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Tempo-Messung auf der eigentlichen Rennstrecke folgt

Großer Publikumsandrang am 10. Oktober 2007 in der BV Süd. Fast 500 Unterschriften gegen Tempo 50 auf der Fichtenstraße wurden damals übergeben. Foto: Lothar Kaiser

Miit ihren Unterschriften protestierten im vergangenen Oktober Anwohner der Fichtenhöhe gegen Tempo 50 auf der Fichtenstraße. Eingerichtet wurde sie dennoch - zugleich aber verdeckt die Geschwindigkeit gemessen, mit der auf der Straße gefahren wird. Die Messergebnisse beschäftigten heute die BV in ihrer Sitzung im Stadtteil- und Gemeindezentrum "Die Esche". Allerdings kamen diesmal nur zwei betroffene Anwohner in die Sitzung.

Für die SPD betonte Willi Korff, man nehme die Einwände und Bedenken der Anwohner weiterhin ernst, wenn auch die Fichtenstraße kein Schulweg sei: "Tempo 30 auf der ganzen Strecke zum Wohle der Anwohner und der Kinder!" Zustimmung von Dierk Martz von dern Grünen und Hans Herbert Wilke (CDU). "Unter den gegebenen Umständen" sei ein Tempolimit die beste Lösung, müssten dann nicht Landesmittel für den Straßenausbau zurückgezahlt werden.

Irrtum, sagte Heiko Susic vom Ordnungsamt: "Die Zuschüsse haben damit nichts zu tun. Hier geht es ausschließlich um die rechtliche Situation. Und die hat sich seit Oktober nicht geändert." Deshalb könne auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Teilstrecken der Fichtenstraße eingeführt werden, wie Wilke dies vorgeschlagen hatte. "Wir haben einfach keine Handhabe für ein Tempolimit. Der Polizei sind keine geschwindigkeitsbedingten Unfälle bekannt. Und die Geschwindigkeitsmessungen von 2005 bei Tempo 30 und die zwischen dem 14. März und 27. April 2008 sind praktisch identisch." Konkret: In diesem Jahr waren vom dem Messgerät an der Sedanstraße talwärts 73.775 Fahrzeuge erfasst worden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,5 km/h, bergauf waren es 87.785 mit 43 km/h. 7.983 bzw. 13.172 Autofahrer sind schneller gefahren als 50 - im Durchschnitt plus 4,9 bzw. fünf km/h. Die beiden Spitzenwerte dabei: 96 bzw. 113 km/h. Für Heiko Susic ein völlig normales Ergebnis, das kein Tempolit rechtfertigt.

"Das Messgerät stand an der falschen Stelle", monierte ein Anwohner und bezeichnete den Bereich zwischen Eschen- und Weißenburgstraße als die eigentliche "Rennstrecke". Nachdem Susic und Beigeordneter Dr. Christian Henkelmann zugesagt hatten, dieses Teilstück in die Liste der Messstationen aufzunehmen, vertagte die Bezirksvertretung den Tagesordnungpunkt. Die Ergebnisse dieser weiteren Messung sollen erst abgewartet werden.

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