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SinnLeffers in Remscheid bis Frühjahr 2009 dicht!

Wie es heute in den regionalen Hörfunknachrichten auf WDR 2 hieß, soll die Remscheider Filiale des Textilhauses SinnLeffers geschlossen werden. Der finanziell angeschlagene Konzern wolle so nach eigenen Angaben die hohen Mietpreise senken und eine Zahlungsunfähigkeit verhindern. Auch betriebsbedingte Kündigungen seien nicht ausgeschlossen. Denn: Bis zum Frühjahr 2009 solle die Remscheider (wie auch die Wuppertaler) Filiale dicht gemacht werden. Kurzkommentar des Waterbölles: Das wäre ein schwerer Schlag für Remscheids Einkaufsmeile.

Auf der Immobilienmesse ExpoReal in München, wo sie sich gerade aufhält, erreichte die Nachricht vom „Aus für SinnLeffers“ Oberbürgermeisterin Beate Wilding. Sie zeigte sich schockiert und enttäuscht über die angekündigte Schließung der Remscheider und weiterer 23 Filialen: „Das ist ein schmerzhafter Verlust für den Einzelhandel in unserer Stadt!“ Natürlich werde sich die Verwaltung, an erster Stelle die Wirtschaftsförderung, erneut mit der Konzernleitung in Verbindung setzen in der Frage möglicher alternativer Nutzungen der Immobilie an der Alleestraße. Zugleich wurde im Rathaus aber auch Kritik laut: Die Geschäftsführung habe ihre schrifliche Zusage von Anfang August nicht eingehalten, zeitnah über wichtiger Entscheidungen zu unterrichten. Damals hatte es noch so ausgesehen, als ob das Insolvenzplanverfahren einen guten Ausgang nehmen würde. Gestern nun gab es von Seiten des Konzerns eine anderslautende Pressekonferenz, von der die Stadt Remscheid erst heute erfuhr.

Beate Wilding hatte im August die Kunden von SinnLeffers (wie auch die von Hertie in Lennep) aufgefordert, den Unternehmen die Treue zu halten. Und sie hatte angeboten, über die städtische Wirtschaftsförderung alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um die Filiale in Remscheid zu halten. Pressesprecherin Viola Juric: „Darauf hat der Konzern in keiner Weise reagiert; er hat das Hilfsangebot nicht in Anspruch genommen!“ Vierzig Beschäftigte müssen nun damit rechnen, in einem Vierteljahr ihren Arbeitsplatz zu verlieren.

Trackbacks

Waterbölles am : Ein Bild aus vergangenen Tagen: Belebte untere Alleestraße

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Ein Sinn-Bild aus vermeintlich „besseren Tagen“ zeigt die untere Allee am Anfang der „Sechziger“. Es macht angesichts des aktuellen Geschehens ganz schön nachdenklich und leistet auch ohne Worte einen Beitrag zum heutigen Thema. Das

Kommentare

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Junge Liberale Remscheid am :

Die Jungen Liberalen Remscheid (JuLis) sind bestürzt über den Weggang von Alex und SinnLeffers. Als „kalt“ empfinden die JuLis den Umgang der Geschäftsleitung mit Stadt, den Kunden und den Angestellten. „Hier hätte ich mir mehr Menschlichkeit gewünscht“, so Benjamin Becker, Chef der FDP-Jugendorganisation. Jetzt dürfe man sich aber nicht in Tränen wälzen, sondern müsse Signale für die untere Alleestraße setzen. “Die Öffnung der unteren Allee für den Verkehr wäre ein mögliches Mittel. Bereits 2006 hatte dies die FDP vehement gefordert, doch scheiterte die Testphase an Gründen, die gerade in einer solchen Phase überprüft werden sollten“, erörtert Becker die JuLi-Forderung. „Man muss doch einsehen, dass die Alleestraße als Fußgängerzone völlig überdimensioniert ist!“ Doch die Jungen Liberalen haben noch einen weiteren Vorschlag: "Eine Steigerung der Attraktivität ist auch möglich durch die Herabsetzung der Parkgebühren in den umliegenden Parkhäusern. Etwa durch kostenloses Parken bis zu einer Stunde – ähnlich wie es am Zentrum Süd an der Rosenhügelerstraße praktiziert wird. Nörgeln und dann Nein sagen ist eine äußerst schlechte Methode; was Remscheid braucht sind optimistische und mutige Entscheidungen“, stellt Benjamin Becker klar. Denn, so die Jungliberalen, Remscheid habe soviel Potential. Es fehlten leider oft die Taten, die sie aktivieren. (Pressemitteilung, Saskia Runge)

Christoph Humpert am :

"Alex" hatte in Remscheid ein sehr schlechtes Standing. Mir ist selber niemand bekannt, der mit dem Service dieser Gastro-Kette zufrieden war. "Alex" schreibt den Standorten Lohngrenzen vor, bzw. verdient eine "Alex" Servicekraft ca. 5,20 € brutto. Einen erfahrenen Kellner gibts aber nicht für das Geld, und somit war schlechter Service programmiert. Die Kette hat dem Remscheider Standort auch immer die Aktionen vorgesetzt. Remscheider Kaffeetafel usw. gab es nie im "Alex", dank Systemgastronomie. Fazit: Ich bin nicht unglücklich über die Geschäftsaufgabe. Aber was passiert nach "Alex"? Ich hoffe es, wird wieder ein Gastrobetrieb und hoffentlich mit einem Betreiber, der Remscheid kennt! Ich fand die Idee immer gut, dass man die untere Alleestraße für den Autoverkehr freigibt, ein Versuch ist es Wert, aber ich glaube, dass es für so eine leichte Lösung zu spät ist. Ich würde allerdings die Haltestellen am Markt nicht entfernen. Vielmehr sollten, bis auf zwei, die Bushaltestellen am Ebert-Platz abgerissen werden und durch einen Konkurenzparkplatz ersetzt werden. Von da kommen die Menschen bequem ins Ämterhaus und durch die Engelspassage direkt auf die untere Alleestraße. Zu SinnLeffers, Wehmeyer usw. möchte ich auch noch etwas sagen. Karstadt hat sich vor zwei Jahren von diesen Häusern getrennt. Diese Häuser werden niemals zurück nach Remscheid kommen, weil deren Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert. Arcandor (ex KarstadtQuelle) steht zwar auch am Abgrund, aber mit SinnLeffers wäre Arcandor schon vor zwei Jahren insolvent gewesen. Ich bin mir sehr sicher, dass es auch bald Boeker treffen wird! Diese Art von Modehäusern funktioniert einfach nicht mehr. Damit, genauso wie mit dem expandierenden Onlinevertrieb, müssen sich einfach alle abfinden. Wer mir nicht glaubt: Einfach mal den Peek & Cloppenburg Tempel in Wuppertal anschauen und danach zu Boeker usw. in Remscheid gehen!

