, der Geschäftsbetrieb des Tierheims bis Jahresende gesichert. Ziel seien Einsparungen und "strukturelle Verbesserungen" (?) Bezüglich der Finanzen des Vereins seien "noch einige Fragen offen".

Susanne Fiedler am :

Die Situation des Tierheims ist bislang nur in der Presse thematisiert worden. Der Umweltausschuss hat daher in seiner Sitzung Dienstag die Verwaltung gebeten, Klarheit über die wirtschaftliche Lage des Tierheims herzustellen. Erst dann kann man über Konsequenzen, Maßnahmen oder Alternativen nachdenken. Die WIR-Fraktion handelt mit ihrem Antrag für den Hauptausschuss mal wieder reißerisch opportunistisch, ohne Kopf und Verstand.

Michael Dickel am :

Auch wenn ich nicht Mitglied bei der W.i.R. bin. Sie sagen es doch selber in Ihrem ersten Satz, dass das Thema bislang nur in der Presse thematisiert wurde. Ich kann Ihnen gar nicht reißerisch genug sagen, wie ich es finde, dass in Remscheid Dinge erst auf den Tisch kommen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Und raten Sie mal, wem ich daran eine große Mitschuld gebe. Mit Sicherheit nicht der W.i.R..

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