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Gunther Brockmann und der Standpunkt des Fotografen

Gunther Brockmann auf einer Internetseite der W.i.R.

Die Wählergemeinschaft W.i.R. wirbt auf ihrer jüngsten Internetseite mit dem nebenstehenden Foto für ihren Oberbürgermeister-Kandidaten Gunther Brockmann. Das erinnerte ich mich spontan an eine gut dreißig Jahre zurückliegende Diskussion über die Darstellung von Politikern im Fernsehen und den Vorwurf an Kameraleute, se würden durch die Kameraposition – oben oder unten - darüber entscheiden, ob jemand gut oder schlecht aussieht. Also habe ich in Google „fotos+’von unten’“ eingegeben und bin auf eine Seite gestoßen, die sich mit der Frage beschäftigt: „Warum fotografieren die Model-Fotografen von unten?“ Nachfolgend Zitate daraus:

Weil das Modell dadurch schlanker wirkt, umgekehrt wirkt das genauso, das Modell wirkt dann dicker.“ – „Die Person soll damit groß und imposant wirken. Nicht unbedingt schlanker.“ – „Wenn du auf einem Bild mal richtig gut aussehen willst, lass dich von oben fotografieren. Kamera schräg über dir, du blickst hinauf und hast riesengroße Augen. Dazu ein nettes Lächeln und Voilà! Ein gutes Bild :-))“ – „Meine Schwester ist mir heut noch wegen ein paar "Fotos von unten" bös :-)) Sie ist zierlich, Gr.36, und ich schaffte es, ihre Oberschenkel zu einem monströsen Etwas zu machen.“ – "Würde man von oben fotografieren, dominiert die Person (ist besonders reizvoll bei der erotischen Fotografie oder der Verniedlichung von Personen)." – „Das mit dem ‚schlanker wirken’ stimmt nur, wenn eine schlanke Figur mit Weitwinkel aufgenommen wird.“ – „Babys fotografiert man normalerweise von unten, dadurch sieht … man alle Körperteile.“ – „“Um die Models grösser wirken zu lassen, … vor allem bei Models, die unter 1, 75 Meter sind, … . um die Beine länger zu machen" – „Von unten photografieren macht die Person einfach grösser und imposanter.“- „ Außerdem soll es sexier aussehen.“

Nichts für ungut, lieber Herr Brockmann. Aber mit dem Fotografen würde ich mal ein ernstes Wörtchen reden. Wie war noch die Steigerung von "Freund"?

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Waterbölles am : Heute Abend gibt es beim Oktoberfest nur noch Stehplätze

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 Der Freitagabend war zum „Warmlaufen“:  Das bayrisch-weiß-blau geschmückte Bierzelt auf der Robert-Schumacher-Straße am Lenneper Bahnhof war gerade mal zu einem knappen Drittel gefüllt – aber das tat weder der Stimmung der Gäste noch der des Gastgebers i

Kommentare

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Wieland Gühne am :

Auweia, auch unser Webmaster rügt immer wieder meine fotografischen Fähigkeiten. Mal ist das Foto zu hell, mal ist es zu dunkel. Jetzt kritisiert der Waterbölles die Wahl der Perspektive. Von oben oder unten, welche Aussage wird durch den jeweiligen Winkel unterstrichen? Solche Spitzfindigkeiten hatte ich gar nicht im Sinn. Das macht mich schon sehr betroffen. Sollte ich letztlich Schuld sein, wenn unserem OB-Kandidaten die letzten Zehntel Prozentpunkte zur Wahl als neuer Oberbürgermeister fehlen? Das ist gar nicht auszudenken, so waren meine ersten Gedanken. Mit etwas Distanz betrachtet, kann ich jedoch mit dieser Schwäche leben. Dies heißt nicht, dass man nicht an seinen Schwächen arbeiten sollte. Wir arbeiten stetig an uns und stehen zu unseren Schwächen. In einem bin ich mir sicher, der Wähler wird sich während der nächsten OB-Wahl nicht wieder von professionell gestalteten Fotos blenden lassen, sondern die Personen hinterfragen, welche sich zur Wahl stellen. Und da wird Gunther Brockmann punkten. Es ist einfach schön, wenn man bei der Presse echte Freunde hat, welche sich richtig reinhängen, damit unser OB-Kandidat immer im richtigen Licht steht. Herzlichen Dank an den Waterbölles für den konstruktiven Hinweis.

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