Michael Dickel am :

Wenn die probeweise Öffnung der unteren Alleestraße kostenfrei durchgeführt werden könnte, sollte man es testen. Mir erschließt sich jedoch der Sinn nicht. Möchte dort jemand eine Tankstelle errichten? Man muss für sein Geschäft "den" richtigen Standort zu bezahlbaren Preisen suchen und finden. Für die am Markt ansässigen Bäckereien, für Tabakwaren, ja auch für Schreibwaren ist es sicher wünschenswert, dass Käufer ans Geschäft fahren können. Beim Sinn und auch beim ehemaligen Strauss wird dies sicher keine Rolle spielen. Da sind die Parkplatzangebote in der Nähe sicher wichtig und damit auch die Parkpreise. Sind drei Euro für einen ganzen Tag am Markt zuviel? Ist der Weg zum Markt (ca. 100 Meter) zu weit? Es ist die Attraktivität des Angebots, dass Kunden weite Wege fahren und auch über Parkgebühren hinwegsehen lässt. Wie sonst könnten Shopping Malls im Ruhrgebiet überstehen und Outlet Center auch jede Menge Remscheider KFZ-Kennzeichen aufzählen. Das Sinn/Leffers in Remscheid zu macht, hat nicht mit der unteren Allee zu tun. Ein Blick in die Liste der schließenden Standorte lässt mich nur staunen. Es sind wir Käufer, die wir partout nicht mehr so viel Geld in solchen Geschäften ausgeben wollen. Online-Versand ist so einfach und praktisch, vergleichen kann man in Ruhe, ohne dass man von aufdringlichen Verkäufern beraten werden will. Letzteres bitte ich als Ironie zu betrachten. Dieser Umsatz geht dem klassischen Einzelhandel verloren und wird auch nicht durch die Öffnung der Allee zurückkommen. Es sei denn, man baut dort eine Tankstelle mit angesiedeltem EKZ und 24 Stunden Öffnungszeit. Das wäre eine mutige Entscheidung.

Benjamin Becker; Kreisvorsitzender Junge Liberale Remscheid am :

Sehr geehrter Herr Dickel, Ihrer Einschätzung stimme ich durchaus zu. Sicherlich wird SinnLeffers oder Strauß nicht nur deshalb wieder zurückkommen, weil man die Allee für den Verkehr öffnet und die Parkgebühren herabsetzt; und doch müssen wir uns eben den Tatsachen von Online-Shopping und Katalogbestellungen stellen. Klar ist, dass die untere Alleestraße als klassische Einkaufsmeile aufhört zu existieren und dann muss man eben neue Angebote schaffen; wie Sie richtig sagen: für Geschäfte, die dann dort ihren "richtigen" Standort sehen. Das muss ja keine 24 Std.-Tankstelle sein. Im Übrigen stellt das Centro in Oberhausen knapp 14.000 Parkplätze kostenlos zur Verfügung.

Michael Dickel am :

Das Centro ist ein sehr schöner Vergleich. Neben wir doch das als Beispiel. Dort ist an einem Ende ein riesiger Fresstempel mit allen nur erdenklichen Angeboten verschiedener Küchen. Egal was, dort findet jeder etwas zum Essen und Trinken und deshalb ist es dort auch voll. Das Alle-Center wird es nicht gerne hören: Genau das wäre das Richtige für den Bereich untere Alleestr. / Markt - natürlich wettergeschützt und chic verkleidete Fassaden mit Blick auf die Stadtkirche. Das wäre ein Treffpunkt und würde die Achse zwischen Allee-Center und Markt stärken. Aber dann müßte man natürlich auf die blau-weißen Buskolonnen verzichten. Der Friedrich-Ebert Platz ist 100 Meter entfernt - müssen da wirklich sämtliche Linien über den Markt brausen? So bekommt man nicht nur keine Aufenthaltsqualität, sondern genau das Gegenteil. Man durchtrennt die 2 Bereiche Allee und Markt. Reicht nicht eine Linie auf einer Spur alle 15 Minuten? Natürlich kann die Stadt so etwas insbesondere bei der Finanzsituation nicht leisten und damit bleibt es wohl ein Traum. Aber vielleicht könnte man ja auch mal erst eine privat finanzierte Planung erstellen und diese dann versuchen zu vermarkten. Wäre auch mutig.

Frédéric Ranft am :

Der sogenannte Fresstempel im Centro rentiert sich ja gerade im Verbund mit der Einkaufsmeile. Ich glaube nicht, dass ein paar am Markt geballte Fastfoodläden das Problem der unteren Allee lösen können. Ihrer Analyse aus dem Beitrag #2 kann ich nur zustimmen. Auch wenn ich den kritischen Unterton (vielleicht interpretiere ich den aber auch nur hinein) zum Thema Online-Shopping nicht ganz nachvollziehen kann. Das ist halt eine Entwicklung wie jede andere auch. An die Menschheit zu appellieren, sie solle wieder in Fachgeschäften, Tante Emma Läden und Kiosken einkaufen, wird - wenn auch gut gemeint - nichts bringen. Es muss ja noch andere Geschäftsideen für die untere Allee als 1€-Läden und Imbissbuden geben.

Michael Dickel am :

Natürlich würde sich der Markt als Gastrobereich nur im Verbund mit dem Center rentieren. Aber nur dann, wenn man den Weg von dort entsprechend ausstattet. Es ist ja nicht so, dass nicht schon ein Anfang da wäre. Das Alex und Brauhaus, zahlreiche Döner, Pommes und Pizzabuden sind ja schon da und in der Verlängerung ist sogar in der Woche in der alten Bismarckstraße was los. Man muß es eben nur konzentrieren und entsprechend koordinieren - da geht nicht mit Glauben. Die sog. Magneten im Handelsbereich hatten wir schon; sie haben es letztlich nicht gebracht. Ich glaube auch nicht, dass nur eine Spielschlange das Allheilmittel sein wird - aber besser als rasende 3er BMW mit Sportauspuff und Alu-Felgen wäre dies für die Aufenthaltsqualität schon. Ein kritischer Unterton war auch sicher dabei - der geht aber in alle Richtungen - auch meine. Einen Kaufhof fordern und bei Amazon bestellen, dass kann eben nicht funktionieren.

Carsten Heiermann am :

Bei dieser Diskussion frage ich mich immer: Wer um alles in der Welt von denen, die über die Alleestraße jammern und für eben diese "interessante" Rettungskonzepte liefern, hat denn eigentlich eine Ansiedlung eines vergleichsweise riesigen SB-Warenhauses samt ausgedehnter Vorkassenzone am Bahnhof genehmigt? "Spread to thin" sagt der Amerikaner. Die Allee ist schon zu lang, um in der heutigen Einkaufslandschaft noch durchgehend attraktiv werden zu können. Ein Verkürzung samt Konzentration des Handels in der Nähe des Magneten Allee-Center könnte eine Situation mit gut ergänztem Angebot und hoher Aufenthaltsqualität ergeben. Und den Einkaufsstandort erhalten. Statt dessen verlängert man die Sache noch und träumt davon, mit dem Steg "hinterm Arbeitsamt" eine Anbindung Allee/Bahnhof schaffen zu können. Wenn man die Perlenschnur noch länger zieht, werden die Lücken nur noch größer werden. Und dann noch mehr Perlen "runterfallen". Eine solche Situation, wie sie in Remscheid jetzt unbegreiflicher Weise konstruiert wurde, gibt es in anderen Städten auch, zum Teil schon lange. Zwei starke Magneten am Ende einer viel zu langen Verbindungsachse. Ich wage anhand der Erfahrungen dort mal eine Prognose: Die Konzentration auf der oberen Allee wird fortschreitend bleiben. Dazu zieht noch Kaufkraft zum Bahnhof ab, denn sicher kann man da kostenlos parken für den Wocheneinkauf, samt Reinigung, Bäcker, Cafe,... in der Vorkassenzone. Auf der Strecke bleibt die Mitte. Dieses "Layout" war und ist der letzte Nagel im Sarg der unteren Allee und des Marktes. Diejenigen, die pro Kaufland entschieden haben, haben gleichzeitig auch kontra Markt/untere Alleestrasse votiert. Oder anders gesagt, diese Region endgültig aufgegeben. Ob sie das überhaupt gemerkt haben?!

