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Rückblick: Remscheid im September 1998

Vier weitere Mitarbeiter setzte die Remscheider Stadtverwaltung im September 1998 im Außendienst ein, um für mehr Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Achten sollen sie beispielsweise auf die Einhaltung des Fütterungsverbots von Tauben und auf Lärmbelästigungen. Da sie selbst nicht ordnungsrechtlich tätig werden dürfen, müssen sie im Einzelfall über Handy die Polizei rufen.

Mehr als sechzig Strafvollzugsbedienstete aus den Haftanstalten in Wuppertal und Remscheid nahman vor zehn Jahren an einer Demonstration gegen die Landesregierung in Düsseldorf teil; sie protestierten damit Protest gegen zu wenig Personal in den Haftanstalten. Ebenfalls im September 1998 wurde bekannt, dass sich immer weniger ehrenamtliche Helfer um Gefängnisinsassen kümmern. Der damalige Leiter der JVA Remscheid, Wolfgang Wermke, bezeichnete diese Kontakte als wichtige Voraussetzung für Straflockerungen. Auch zu lebenslanger Haft Verurteilte könnten auf diese Weise nach einigen Jahren erste Schritte in der Freiheit üben.

Ein  Sachschaden von rund 300.000 Mark entstand vor zehn Jahren, als ein abgestellter Lastzug in Remscheid geriet und sechs Pkw beschädigte. worden. Der Lkw-Fahrer hatte den Anhänger an das Zugfahrzeug ankoppeln wollen, als sich dieses in Bewegung setzte. Der Fahrer und eine Unfallzeugin erlitten einen Schock.

Das klang in den vergangenen Monaten ganz anders als noch vor zehn Jahren. Damals machten sich die Betriebsräte der Stadtwerke Remscheid, Velbert und Wuppertal für Stadtwerke-Fusion stark. Begründung: Ansonsten drohe der Verlust von Arbeitsplätzen.

Zwischen 1971 und 1998 wurden in Remscheid auf Initiative des Lehrers Heinz Lanz 1,4 Millionen Mark für die Leprahilfe (Leprastation im äthiopischen Bisidimo) gesammelt, allein an dessen Schule, der Albert-Schweizer-Realschule in Lennep, 300.000 Mark.

Die Polizei beklagte im September 1998, dass im bergischen Städtedreieck mindestens jeder 20. Unfall vorgetäuscht sei. Jährlich würden bis zu 2.000 Verkehrsunfälle fingiert, um bei den Versicherungen abzukassieren. So hatte 1997 eine sechsköpfige Bande aus Solingen bei dreizehn provozierten Verkehrsunfällen die Versicherungen um mehr als 100.000 Euro beschädigt.

Bei den Wahlen zum Deutschen Bundestag im September 1998 blieben die beiden Wuppertaler Wahlkreise in den Händen der SPD-Abgeordneten Rudolf Dreßler und Wilfried Penner. Im Wahlkreis Solingen-Remscheid siegte wiederum Hans-Werner Bertl, SPD. Alle drei Kandidaten erhielten deutlich mehr Stimmen als vier Jahre zuvor.

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