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Bürgermeister stehen hinter Hertie-Filialen in der Region

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Gemeinsam mit mehr als 70 Bürgermeistern und Verantwortlichen der insgesamt 72 Hertie-Standorte aus ganz Deutschland folgte Oberbürgermeisterin Beate Wilding der Einladung von Günter Ditgens, Bürgermeister der Stadt Wesseling, und traf sich heute im Rheinforum von Wesseling zu einem bundesweiten Informationsaustausch zur Stärkung des Einkaufsstandortes Innenstadt. "Bei meiner Sorge um den Bestand des Remscheider Standorts der Hertie-Kette freue ich mich sehr, dass Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland sich vehement für den Erhalt ihrer ortsansässigen Filialen einsetzen. Deutlich geworden ist heute auch, dass dem Warenhaus Hertie als Kundenmagnet eine wesentliche Bedeutung für sämtliche betroffenen Innenstädte zukommt. Ich habe die Gelegenheit genutzt darauf hinzuweisen, dass die Stadt Remscheid die Einbindung in das Förderprogramm Stadtumbau West anstrebt, um so ein Zeichen für eine lebendige Innenstadt zu setzen", so Oberbürgermeisterin Wilding unmittelbar nach ihrer Rückkehr.

Im Rahmen des Informationsaustausches hatte Dr. Biner Bähr als vorläufiger Insolvenzverwalter der Hertie GmbH umfassend über die aktuelle Situation des Unternehmens und ein Drei-Säulen-Modell informiert. Die erste Säule bestehe in der Stabilisierung des Unternehmens. Wilding: "Das bedeutet, die Gehälter der Beschäftigten sind bis Ende dieses Jahres gesichert, und 97 Prozent der Lieferanten haben ihre Warenlieferungen wieder aufgenommen oder fortgesetzt. Letzteres ist Zeichen dafür, dass der Warenhauskette Hertie seitens der Lieferanten eine klare Überlebenschance eingeräumt wird."

Die zweite Säule umfasse dann die Sanierung und Restrukturierung des Unternehmens, um die Voraussetzung für die dritte Säule, die gezielte Ansprache möglicher Investoren für den Kaufhauskonzern vorzubereiten. "Ich hatte Herrn Bähr bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der Insolvenz angeschrieben und für die Remscheider Stadtverwaltung jederzeitige Gesprächsbereitschaft signalisiert. Daran anknüpfend haben meine Kollegen und ich vorgeschlagen, die betroffenen Kommunen regelmäßig über den Fortgang des Insolvenzverfahrens und die weitere Entwicklung zu informieren", erklärte Beate Wilding."Herr Bähr hat zugesichert, über grundlegende Entscheidungen die betroffenen Gemeinden frühzeitig zu informieren.“

Der Hertie-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Bernd Horn nutzte in Wesseling die Gelegenheit, um über die Situation aus Sicht der Beschäftigten zu informieren, dabei unterstrich er die Bereitschaft der Beschäftigten, jede konstruktive Lösung zum Erhalt ihres Unternehmens mitzutragen. Mit bewegenden Worten dankte Herr Horn den anwesenden Vertretern der Kommunen und der Landesregierungen für „tatkräftige Solidarität". (Büro der Oberbürgermeisterin)

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