Hans Gerd Göbert am :

Hier wird manchmal der Eindruck erweckt, der Kozern Sinn-Leffers sei in die Insolvenz gerutscht, weil die untere Allee in Remscheid fußläufig ist. Nein, der Konzern ist pleite, weil er einfach nicht mehr das richtige Geschäftskonzept hatte. Z.B. den Stammkunden anzubieten, im Jahr für € 1.500,-- und mehr zu kaufen, um am Ende einen geringen Bonus zu erhalten, war ein Witz. Wenn man sich die kundenbinden Maßnahmen des einzigen verbliebenen Wettbewerbers auf der oberen Allee dagegen ansieht. Nun wird also wieder nach der Öffnung für die untere Allee für Autofahrer gerufen. Damit die bequem vor ihre 1 €-Läden fahren können, um dort 1.000 Büroklammern für 99 Cent zu kaufen. Wenn sich dieser Wunsch irgendwann im Rat durchsetzt, zahlt die Stadt Millionen an Fördermitteln für die Gestaltung als Fußgängerzone zurück. Einer Fußgängerzone mit wunderschönen Platanen und ansehnlicher Gestaltung. Wovon dieser Experten-Dummkopf aus München damals tatsächlich meinte, sei wäre zu lang und zu breit. Was macht dieser Mann heute eigentlich? Ist er vielleicht Objektberater bei der Hypo-Real-Estate? Es gibt reichlich Meinungsmacher in dieser Stadt, die auf die Umsetzung dieser Pläne setzen. Einige dieser Leute, die sich wieder mehr Verkehr auf der Allee wünschen, erlauben auf der anderen Seite, dass die neue, aus Steuergeldern finanzierte R.-Schumacher-Umgehungsstraße für eine ganze Woche im Jahr durch das Zelt eines Bayrischen Brauchtumklubs gesperrt wird. Nur deshalb, weil der Verein einfach keine Lust hat, damit auf den dafür vorgesehenen Kirmesplatz auszuweichen. Ein Zustand, der in Deutschland wahrscheinlich ohne Beispiel ist. Der nebenbei die Umsätze der anliegenden Einzelhändler während dieser Woche auch noch mächtig in den Keller treibt. Vielleicht glauben die Veranstalter dieses vom Ordnungsamt genehmigten, also quasi geförderten Saufgelages auch noch, dass sie die Besucher langfristig als Kunden an den Lenneper Einzelhandel binden können? Nun hofft die Verwaltung, dass durch die Schaffung öffentlicher Infrastruktur am neuen Bahnhof, mit der Errichtung des Nordstegs positive Impulse für den Markt und die untere Allee gegeben werden. Sagt Mama zu Papa morgens in Köln: "Lass uns doch heute mal mit der Bahn zum Einkaufen nach Remscheid fahren. Dort erwartet uns am "Wartemodul Hbf." das schönste und innovativste Einkaufscenter des Rheinlands. Ein zugiger Steg über die Gleise, danach über die B 229 und zwischen Wohnblöcken hindurch. Nun geht es über die steilste Einkaufsstraße Deutschlands nach oben zum Markt. An den Häusern hat man rechts und links Halteseile angebracht, damit sich auch ältere Personen dort hochhangeln können. Am Markt gilt es, auf die Busse von recht und links zu achten, damit wir nicht auf dem Gipfel umkommen. Am Beginn der Einkaufsmeile müssen wir aufpassen, dass wir nicht von jungen Leuten umgefahren werden, die dort wie vor vierzig Jahren mit ihren tiefer gelegten Schlitten schnelle Runden drehen. Mehrfach am Tag kommt ein Krankenwagen, weil Bewohner der Altenheime auf ihrem gewohnten Weg zur Allee in den Nebenstraßen angefahren werden. Am Schluss können wir noch schnell etwas für ein € kaufen, was es hier in Köln nicht gibt. Ich verspreche Dir, es wird ein richtig schöner Abenteuertag, das Remscheid-Event." Proudly presented by ...

Michael Dickel am :

Es gilt jedoch mit der bestehenden Situation umzugehen - "Kaufland" wird öffnen und mit ihm auch noch einige andere Geschäfte. Der Investor wird sich etwas davon versprechen, und "Kaufland" wird wohl auch ein Magnet sein. Dies bedeutet aber eine veränderte Situation, und genau deshalb halte ich meine Idee für diskussions- und erweiterungswürdig. Zwischen zwei Einkaufstempeln ein Ort zum Essen und verweilen. Natürlich so gut umgesetzt, dass er auch wirklich zieht; man muß dorthin wollen!!! Der ansässige Handel wird dadurch auch profitieren können, in manchen Fällen jedoch eher stören und sich einen anderen Standort suchen. Aber Baby Walz z.B. könnte durchaus vor seinem Haus eine Art Spielplatz sponsern, wo die Eltern zum Shoppen ihre Kinder abgeben können oder sich beim Kaffee entspannen wollen. Ich halte es durchaus für sinnvoll, sich an einen Tisch zu setzen und Ideen zu sammeln, einen Plan zu machen und dann das Wie abzuklären. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Vorwürfe wer wann was entschieden hat, bringen da gar nichts. Diese Entwicklung hat mit dem Alleecenter angefangen - für die Alleestraße war der jetzige Zustand abzusehen. Hätte man daher das Center nicht bauen sollen?

David Schichel am :

Die FDP kann die Öffnung ja nochmal beantragen. Die Abstimmung würde ich gerne erleben. Die Liberalen preschen vor: "Freie Fahrt für freie Bürger", die W.i.R. nur knapp dahinter: "Wir können die Straße ja verbuddeln... da haben wir in Süddeutschland mal was gesehen!", dann lange nichts, bis irgendwo ein Knäuel streitender CDU-ler zu erkennen ist: Spielschlange vs. Autoschlange... Am Ende wird vertagt und alle haben ein schönes Wahlkampfthema. Blöd ist nur, dass die ganze Diskussion um 100 Meter Straße am Problem von SinnLeffers, Strauss, usw. vorbeigeht, da bin ich ganz bei den Diskutanten. Das Alex ist weniger an der ach so schlechten Lage gescheitert als am eigenen Service, auch da stimme ich zu. Parken ist am Markt so billig, wie selten in einer Innenstadt, auch das ist richtig! Der Attraktivität und v.a. dem Image der unteren Allee nützt es jedenfalls gar nichts, wenn die Politik jede Geschäftsschließung, die für sich schon schlimm genug ist, nur dazu nutzt, alte Debatten auszutragen. Vielleicht sollte man auch mal die Erfolge herausstellen. Einen konnten wir vergangene Woche erleben. Die "essKultour" zeigt doch, dass neue Konzepte gefragt sind, um Kundschaft in kleinere Stadtzentren zu locken. Nach Köln fahren die Leute auch nicht, weil man da so toll parken kann. Eine Bemerkung noch zum Centro: Die einzige, die anscheinend so gar nichts davon hat, ist die Stadt Oberhausen. Die ist nämlich eine der wenigen Städte in NRW, denen es bilanziell noch schlechter geht als Remscheid.

