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"NeSt" im Internet bietet Rat und Hilfe für Familien

Von links: Michael Baumgart, Sabine Poppe, Annegret Buchholz und Marie-Therese Frommenkord. Foto: Lothar Kaiser

An diesem „NeSt“ haben viele mitgebaut – dem „Netzwerk Starthilfe Remscheid“. Mit Wirtschaftsförderung hat das allerdings nicht zu tun, dafür sehr viel mit Jugend- und Familienhilfe, mit Rat und Hilfen für Familien, kurz mit Fürsorglichkeit in vielfältiger Weise. Präsentiert wurde „NeSt“ und seine gleichnamige Internetplattform heute auf einer Pressekonferenz von Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz und einen guten Dutzend Akteurinnen und Akteure aus Verwaltung und Freien Wohlfahrtsverbänden. Dass dieses neue Hilfsangebot binnen kürzester Zeit zustande kam, ist für den Dezernenten ein weiterer Beweis für die „hervorragende, vertrauensvolle Zusammenarbeit der Freien Träger der Jugendhilfe untereinander und mit der Stadtverwaltung“. „NeSt“bietet ratsuchenden (Groß-)Eltern und Kindern einen frühen Zugangs zu Informationen und Hilfen und unterstützt zugleich Fachkräfte in ihrer Arbeit. Getragen wird das Netzwerk zurzeit von folgenden Institutionen:

  • Ärztliche Beratungsstelle Bergisch Land
  • Caritas-Netzwerk "Frühe Hilfen"
  • Deutscher Kinderschutzbund, Ortsverband Remscheid
  • Diakonisches Werk des Ev. Kirchenkreis
  • Jugendhilfe Remscheid "Die Schlawiner“
  • Sana Klinikum, Sozialpädiatrisches Zentrum
  • Sozialdienst katholischer Frauen
  • Stadt Remscheid, Gesundheitsamt

Die auf der neuen Internetplattform aufgeführten Angeboten, Leistungen und Hilfen sollen helfen, Notsituationen zu verhindern. Dabei werden Kinder und Erwachsene gleichermaßen angesprochen. Zitat:

  • Du suchst ein Freizeitangebot oder eine Ferienfreizeit?
  • Du möchtest wissen, wann die Jugendeinrichtungen geöffnet haben?
  • Es geht Dir nicht gut und Du möchtest mit jemandem darüber reden?
  • Sie sind alleinerziehend und suchen Kontakt zu anderen Müttern?
  • Ihr Kind leidet unter Schulangst?
  • Sie suchen einen Kinderarzt in Ihrer Umgebung?
  • Sie benötigen einen Kindergartenplatz?
  • Sie leben getrennt und haben Fragen zum Sorgerecht oder zum Unterhalt?
  • Sie machen sich Gedanken über die Vernachlässigung eines Kindes?
  • Sie arbeiten in einer Beratungsstelle und suchen für „Ihren“ Ratsuchenden ein Freizeitangebot?
  • Sie sorgen sich um einen Schüler, eine Schülerin und möchten der Familie Kontakt zu einer Beratungsstelle vermitteln?
  • Sie sind Arzt und suchen Unterstützung für eine werdende Mutter und ihre Kinder?

Netzwerk Starthilfe RemscheidÜber die Entstehungsgeschichte berichteten auf der Pressekonferenz poppe@str.de" target="_blank">Sabine Poppe (städtische Qualitätsbeauftragte), frommenkord@str.de" target="_blank">Marie-Therese Frommenkord (Jugendhilfeplanung), baumgart@str.de?subject=Zur%20Internetseite%20miteinander-in-remscheid.de&body=Sehr%20geehrter%20Herr%20Baumgart," target="_blank">Michael Baumgart (Webmaster) und buchholz@str.de;" target="_blank">Annegret Buchholz (Allgemeiner Sozialer Dienst). Sie waren von Anfang an die treibenden Käfte, ohne die sich „NeSt“ heute wohl noch nicht „sehen lassen“ könnte.

Alles begann mit dem 8. Remscheider Jugendhilfetag. Er befasste sich 2006 mit „Sozialen Frühwarnsystemen". Die damalige Vorbereitungsgruppe aus Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft "Hilfen zur Erziehung" arbeitete nach dem Jugendhilfetag Projektgruppe weiter an diesem Thema, das allen Beteiligten als sehr schwierig erschien, insbesondere im Hinblick auf die Vernetzung und Kooperation der Bereiche Gesundheitswesen und Kinder- und Jugendhilfe. Man wollte möglichst viele Informationsangebote auflisten, um sodann über das Internet einen schnellen und niedrigschwelligen Zugang zu Beratung und Hilfe zu schaffen. Marie-Therese Frommenkord: „Mit einer umfangreichen Bestandsaufnahme von Diensten, Einrichtungen, Institutionen und Maßnahmen sollte das Projekt starten. In der Hoffnung auf finanzielle Unterstützung, die im ‚Handlungskonzept der Landesregierung für einen besseren und wirksameren Kinderschutz in Nordrhein-Westfalen’ bereits Anfang 2007 angekündigt war. Leider wurden alle Anfragen auf finanzielle Unterstützung im Laufe des Jahres 2007 negativ beschieden. Da die personellen Ressourcen in allen Bereichen der Jugendhilfe nicht nur ausgelastet, sondern an vielen Stellen bereits überlastet waren, konnte das ambitionierte Projekt daher zunächst nicht weiter verfolgt werden.“

Umso mehr freuten sich alle Beteiligten im Mai 2007 über das Caritasprojekt „Frühe Hilfen“, weil damit aus ihrer Sicht zumindest ein Teil der gesteckten Ziele erreichbar wurde. Sabine Poppe: „Dann plötzlich, mit Datum vom 16.11.2007, kam die Aufforderung vom Landesjugendamt zur Antragstellung für die ‚Anschubfinanzierung des flächendeckenden Ausbaus der sozialen Frühwarnsysteme in NRW’. Die Antragsfrist endete am 30.11.2007“. Obendrein war der Antrag von vielen Zugangsvoraussetzungen begleitet:

  • es musste ein detailliertes Konzept eingereicht werden
  • es mussten mindestens vier Partner ihre verbindliche Kooperation bestätigen
  • die Ausrichtung musste auf die Bereiche Gesundheitswesen und Kinder- und Jugendhilfe erfolgen
  • eine sozialräumliche Betrachtung von Risikolage sollte berücksichtigt werden und
  • die Projektgelder mussten in 2007 zur Auszahlung kommen.

Doch durch die Vorarbeit in der Projektgruppe und mit vereinbarten Kräften gelang es innerhalb von vier Tagen, die Zusagen von Kooperationspartner zu bekommen und den Förderantrag zu stellen. Er wurde bewilligt. Um die Datenerhebung nebst Aufbereitung kümmerte sich federführend Annegret Buchholz: „Wir hoffen, dass unser Angebot angenommen wird, dass die Informationen ‚ankommen’ und dass sich diese Internetplattform zu d e m Famillien-Wegweiser in Remscheid entwickelt.“ Auch dies wird nicht ohne finanzielle Unterstützung gelingen. Denn Datensätze müssen gepflegt, d.h. immer wieder aktualisiert werden. Diie Initiatoren deshalb sehr auf eine weitere Förderung durch das Land und eine verwaltungsinterne Unterstützung.

Wer Angebote, Leistungen, Menschen oder Institutionen kennt, die in das neue Netzwerk „NeSt“ passen, kann sich bei poppe@str.de" target="_blank">Sabine Poppe, Tel.(02191) 16-2940 melden.

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