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Wohngruppen für Behinderte im Kolpinghaus an der Palmstraße

Das Kolpinghaus an der Palmstraße. Foto: Lothar KaiserAls es Mitte des vorigen Jahrhunderts in Remscheid noch freie Arbeitplätze in Fülle gab, fanden viele junge Männer in dem 1954 als „Jungarbeiterwohnheim“ erbauten Kolpinghaus an der Palmstraße eine erste, preisgünstige Bleibe. Mitte der 60er Jahre berechnete Heimleiter Mommer für ein Zweibett-Zimmer mit Frühstück und Abendessen 190 Mark pro Person und Monat, erinnert sich einer der damaligen Bewohner, der Remscheid treu geblieben ist. Wie viele junge Männer haben im Kolpinghaus wohl gewohnt, bis das Heim Mitte 2003 geschlossen werden musste, weil die Nachfrage zurückgegangen und Landeszuschüsse gestrichen worden waren? Und welche Erinnerungen mögen bei ihnen wach geworden sein, als sie dieser Tage erfuhren, dass das Kolpinghaus vom gleichnamigen Verein an die Lenneper „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung“ verkauft worden ist; es soll Behinderten-Wohngemeinschafen umgebaut werden.

Das „Wohnen in der Gemeinschaft sei mit schönen Erlebnissen verbunden gewesen, und viele Ehemalige seien dem Haus treu geblieben, berichtete Karl-Heinz Meyer, der Ende der 60er Jahre selbst dort wohnte, der Bergischen Morgenpost. (Heute ist er Kassierer der Remscheider Kolpingfamilie (die fortbestehen wird) und stellvertretender Vorsitzender des Vereins Kolpinghaus (der aufgelöst werden soll). Erinnerungen, die auch mit der Gaststätte im Souterrain zu tun haben dürften und der Gastwirtsfamilie Schipp, die aus der Eifel kam. Vater und Mutter Schipp hatten ein wachsames Auge auf ihre drei hübschen Töchter, die (verständlicherweise) die Blicke der Heimbewohner auf sich zogen. Heute betreiben Maria Ruckert und Sohn Andreas die Gaststätte. Und das soll in den nächsten Jahren auch so bleiben.

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