Benjamin Becker; Kreisvorsitzender Junge Liberale Remscheid am :

Lieber David, bei genauem Lesen wäre Dir aufgefallen, dass wir nicht die Ansicht vertreten, die Probleme von SinnLeffers und dem Alex oder Strauß damit zu beheben; aber - auch das habe ich bereits angesprochen - werden sich dort nicht mehr solche großen Magneten ansiedeln. Eine Öffnung für den Verkehr könnte neue Impulse für die vorhandenen Geschäfte und Dienstleister bringen, als auch ein zusätzlicher Faktor für weitere Ansiedlungen sein. Die "essKULTour" ist unwidersprochen eine schöne und wichtige Veranstaltung, dennoch werden solche Konzepte leider kein Allheilmittel für den verschwindenen Einzelhandel sein. Ich kann mich wage daran erinnern, dass die Grünen in der BV einer probeweisen Öffnung nicht grundsätzlich entgegen standen - aber vielleicht sahen die Grünen darin auch nur eine Chance endlich in Remscheid eine Umweltzone zu bekommen!? Aber Spaß beiseite: Eine solche Testphase ist doch gerade dafür da, um die hier vorgetragenen Pros und Cons zu überprüfen.

David Schichel am :

Letzteres sehe ich ja ein, bloß: Welche Pros eigentlich? Ich hab noch keines gehört, welches nicht bereits an anderer Stelle in Remscheid widerlegt würde. Lennep müsste doch florieren nach der Logik. Statt dessen kämpft Hertie gegen die Insolvenz, obwohl man die Hauptverkehrsstraße vor der Tür und das Parkdeck auf dem eigenen Dach hat. Um Einzelhandel zu befördern, muss man Kaufkraft locken. Dazu braucht es ein Maß an Aufenthaltsqualität, und die bieten Autos höchstens, wenn man drinsitzt. Das wissen ja auch die Händler. Ich werde nicht müde zu erwähnen, dass gerade die Händler, die eine Öffnung am hartnäckigsten fordern, ihre Geschäfte an der oberen Alleestraße haben und nicht am Markt, komisch oder?

Benjamin Becker; Kreisvorsitzender Junge Liberale Remscheid am :

Auch bei Hertie liegt, wie Du bereits zu SinnLeffers richtig angemerkt hast, das Problem nicht in der Infrastruktur, sondern im Konzern selbst. Sehr anschaulich ist im Übrigen der Artikel hierzu in der BM. Ich erinnere mich daran, dass die WiJus viele Einzelhändler zu einer Öffnung der unteren Allee befragt haben, und nahezu 70 Prozent von ihnen haben sich positiv geäußert. Sicherlich sollte man nochmal die Händler und alle anderen Beteiligten befragen und um Stellungnahmen bitten. Eine solche Testphase könnte neue Chancen und Potentiale wecken. Es könnte aber auch nichts dabei rumkommen. Aber zumindest hat man es dann einmal versucht, statt es im vorhinein schlecht zu reden!

Frédéric Ranft am :

Ich würde dir sofort zustimmen (das Teilstück könnte man dann auch gerne schilderlos lassen!), wenn dieser Versuch nicht so teuer wäre. Es ist ja nicht so, dass man mal eben die untere Alle für eine dreimonatige Testphase für den Verkehr öffnen kann. Zumal ich nicht glaube, dass es, innerhalb dieses kurzen Zeitraums eine spürbare Verbesserung geben würde. So eine Änderung muss sich erst einmal bei den Bürgern rumsprechen, dann müssten sie ihr Einkaufsverhalten ändern, darauf müssten wiederum die Unternehmer reagieren...das dauert.

A.Körber am :

Auch mir erschließt sich der Sinn einer für den Pkw-Verkehr geöffneten Allestraße nicht wirklich. SinnLeffers hat eine direkte Anbindung an ein Parkhaus. Lösen wir die Probleme des Remscheider Einzelhandels, die wir so auch in jeder anderen Großstadt in NRW bewundern können, dadurch, das wir mit unseren Autos vor die Dönerbuden fahren? Neben überholter Geschäftsmodelle (Onlinegeschäfte sind hier ein gutes Stichwort) ist der schlechte Branchenmix auf der "Allee" ein großes Problem. Von der Post abgesehen gibt es nichts auf der unteren Allee, was ich nicht im Center oder doch zumindest auf der oberen Alleestraße einkaufen könnte. In diesen Tagen werden die sehr hohen Mieten als Grund für die Kriese im Einzelhandel ausgemacht. Auch so ein merkwürdiges Argument wie ich finde, denn schließlich müssen die 1-€-Läden ihre Miete auch erwirtschaften. Sind deren Mieten geringer? Ich denke, daß ein Hauptgrund für die "Verödung" der Innenstädte in Deutschland,letztlich im Verlust der Kaufkraft bei großen und zunehmend größer werdenden Teilen der Bevölkerung liegt. Wir haben doch nicht den Wunsch nach Konsum verloren, nach schönen Dingen deren Besitz uns erstrebenswert erscheint. Es fehlt vielen einfach das Geld, um in Geschäften wie z.B SinnLeffers einzukaufen. Das KaRe ist doch der beste Beweis für diese These. Der Besuch in diesem Kaufhaus hätte vor zehn oder zwanzig Jahre noch den sozialen Abstieg des Besuchers dokumentiert. Und wer wollte sich das schon antun? Was sollten denn die Nachbarn denken? Das zunehmende Wegbrechen der mehr oder weniger gutverdienenden Arbeiter und Angestelltenschicht wird die Situation nur noch weiter verschärfen. Gerade eben erst wurde, wie wir alle wissen, eine weitere Erhöhung der Krankenkassenbeiträge beschlossen. Wieder Geld, das zum Konsumieren fehlt.

Christoph Humpert am :

Remscheid hat im Regierungsbezirk Düsseldorf, nageln Sie mich nicht fest, das zweithöchste Einkommen pro Einwohner. So schlecht ist es also nicht um das Einkommen der Remscheider bestellt! Wie gesagt: Vergleichen Sie die Einrichtung der Peek&Cloppenburg-Filiale in Wupperal und die Esprit-Filiale im Allee-Center mit der Boeker-Einrichtung in Remscheid. Dazwischen liegen Welten! Ich wäre mir ziemlich sicher, dass eine kleine schicke Peek&Cloppenburg-Filiale in Remscheid,trotz höherer Preise als bei z. B. Boeker gut laufen würde. Die Leute kaufen nicht bei Wehmeyer, SinnLefffers, Boeker ein, weil es dort so teuer ist, sondern weil dort nur der Markenramsch liegt, der bei Peek&Cloppenburg nicht verkauft wurde und weil die Einrichtung einfach nicht mehr zeitgemäß ist. H&M wollte doch auch Remscheid verlassen und richtet sich jetzt im neuen Alleecenter-Flügel eine schicke Filiale ein. Zwischen der neuen und alten Filiale werden auch Welten liegen. Für mich stellt sich aber eine ganz andere Frage: Was halten die Einzelhändler auf der unteren Alleestraße von einer Öffnung für den Autoverkehr? Ich halte das Alleecenter-Parkhaus für das größte Problem der unteren Alleestraße. Die Kommunalpolitiker haben 1986 gepennt, weil Sie der ECE ein quasi Parkhausmonopol ermöglicht haben. Ich bin ein Freund des Allee-Center, aber das war ein Fehler!

