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Mega-Deal dürfte in Remscheid nicht folgenlos bleiben

Waterbölles-Kommentar

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Ein gutes Geschäft sieht anders aus. Vor sieben Jahren (2001) bezahlte die Allianz AG für die Dresdner Bank noch gut 23 Milliarden Euro. Am gestrigen Sonntag verkaufte sie die Bank für insgesamt 9,8 Milliarden Euro. Das wird die Aktionäre des Versicherungskonzerns „freuen“, gell!? Und erst Recht die dort Versicherten!? Denn wer „bezahlt“ eigentlich für die Differenz von 13,2 Milliarden? Gleich 13.200 Millionen Euro?

Verrückte Welt. Der Verkauf der Dresdner dürfe sich für die Allianz auszahlen, war heute auf einer Internetseite der ARD zu lesen. Wieso eigentlich? Weil künftig Personalkosten eingespart werden können? Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi rechnet beim Zustandekommen des Zusammenschlusses von Commerzbank und Dresdner Bank (darüber wird letztlich auf Aktionärsversammlungen entschieden) mit einem Verlust von rund 12.000 Stellen. Wie viele werden es in Remscheid sein? Die Commerzbank am Friedrich-Ebert-Platz und die Dresdner Bank an der Brüder Straße liegen drei Minuten Fußweg voneinander entfernt (über Engels-Passage, Alleestraße und Kaufhaus Sinn). Dass da der Vorstand der künftigen zweitgrößten Bank in Deutschland an „Synergieeffekte“ denkt, wie es vernebelnd in der Wirtschaftswelt heißt, liegt nahe. Wen wird es treffen, die Gekaufte oder die Käuferin? Wen auch immer – auf längere Sicht wird Remscheid Arbeitsplätze verliefen, selbst wenn es gelingt, Kündigungen zu vermeiden.

Da fragen sich die Kunden von Dresdner Bank und Commerzbank mehr oder weniger besorgt, ob sie in ein, zwei Jahren neue Gesichter an den Schaltern, in den Kreditabteilungen und in der Anlageberatung sehen werden. Denn Geldgeschäfte sind Vertrauenssache. Nicht ausgeschlossen, dass andere Banken, in Remscheid in erster Linie die Stadtsparkasse, durch diesen Mega-Deal neue Kunden hinzu gewinnen werden. Weil: Wenn schon einen Bankenwechsel, dann nicht den „diktierten“, sondern den frei gewählten.

Merke: Die Commerzbank-Aktien übernahmen heute, so die ARD, „mit einem Abschlag von 1,8 Prozent die rote Laterne im Dax“.

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