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Weiterhin Hochkonjunktur im Bergischen und Remscheid vorn

Pressemitteilung der IHK

„Die Konjunktur hält sich besser als viele Fachleute und Medien erwartet haben,“ betonte Friedhelm Sträter, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid, heute auf einer Pressekonferenz zur Konjunkturumfrage im Bergischen Städtedreieck. An dieser hatten sich fast 460 Unternehmen mit insgesamt knapp 26.000 Beschäftigten beteiligt. 42 Prozent der Befragten beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage als „gut“, 50 Prozent als „befriedigend“, und nur acht Prozent sind unzufrieden. „Aus diesen Umfrageergebnissen ergibt sich ein relativ hoher Geschäftslageindex von plus 34 – „dieser Wert liegt nur geringfügig unterhalb der Werte der letzten beiden Umfragen“, betonte Sträter. Beim so genannten „Ranking“ der drei bergischen Großstädte führt diesmal Remscheid mit einem Index von plus 45 vor Wuppertal (plus 39) und Solingen (plus 19). Insbesondere in Wuppertal bewerten viele Unternehmen ihre Geschäftslage besser, in Solingen hingegen deutlich schlechter als noch am Jahresanfang. 

Der Konjunkturaufschwung scheine zum Teil an Fahrt verloren zu haben – nur in Remscheid sei der Optimismus ungebrochen. Zwar rechnen die Wuppertaler und Solinger Unternehmen weiterhin mit Umsatzsteigerungen, aber gleichzeitig mit erheblichen Kostensteigerungen. In der Industrie hält der Aufschwung an. In diese Wirtschaftszweig bezeichnen 39 Prozent der Unternehmer ihre Geschäftslage als gut und 53 Prozent als befriedigend. Nur acht Prozent sind unzufrieden. Außerordentlich gestiegen ist der Geschäftslageindex in der Werkzeugindustrie (plus 66). Bemerkenswert gesunken ist er hingegen in der Schneidwarenindustrie mit einem Minuswert von 39.

Die insgesamt positiven Einschätzungen hängen insbesondere mit der guten Entwicklung der Umsätze zusammen. Sie lagen im IHK-Bezirk um knapp sechs Prozent höher als im gleichen Vorjahreszeitraum, in Remscheid und Wuppertal um 16 beziehungsweise drei Prozent, wohingegen Solingen 3,5 Prozent Umsatzeinbußen hinnehmen musste. Die Exporte legten in der Region sogar um acht Prozent zu.

Zweistellige Zuwachsraten bei den Umsätzen erzielte die Branche Metallerzeugung mit plus 28 Prozent. Eingebrochen ist dagegen der Umsatz im Fahrzeugbau mit einem Minus von 17 Prozent. „Für 2009 sind die Erwartungen der Industrieunternehmen signifikant schlechter als die aktuelle Lage“, sagte Sträter. Dies gelte insbesondere für die erwartete Geschäftslage, da Umsatzsteigerungen durch erhebliche Kostenzuwächse aufgezehrt würden. Größter Risikofaktor sei die Abschwächung der Konjunktur im In- und Ausland, aber auch der zunehmende Arbeitskräftemangel.

Im Einzelhandel seien die Geschäfte höchst unterschiedlich gelaufen. Während die größeren Einzelhändler ihre Umsätze steigerten, seien die kleineren ins Abseits gedrängt worden. Im Großhandel befürchten die Betriebe eine Verschlechterung in den kommenden zwölf Monaten. Auch für die Freizeit wird weniger Geld ausgegeben, was wiederum die Reisebranche und das Gastgewerbe betreffe, wo zudem hohe Energie- und Betriebskosten den Ertrag schmälern. Unternehmensnahe Dienstleister sind in einer guten wirtschaftlichen Verfassung, wobei nur ein Viertel der Branche geringere Umsätze hatte.

Besonders gebeutelt von der konjunkturellen Lage ist nach wie vor das Verkehrsgewerbe. 73 Prozent der Unternehmer berichten von gesunkenen Umsätzen, die Hälfte auch von gesunkenen Erträgen. Hauptproblem bleibt der ständig steigende Kostendruck. 50 Prozent erwarten    sogar noch eine Verschlechterung der Geschäftslage.

Mit ihrer Geschäftslage zufrieden seien hingegen die Kreditinstitute im IHK-Bezirk, insbesondere aufgrund des Geschäfts mit Firmenkunden. Trotz Finanzmarktkrise erwartet die Branche eine gleichbleibende, zum Teil sogar verbesserte Geschäftslage.

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Chronist am :

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid hat ihre Zahlen- und Faktensammlung zur Darstellung der wirtschaftlichen Lage und Entwicklungen im Bergischen Städtedreieck aktualisiert und jetzt neu veröffentlicht. Die mit rund 70 grafischen Darstellungen unterlegte Zusammenstellung enthält kurze und präzise Informationen über die regionale Wirtschaftsstruktur sowie Analysen zu wichtigen Branchen-, Bevölkerungs- und Arbeitsmarktentwicklungen. Die Broschüre „Wirtschaftliche Lage und Entwicklungen im Bergischen Städtedreieck“ kann über das Internet unter www.wuppertal.ihk24.de als PDF-Datei (Dokument-Nr. 11594) heruntergeladen oder als Druckversion kostenlos bei der IHK angefordert werden unter Telefon (0202) 2490-701, Telefax (0202) 2490-799, (Nabila Laazizi) oder E-Mail: n.laazizi@wuppertal.ihk.de.

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