Hans Gerd Göbert am :

Hallo Herr Humpert, es ist wirklich nicht so schlecht um das Einkommen der Remscheider bestellt, wenn man es jeden Tag gesund betet. Daher muss ich Sie leider doch beim Wort nehmen und Ihnen zustimmen, dass Remscheid die Stadt mit dem zweithöchsten Einkommen der Einwohner im Regierungsbezirk Düsseldorf ist. Allerdings nur dann, wenn Sie ab sofort Düsseldorf, Krefeld, Mülheim/Ruhr, Mönchengladbach, Neuss, Kleve, Mettmann, Viersen und Wesel von der Landkarte streichen. Ich möchte keine Reklame für Boeker machen. Wenn Sie aber Aigner, Hilfiger, Signum, Olymp, etc. (um nur auf der unteren Etage zu bleiben) als Markenramsch bezeichnen, dann frage ich mich, wohin Papa Sie denn wohl zum Einkaufen schickt? In einem stimme ich Ihnen heute jedoch zu: Ein Peek&Cloppenburg anstelle von Sinn, das hätte was. Wenn wir nur nicht gerade diese kleine Krise an den Finanzmärkten mit ihren relativ unbedeutenden Auswirkungen auf Finanzierungen hätten...

Christoph Humpert am :

Zum Pro-Kopf -inkommen sollten Sie bitte folgendes lesen: www. bezregduesseldorf.nrw.de/ BezRegDdorf/ hierarchie/ pressemitteilungen/ newsarchiv/ 2007/ 08August/ Einkommen2004-2005.pdf (Leerzeichen nach / bei Benutzung des Links vorher entfernen). Haben sich die Zahlen seit 2005 so stark geändert? Woher ist Ihre Quelle? Zu Boeker: Ich könnte viele Geschichten über Boeker erzählen, aber die spare ich mir! Ich wohne seit fünf Jahren alleine. Ich kaufe, putze, koche und wasche selber. Ich bin sehr dankbar, dass mich meine Eltern bei meinem Studium finanziell gut unterstützen, aber finanziell bin ich ein ziemlich "normaler" Student. Ein Auto oder sowas habe ich jedenfalls nicht. Zur Hilfe: Ein normaler Student hat ungefähr ein Einkommen auf Sozialhilfeniveau, evtl. geringfügig höher www.studieren.de/ studenten-und-geld.0.html. Alleine aus diesem Grund kaufe ich selten Kleidung ein.

Peter Matzner am :

Alle reden über Autos. Wie wäre es denn mit der Wiedereinführung der Strassenbahn zwischen Bahnhof (Haltepunkt Remscheid Mitte) über die Alte Bismarckstrasse, Markt und Alleestrasse bis zum Stadtpark? Dann können wir auch gleich noch die Hindenburgstrasse mit dazunehmen. Ein Magnet für Auswärtige! Glauben denn wirklich alle Beteiligten, mit der Öffnung würde sich das Problem lösen? Es geht in der Wirtschaft immer noch um Angebot und Nachfrage. Offenbar stimmt eines von beiden nicht mehr für die betroffenen Firmen.

Andreas Körber am :

Es ist wirklich erstaunlich, wie faktenfrei der ein oder andere Diskussionsteilnehmer in diesem Thread drauf los argumentiert. Da fordern die „JuLis“ vehement die Öffnung der Alleestraße für den Autoverkehr. Selbst wenn eine Mehrzahl der Geschäftsinhaber das befürworten würde – ich selbst sprach mit einem der strikt dagegen war, wer soll diesen Umbau bezahlen? Die Geschäftleute, denen das Wasser bis zum Halse steht? Oder die Stadt, die bei ihren Spekulationsgeschäften mindestens 13 Millionen ins Klo gespühlt hat? Der Brunnen müsste demontiert werden, möglicherweise müssen die Bäume für zwei Fahrbahnen versetzt werden. Es gibt keine Bürgersteige, und der Bodenbelag ist für Fußgänger, aber nicht für anhaltenden PKW-Verkehr konzipiert. Soviel zum Thema „testweiser Umbau“. Und selbst wenn wir uns nicht verspekuliert hätten, bei 400 Millionen Schulden gibt es keine Spielräume für Versuchsballons. Remscheid lebt seit nunmehr beinahe zwei Jahrzehnten von der immer schlechter werdenden Substanz. Ein Blick auf den Zustand des Straßennetzes dürfte da schon genügen. Wir brauchen keine „optimistischen und mutigen Entscheidungen“ sondern realistische. Da bemerkt jemand, Remscheid habe eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen im Regbez. Düsseldorf. Angeblich gibt es bei uns auch die größte Ansammlungen von Millionären, habe ich mal gehört, in ganz NRW. Im Durchschnitt, Herr Humpert, mag das also stimmen. Aber Häuser wie SinnLeffers, Strauss, Hertie, Böker und möglicherweise noch einige anderer brauchen alle Bevölkerungsschichten als Kunden, nicht nur die oberen Zehntausend, sie betreiben keine Spartengeschäfte. Deutschland ist die einzige westliche Industrienation, die in der Boomphase der letzten Jahre sinkende Realeinkommen der Bürger zu verzeichnen hatte. Wir haben mit die höchsten Energiepreise in Europa. Auch die Lebensmittelpreise sind gestiegen. Zusätzlich werden zum Jahresbeginn 2009 die Krankenkassenbeiträge drastisch erhöht. Und komme mir jetzt keiner mit der Entlastung durch die Reduzierung des Arbeitlosengeldes. Dies ist dem Wahljahr 2009 geschuldet, nicht der Einsicht in eine Stärkung des privaten Konsums. Der private Konsum ist rückläufig und wird durch die Verunsicherung der Bürger durch die Bankenkriese im neuen Jahr sicherlich nicht gefördert. Wir Deutschen sind bekanntermaßen Autoliebhaber. Doch noch nie waren die Autos auf deutschen Straßen im Schnitt so alt wie heute und laut TÜV auch noch nie in einem so schlechten Allgemeinzustand – woran liegt das denn? Lieben wir unsere Autos etwa nicht mehr? Sind wir aus freien Stücken über Nacht zu Konsumverweigerern geworden? Das KaRe eine Laune der gelangweilten, satorierten Remscheider Bevölkerung? All diese Begleitumstände der wirtschaftlichen Entwicklung machen den Weggang großer Kaufhäuser und damit den Verlust von Jobs für Remscheid nicht weniger schmerzlich. Aber sie sind Teil einer die ganze Republik betreffenden Entwicklung. Umso mehr sind zielführende, aber auch bezahlbare Lösungen gefragt.

