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Ganztagsangebot ist für Gymnasien noch kein Thema

Vor dem Hintergrund der vom Land erwirkten Schulzeitverkürzung an Gymnasien (G 8") und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Schulformen Gymnasium und Realschule hat die Regierungskoalition das Programm Ganztagsoffensive des Landes NRW zum Ausbau des Ganztagsbetriebes und einer pädagogischen Übermittagsbetreuung für Schulen der Sekundarstufe I beschlossen. Über Art und Umfang der Teilnahme an dem Landesprogramm entscheiden die einzelnen Schulkonferenzen. Die Stadtverwaltung begrüßt das Landesprogramm grundsätzlich, teilt aber hinsichtlich des Förderumfangs als auch der Fördermodalitäten die Verwaltung die kritische Auffassung des Deutschen Städtetages. Die Schulen wurden aufgefordert, sich intensiv mit dem Programm auseinanderzusetzen und insbesondere mit Blick auf einen gebundenen Ganztag zu prüfen, welche räumlichen Bedingungen für dessen Einführung an der jeweiligen Schule erforderlich sind. Bisher liegen der Verwaltung folgende schulische Rückmeldungen vor:

 

Alexander-von-Humboldt-Realschule

Teilnahme an der pädagogischen Übermittagbetreuung

Albert-Schweitzer-Realschule

Umwandlung in eine gebundene Ganztagsschule

Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium

Teilnahme an der pädagogischen Übermittagbetreuung

Gertrud-Bäumer-Gymnasium

Schulvotum erfolgt Anfang 09/2008

Leibniz-Gymnasium

Teilnahme an der pädagogischen Übermittagbetreuung

Röntgen-Gymnasium

noch kein Schulvotum

Dementsprechend bestünde für die Remscheider Realschulen bei Bewilligung seitens des Landes ein Halbtagsangebot in Form der pädagogischer Übermittagsbetreuung an der Alexander-von-Humboldt-Schule sowie ein gebundenes Ganztagsangebot an der Albert-Schweitzer-Schule. Bei den Gymnasien besteht derzeit noch keine Option, ein gebundenes Ganztagsangebot im Rahmen des Landesprogramms zu beantragen. Eine ausschließliche Teilnahme an der pädagogischen Übermittagsbetreuung würde bedeuten, dass lediglich die bisherigen nachmittäglichen Betreuungsangebote im Rahmen des zum 31.1.2009 auslaufenden Programms 13 Plus" ab 1.2.2009 im Rahmen der pädagogischen Übermittagbetreuung fortgeführt werden können. Hinzu käme eine auf das allernotwendigste Maß beschränkte räumliche Infrastruktur, um den Schülerinnen und Schülern eine Teilnahme an der erforderlichen Ivlittagsverpflegung zu ermöglichen. Darüber hinaus erforderliche Räumlichkeiten für pädagogische Anforderungen, wie beim gebundenen Ganztag, finden hier keine Berücksichtigung. Derzeit nehmen an den Remscheider Gymnasien ca. 18 Prozent aller Schüler in der Sekundarstufe I an dem Programm 13 Plus" teil. Die Teilnahme ist freiwillig und wird überwiegend von Schülerinnen und Schülern in den Jahrgängen fünf und sechs in Anspruch genommen.

Die Verwaltung geht davon aus, dass sich für die Sekundarstufe I in den Folgejahren der Bedarf an schulischen Ganztagsangeboten analog des Bedarfs im Bereich der Offenen Ganztagsschulen an den Grundschulen entwickeln wird. Mittlerweile liegt der Betreuungsanteil an den Grundschulen bei 40 Pozent. Familien, die ein verlässliches Ganztagsangebot in der Grundschule in Anspruch genommen haben, werden dies auch beim Wechsel in die weiterführenden Schulen erwarten.

Bei einer gebundenen Ganztagschule stünde allen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I dieser Schule ein verlässliches Ganztagsangebot - allerdings mit der verpflichtenden Teilnahme am nachmittäglichen Unterricht - zur Verfügung. Wobei der Ausbau jahrgangsweise aufsteigend frühestens ab dem Schul­jahr 2009/2010 beginnen würde.

Zusätzlich zu den Räumlichkeiten für die pädagogische Übermittagsbetreuung wären hier seitens des Schulträgers die für die pädagogische Durchführung des Ganztagsbetriebes ggfls. erforderlichen zusätzlichen Räumlichkeiten zu berücksichtigen (Mensa, Fachräume, Lehrerarbeitsplätze, Sport- und Bewegungsbereiche, Freizeitbereiche). Durch das Landes erfolgt ein Stellenzuschlag für den Einsatz von Lehrkräften in Höhe von 20 Prozent.

Derzeit finden Gespräche zwischen der Verwaltung und den Gymnasien mit dem Ziel statt, zumindest für eine Schule den gebundenen Ganztag zu beantragen, um, wie bei den Realschulen, die bisherigen Halbtagsangebote um ein Ganztagsangebot zu ergänzen. Auch wurde die Möglichkeit geprüft, einzelne Züge an einer Schule als Ganztagsangebot vorzuhalten. Dies ist jedoch entsprechend den Erlasskriterien nicht möglich, was die Bezirksregierung Düsseldorf auf Anfrage bestätigte.

Die Auswahlkriterien  des Landes für die Bewilligung gebundener Ganztagsschulen (Realschulen und Gymnasien):

  • Die Schulträger benennen den Bezirksregierungen zum 31.10.2008 die Schulen, die - beginnend jeweils mit der fünften Klassenstufe - zum 1.8.2009 bzw. zum 1.8.2010 gebundene Ganztagsschule werden sollen. Am Ganztagsangebot einer gebundenen Ganztagsschule nehmen alle Schülerinnen und Schüler regelmäßig teil. Ganztagszüge werden nicht genehmigt. Beizulegen ist dem Antrag des Schulträgers ein Kurzkonzept der Schulen.
  • Die kreisfreien Städte legen eine Prioritäten liste vor. Die an erster Stelle genannte Schule startet zum 1.8.2009, die an zweiter Stelle genannte zum 1.8.2010. Weitere Schulen stehen in Reserve, für den Fall, dass eine der beiden erstgenannten Schulen ausfällt oder dass in einer anderen kreisfreien Stadt oder einem Kreis keine zusätzliche gebundene Ganztagsschule eingerichtet werden kann. Eine Abstimmung mit örtlichen Trägern genehmigter Ersatzschulen wird empfohlen.
  • Erforderlich für die Genehmigung sind ein Beschluss des Schulträgers und das Einverständnis der Schule, möglichst zu dokumentieren mit einem Beschluss der Schulkonferenz, und ein tragfähiges Ganztagskonzept der Schule. (Nach einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung zur gestrigen Sitzung des Schulausschusses)

     

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