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Zügiger Baubeginn war bei Preisvergabe ausschlaggebend

Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein, Pfarrer Hans-G. Korb, OB Wilding und Ralf Noll vom Lindenhof e.V. mit dem prämiierten Entwürfen. Fotos: Lothar Kaiser

Professor Carsten Lorenzen aus Kopenhagen hat das Rennen gemacht: Sein Architektenbüro gewann den Planungswettbewerb um „die neue Honsberger Mitte“ – eine „grüne Mitte“, darin waren sich gestern Abend bei der Abschlusspräsentation im ev. Gemeindezentrum in Honsberg alle vier beteiligten Planer einig. Der zweite Preis ging an das Büro Reicher/Haase in Aachen, der dritte an Prof. Peter Schmitz in Köln und der dritte an Andreas Hanke von der Stadtbild Planung GmbH in Dortmund. Alle vier Plätze seien gestern von der Jury einstimmig vergeben worden, sagte heute Nachmittag auf einer Pressekonferenz im Rathaus Carsten Zimmermann von der Bergischen Entwicklungsagentur, die den Planungswettbewerb zusammen mit Sylvia Schwanke und Adelheit Böhm vom städtischen Zentraldienst Stadtentwicklung und Wirtschaft organisiert hat. Und Oberbürgermeisterin Beate Wilding ergänzte: „Der ganze Planungswettbewerb war, auch durch die rege Beteiligung der Honsberger Bürger, ein spannender Prozess. Und alle vier Vorschläge, die dabei herauskamen, haben mir gut gefallen!“

Dass die Wahl auf Carsten Lorenzen fiel, begründete Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein damit, dass dessen Vorschlag sich am ehesten umsetzen und später weiterentwickeln ließe. Denn er gehe zunächst vom Gelände des ev. Gemeindezentrums, dem des „Lindenhofs“ und der vor dem Abriss stehenden Mietshäuser aus. Man habe es also nur mit zwei Grundeigentümern zu tun (der Stadtkirchengemeinde und der GEWAG).

Honsbergs grüne Mitte, wie sie Prof. Lorenzen aus Kopenhagen sieht.Auch Carsten Lorenzen setzt auf Fußwege durch den Stadtteil, auf die Öffnung der jetzigen Hintergeländes zwischen Lindenhof- und Honsberger Straße für Spaziergänger. Im Gegensatz zu anderen Planern verzichtet er jedoch in diesem Bereich auf größere Neubauten, sondern hat (auch kein Muss) zwei neue Eckhäuser gegenüber dem neuen Stadtteilzentrum geplant, eines an der Lindenhof- und eines an der Honsberger Straße.

Dass die Honsberger Straße diesem Plan zufolge keine Allee werden soll, gefällt Stadtplaner Sonnenschein: „Da laufen zu viele Leitungen in der Erde; das wäre problematisch geworden!“ Verständnis zeigt er dafür, dass Lorenzen den „Eingang“ zum Honsberg, den Fahrzeug- und den Fußgängertunnel, nur durch Licht und Farbe aufwerten will. „Alles andere wäre auch wegen Verhandlungen mit der Bahn zu langwierig.“

Wer der Träger des neuen, überkonfessionellen Gemeindezentrums werden wird, muss sich noch zeigen. Die evangelische Stadtkirchengemeinde werde jedenfalls ihr Grundstück als ihren finanziellen Beitrag in das Projekt einbringen, versicherte Pfarrer Korb. Stadtplaner Sonnenschein: „Alle Mitglieder des Runden Tisches, auch die Vertreter der DITIB-Moschee und die AWO, haben ihre Beteiligung an der Finanzierung zugesagt. In den nächsten Wochen werden wir mit allen Beteiligten über den Kostenrahmen reden. Erst wenn der grob gesichert ist, können wir Städtebauförderungsmittel beantragen. Und vorher macht auch ein europaweit ausgeschriebener Wettbewerb zum Stadtteilzentrums keinen Sinn!“ Jetzt gehe es „ans Eingemachte, jetzt geht’s ans Geld!“ Es soll schließlich bis 2009 finanziell und planerisch auf festen Füßen stehen.

Sonnenschein wiederholte eine frühere Aussage, wonach der „Stadtumbau West“ sich nicht auf den Honsberg beschränken werde. Vielmehr werde es mit Stachelhausen weitergehen: „Auch da wird es dann einen Planungswettbewerb geben unter Beteiligung der Bürgerschaft." In späterer Zeit werde dann von den privaten Hausbesitzern Initiative erwartet – in Honsberg und Stachelhausen gleichermaßen.

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