Benjamin Becker; Kreisvorsitzender Junge Liberale Remscheid am :

Sehr geehrter Herr Körber, die Forderung nach einer probeweisen Öffnung der unteren Allee bedeutet nicht gleich den Bau einer Autobahn. Beispielsweise könnte man dort einen verkehrsberuhigten Bereich einrichten, der als Einbahnstraße von der Elberfelder Straße zur Mandtstraße führt. Dafür muss nicht der Brunnen demontiert werden. Für die Straßenmarkierung reichen vorerst einfache Markierungen, denn eine sogenannte Spielstraße ist vorrangig für die Nutzung der Fußgänger vorgesehen, d.h. dass hier Bürgersteige als solche ohnehin überflüssig wären. Ob der Bodenbelag dann - sollte es zu einer Öffnung kommen - ausreicht, müsste sicherlich vorab durch das Straßenbauamt geklärt werden. Aber ich sehe hier nicht die größten Probleme. Die Finanzierung ist sicherlich das größere Thema. Aber ich stimme Ihnen nicht zu, dass man auf Maßnahmen verzichtet, nur weil dies Geld kostet. Denn welchen Kreislauf würden wir frei setzen, wenn wir nur versuchen würden, mit Reden und heißer Luft Dinge zu verändern? Die JuLis wollen keine Öffnung um jeden Preis, aber wir wollen Möglichkeiten aufzeigen, neue Chancen. Ich gebe Ihnen in Ihrer Einschätzung Recht, dass die Menschen weniger Geld in der Hand haben, hierauf hat die Kommunalpolitik aber nur sehr begrenzten Einfluss; selbst der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete der SPD, Herr Kucharczyk, unterstützt die groteske Steuerpolitik der Bundesregierung und sorgt dafür, dass die Menschen netto immer weniger in der Tasche haben. Ich kann aber nur nochmal sagen, dass die Jungen Liberalen in der Öffnung und beispielsweise in der Herabsetzung der Parkgebühren (Vorbild Zentrum Süd - dort können Kunden und Patienten eine Stunde kostenlos parken) Möglichkeiten sehen, die natürlich zu diskutieren sind. Gleichwohl sind dies keine Allheilmittel. Man könnte darüber hinaus aber über ein neues Gestaltungskonzept für die Alleestraße nachdenken, über ein ansprechendes Kunst- und Lichtkonzept, eine abgestimmte Fassadengestaltung und eine ordentliche Grüngestaltung und Möbelierung. Wenn wir damit erreichen, dass die untere Alleestraße und der Markt wieder belebter werden, wird sich das nicht nur für den Standort, die Bürger und Arbeitnehmern auszahlen, sondern auch für die Kasse der Stadt. Walter Scheel hat einmal gesagt: "Nichts geschieht ohne Risiko, aber ohne Risiko geschieht auch nichts."

Frédéric Ranft am :

Ich glaube ihr habt euch da in etwas verrant. Anscheinend siehst du ja ein, dass das Projekt "testweise" nicht wirklich finanzierbar wäre. Dein "Kompromissvorschlag" ist doch zum Scheitern verurteilt. 250 Meter Einbahnstraße, verkehrsberuhigt und immer noch vorrangig für Fußgänger? DAS soll den Geschäften etwas bringen?

Benjamin Becker; Kreisvorsitzender Junge Liberale Remscheid am :

Lieber Frédéric, an welcher Stelle habe ich bitte eingesehen, dass eine probeweise Öffnung nicht finanzierbar wäre. Ich habe lediglich festgestellt, dass es sicherlich Geld kosten wird. Nur mit Luft und Liebe ist den Leuten auch nicht geholfen. Ebenso redest Du von einen Kompromissvorschlag - auch diesen habe ich so nicht gemacht, denn ich habe nur dargestellt, wie eine probeweise Öffnung aussehen könnte. Und mal im Ernst, lieber Frédéric, wir reden hier von der Öffnung der unteren Allee, deswegen die 250 Meter. Und was nützt es den Geschäften, wenn Du daraus eine Hauptverkehrsstraße machen würdest, bei der Tempo 30 oder gar 50 erlaubt wären. Es geht doch primär darum, dass die potentiellen Kunden auch vor den Geschäften parken können. Wir haben uns da in nichts verrant. Interessant ist aber, dass hier, mit wenigen Ausnahmen, nur gemeckert und genörgelt wird. Die Jungen Liberalen zeigen aber Möglichkeiten auf - und dabei nicht nur die Öffnung der Allee - siehe mein voraus gegangenen Kommentar - während alle anderen wie wild das Negative suchen, schlafen oder aber den Wahlkampf einläuten.

Frédéric Ranft am :

Deine Antwort auf Herrn Körber ließ vermuten, dass du die Öffnung eigentlich gerne weitreichender durchsetzen würdest, aber aufgrund Herrn Körbers finanzieller Argumentation nach einer billigeren Lösung gesucht hast. Sollte das nicht so sein, habe ich dich falsch verstanden. Ich halte den Vorschlag - einen Vorschlag an sich finde ich immer begrüßenswert - nun einmal für nicht sinnvoll. Von den von mir angesprochenen Tücken einer Probephase abgesehen sehe ich bei deinem konkreten Vorschlag zwei weitere Probleme. Erstens kann eine Belebung durch eine Einbahnstraße über die man nur in Schrittgeschwindigkeit fahren kann und die miserabel an das bisherige Verkehrsnetz angebunden ist, nicht zur Belebung der Allee führen. Zweitens werden sich einige nicht an die Schrittgeschwindigkeit halten, sondern das entstandene Carré als Showroom und Rennstrecke nutzen. Das kann einem zwar überall passieren, allerdings hat man im Normalfall eben Bürgersteige und richtige Markierungen. Mir wäre diese Zwischenlösung zu riskant. Ich muss gestehen, ich persönlich habe noch keine Lösung für die untere Allee gefunden. Sonst würde ich sie gerne im Waterbölles mitteilen. Auch auf die Gefahr hin, dass ich als wenig visionär und mutig abgestempelt werden. Ich habe sogar die Befürchtung, dass das Problem seitens der Politik gar nicht oder nur zu einem zu geringen Anteil lösbar wäre. These: Die untere Allee benötigt keine Öffnung oder mehr Farbe, sondern eine innovative Geschäftsidee, die den widrigen Bedingungen trotzt. Und die kann uns kein Remscheider Politiker beschaffen, da kann er sich auf den Kopf stellen.

Andreas Körber am :

Sehr geehrter Herr Becker, mit Brunnen meine ich jene Wassers-Skulptur auf der Höhe des ehemaligen Makro-Marktes (Kaufhof), welche mitten in der Straßenachse liegt und wo vor einigen Wochen noch Besucher der dortigen Eisdiele die warmen Tage genossen haben, um ein Eis zu schlecken, was mangels Platz und möglicher Abgasbelästigung sicher erschwert werden würde, sollte der Vorschlag der "JuLi's" dereinst Wirklichkeit werden. Das gilt natürlich für alle Gastronomiebetriebe in diesem Teil der Alleeestraße, die den Verzehr außerhalb ihrer Räume anbieten. Das ist meiner Meinung nach überhaupt eines der größten Probleme mit der Alleestraße. Sie lädt nirgendwo wirklich zum Verweilen ein. Man geht einkaufen (wenn man es noch tut) und geht wieder. Kein Panorama, kein Anblick, den man sich länger antun möchte. Die Menschen hasten über die Allee, sie genießen sie nicht - wie sollten sie auch. Die paar verlorenen Bäume beleben diese Betonwüste nur temporär. Aber zurück zum Geld. Wenn man keines hat und weder die Stadt noch die Geschäftsbetreiber haben es in ausreichendem Maße, gebietet diese desaströse Haushaltslage den Verzicht auf Maßnahmen, die man sich nicht leisten kann. Oder wollen Sie weitere Kredite aufnehmen? Würde der Regierungspräsident vermutlich nicht genehmigen. Also, woher soll die Kohle kommen? Konkret bitte, kein übliches Politiker-BlaBla. Was Ihre Einschätzung der Steuerpolitik im Bund angeht, so ist eine große Kontinuität von Kohl über Schröder bis Merkel gegeben, was die Belastung der Bürger und die Entlastung der Unternehmen, namentlich der großen AG, betrifft. Da gebe ich Ihnen recht, das trägt schon groteske Züge. Ich kann mich noch an einen Bundeswirtschaftsminister erinnern, der auf Wahplakaten mit dem Slogan: "Leistung muß sich wieder lohnen" für seine Partei warb. Ich finde es erfrischend von Ihnen zu hören, daß sie wie ich überzeugt sind, daß die Menschen, die das Wachstum der letzten Jahre miterarbeitet haben, bei der Verteilung der zum Teil ernormen Gewinne nicht angemessen beteiligt wurden. Denn sonst hätten sie ja nicht "weniger Geld in der Hand". Ich glaube der Bundeswirtschaftsminister hieß damals Otto Graf Lambsdorf und war von der FDP! Was die Parkgebühren angeht, bin ich mit Ihnen absolut einig, allemal diskutabel. Was Ihre anderen Vorschläge betrifft (Gestaltungskonzept ect.): Es bleibt das gleiche Problem, alles wünschenswert, aber, wie Andreas Körber immer zu sagen pflegt: "Ohne Moos, nix loos!" PS: Selbstverständlich erhebe ich kein Copyright auf diesen Spruch.

Hans Gerd Göbert am :

Hallo Herr Humpert, schade, dass Sie mit Ihrem Kommentar zu eilig waren, wo Sie mir doch schon eine e-mail dazu geschickt hatten. Aber wer so beratungsresistent ist, der muss dann auch mal mit den Folgen leben. Ich hatte die Zahlen nirgendwo gelesen, sondern nur mit der Kappe danach geschlagen, was ich noch im Gedächtnis hatte. Natürlich bin ich Ihrem Rat gefolgt, um zu sehen, dass Ihre Aussage stimmt, in RS habe man die zweithöchsten Einkommen im Regierungsbezirk Düsseldorf. Hier das Ergebnis: Remscheid - 21046 Düsseldorf- 21210/ Solingen-21529 Issum-39458 Kreis Mettmann-22295 Erkrath-22112 Haan-29946 Heiligenhaus-23298 Hilden-21461 Langenfeld-22854 Ratingen-25376 Kaarst-22207 Korschenbroich-21250 Meerbusch-27755! Wenn man daraus schließt, Remscheid würde an 2. Stelle liegen, dann ist dagegen die Quadratur des Kreises wie Memory für Neugeborene. Sie wissen, dass ich Ihr Engagement sehr schätze. Im vorliegenden Fall kann ich Ihnen aber nur raten, entweder Ihren Mathedozenten oder Ihren Optiker zu verklagen.

Christoph Humpert am :

Das Problem liegt wohl in der Definition. Haan gehört z.B. zum Kreis Mettmann. Die meisten anderen Städte, die sie genannt haben, gehören auch zu Kreisen. Und genauso meinte ich das auch. Wenn man also das Einkommen von Remscheid mit anderen kreisfreien Städten vergleicht und mit den Kreisen, dann steht Remscheid sehr gut da. Vielleicht nicht an zweiter Stelle, aber ziemlich weit oben bzw. nur knapp hinter den Städten Solingen, Düsseldorf und dem Kreis Mettmann. Elf Städte und Kreise liegen hinter Remscheid... Dass einzelne kleine Städte wie z. B. Haan oder Ratingen ein höheres Einkommen haben, das ist doch klar. Das sind die noblen Vororte von Düsseldorf. Welche Menschen in diesen Städtchen wohnen, ist, denke ich, auch klar...

Hans Gerd Göbert am :

Ich finde die Diskussion um eines der zentralen Themen dieser Stadt sehr wichtig und spannend. Weil jeder bejahende oder ablehnende Kommentar zur Öffnung der unteren Allee dokumentiert, dass darüber intensiv nachgedacht wird. Und das ist gut so! Aber selbst die eifrigsten Befürworter ahnen im stillen Kämmerlein, dass es technisch, finanziell und wohl auch rechtlich nicht durchführbar ist. Da man in dieser Stadt aber stets eifrig nach Innovationen ruft, möchte ich dazu mal eine vorschlagen: Einen Sessellift, wie etwa an der Burg, aber mit geschlossenen Kabinen. Vom neuen Bahnhofsmodul statt Nordsteg über die B 229 hinweg, zwischen ADAC und den Hochhäusern hindurch. Über die Bismarckstraße und dann die Alte Bismarckstraße hoch. Den Markt überquerend und am Beginn der Allee landend. Finanzierung durch einen mutigen, privaten Investor. Wie das technisch umsetzbar wäre, kann ich nicht sagen. Aber dafür haben wir ja viele kluge und gut bezahlte Leute, die das prüfen könnten. Wie eine Öffnung der Allee für PKW ja auch intensiv geprüft werden muss. Nur eines glaube ich, dass es ein Kracher würde, der auch viele auswärtige Besucher anlocken könnte. Umsetzbarkeit? Aber man wird doch noch innovativ träumen dürfen, oder?

Christoph Imber am :

Bei der Diskussion zum Stadtzentrum fiel mir eine etwas ältere Idee ein, eine Straßenbahn vom Hbf.zum Allee-Center über die Allee-Straße fahren zu lassen. Man kann an fünf bis sechs Standorten zusteigen und wirft - wie in San Francisco - für jede Fahrt 20 ct in eine Schranke. Vielleicht nimmt sich einer dieser Idee mal an, ich würde mich freuen ;-)

Frédéric Ranft am :

Die Remscheider JUSOS diskutieren (die Betonung liegt auf diskutieren, es ist keine JUSO-Meinung!) seit einiger Zeit darüber. Die Idee ist meiner Meinung nach spannend, aber kurzfristig recht teuer. Auf lange Sicht bieten sich gegenüber Bussen sogar Einsparpotentiale. Vorbild könnte hier Oberhausen sein, aber auch andere Städte haben in letzter Zeit wieder den Weg zur Straßenbahn gefunden. Falls es dich interessiert kannst du gerne einmal vorbeischauen (vielleicht am monatlichen Treffen im Miro, erster Dienstag im Monat 20:00 Uhr).

Peter Matzner am :

Sehr geehrter Herr Imber, freue mich über Mitstreiter. Siehe hierzu meinen Kommentar weiter oben.

Andreas Körber am :

Ich weiß nicht, wie es dazu kam und auch nicht, wann es geschah. Aber das sich etwas geändert hat ist offensichtlich. Aus einer Stadt mit Sinn für verantwortlichen Umgang mit Steuergeldern und innovativen Unternehmern, die mit ihren Produkten den Weltmarkt bedienten, ist, zumindest, wenn ich mir die letzten Kommentare ansehe, eine Gemeinschaft von Kommödianten geworden. Sinnfreie Vorschläge aus den tiefsten Tiefen der Albernheit ohne Bezug zu den Menschen und ihren Problemen. Vielleicht ist es das, was Remscheid anno 2008 von seinen Nachbarstädten, die meines Erachtens die gleichen ökonomischen Probleme drücken, unterscheidet. Schade eigentlich.

Hans Gerd Göbert am :

Sehr geehrter Herr Körber, mit dem ersten Teil Ihrer "Aufführungen" bin ich einverstanden. Schade nur, dass Sie die Komödianten mit einer Kommode ver-wechselt haben. Und aus den Tiefen dieser Schubladen möchten Sie die Diskussion bis zum St. Nimmerleinstag führen. Ich betone ausdrücklich, dass wirklich alle, die sich bisher an dieser Debatte beteiligt haben, das Beste für diese Stadt wollen und aus ihrer Sicht sinnvolle Vorschläge gemacht haben. Dabei ist es völlig egal, in welche Richtung diese Vorschläge gehen, ob sie umsetzbar sind oder nicht. Allen gemeinsam kommt inzwischen auch der böse Verdacht, dass sich so schnell keine nachhaltige Lösung für unsere schöne, das meine ich auch so, Alleestraße finden lässt. Wenn am Ende aber so mancher in Galgenhumor verfällt, kann das auch sehr hilfreich sein, weil daraus wieder neue Kreativität erwächst. Von mir aus können Sie aber auch den Trauermarsch blasen. Aber tot ist diese Einkaufsstraße noch lange nicht, obwohl sie schon sehr lange kränkelt .

Andreas Körber am :

Sehr geehrter Herr Göbert, da haben Sie aber etwas gründlich mißsverstanden. Wenn ich Herrn Becker auffordere, seine Konzepte mal mit Finazierungsvorschlägen zu konkretisieren, strecke gewiß nicht ich die Diskussion bis zum St. Nimmerleinstag. Wenn Vorschläge nicht bezahlbar sind, und ich bin, wie einige andere auch, überzeugt, dass das bei seinen Vorschlag so ist, brauchen wir doch nicht mehr ernsthaft über sie zu streiten - oder? Was Ihren Verdacht angeht, dass es für diese Problematik keine schnellen Lösungen geben wird, - das ist doch bei jedem dieser Themen so. Bei welcher schwierigen politischen Frage der letzten Jahre war das denn bitteschön anders? Gerade deswegen macht es keinen Sinn, über offenkundig abstruse Ideen, und seien sie auch noch so nett vorgetragen, zu diskutieren. Was den Galgenhumor angeht, so sollte ihn sich nur der leisten, der den Weg zum Galgen antritt. Ich nehme nicht an, dass Sie zu den 40 ab Frebruar sehr wahrscheinlich arbeitslosen Ex-Mitarbeitern von SinnLefers gehören. Und wahrscheinlich auch nicht zu jenen, denen bei anhaltender Situation im RS-Einzelhandel, speziell auf der Alleestraße, dieses Schicksal noch wiederfahren könnte. Fragen Sie doch mal diese Menschen und ihre Familien, wie sie sich fühlen, wenn sie ihre Exsistenzprobleme in derart possenreißerischer Art behandelt sehen. Ihre Bemerkung zum Thema "Trauermarsch" verstehe ich überhaupt nicht. Wird man in dieser Stadt schon zum Trauerkloß, wenn man für seit Jahren existierende Probleme von denen die, sich dafür interessieren - den Nutzern dieses komunalpolitischen Forums - konkrete Vorschläge erbittet? Wir sind nicht in Parteihierarchien eingebunden und müssen keine weltanschaulichen Scharmützel austragen, wie unsere Volksvertreter es ständig tun. Aber selbst das haben einige scheinbar noch nicht verstanden. Dies soll die letzte meiner Bemerkungen zu diesem Thema gewesen sein. Ich kann, im Gegensatz zu so manchem in diesem Forum, zumindest habe ich den leisen Verdacht, der Versuchung wiederstehen, eine Schreibprobe für die nächstmalige Verleihung des Literaturnobelpreises abzuliefern.

Hans Gerd Göbert am :

Sehr geehrter Herr Körber, Sie haben mit allem, was Sie bisher in diesem "Thread" (Ihr Beitrag #11) geschrieben haben, völlig recht. Und die von Entlassung bedrohten Menschen wissen garantiert auch, was Sie damit gemeint haben. So bedeutet thread, richtig geschrieben, Faden oder Garn. Mit "t" am Ende aber Drohung oder Bedrohung. Man darf also zu recht spekulieren, was Sie wohl meinten. Wer aber kritisiert, wenn andere dieses sicher sehr ernste Thema mal von der etwas leichteren Seite betrachten und diese Kommentatoren als eine Gemeinschaft von Komödianten bezeichnet, muss auch mit dem Echo leben können. Das war in diesem Forum schon immer üblich und von wurde auch von allen akzeptiert. Niemand verkennt den Ernst der Situation auf der Allee und im gesamten Remscheider Einzelhandel. Wenn ich aber versuche, dass einmal von der etwas lockereren Seite zu betrachten, wobei der Galgenhumor ein in diesem Zusammenhang durchaus verwendbarer Terminus im deutschen Sprachgebrauch ist, lasse ich mir diese Freiheit ungern nehmen. Ob es Ihnen nun gefällt oder nicht, noch ein Witz dazu, den ich aus pietätischen Gründen aber freiwillig ins Mittelalter zurückverlege: Der Henker und ein Todeskandidat gehen im strömenden Regen den Weg zum Galgen. Plötzlich sagt der Henker: "Sie haben es vielleicht gut, ich muss den ganzen Weg bei diesem Mistwetter noch einmal zurück." Aber noch einmal zum eigentlichen Thema zurück kommend: Formulieren Sie doch einmal ganz klar, ausführlich und verständlich Ihr umfassendes Konzept zur Rettung der unteren Allestraße. Mir fällt dazu nichts mehr ein, nun müssen die Fachleute ran.

Frédéric Ranft am :

"Thread" ist schlicht und ergreifend der übliche Begriff für eine Diskussion zu einem bestimmten Thema in einem Diskussionsofrum. Er ist sogar so üblich, dass man ihn ohne Bedenken als "eingedeutschtes" Subjektiv behandeln kann. Der Thread. Ihr Versuch, so zu tun als seien die hier aktiven Personen eine homogene Masse, bei der es ungeschriebene Gesetze oder gar Traditionen gäbe, ist wirklich lächerlich. Nur Sie und Herr Dickel besitzen diese außergewöhnliche Art der Vereinnahmung. Und ich fürchte, dass schreckt nicht nur Herrn Körber zu Recht ab.

Peter Matzner am :

Nun aber bitte die Ruhe bewahren Herr Ranft! Was sollen denn die persönlichen Angriffe? Im übrigen ist laut Duden und Pons Ihre Behauptung "Thread wäre eingedeutscht" nicht korrekt. Ich denke aber, alle wissen was gemeint ist.

Frédéric Ranft am :

Welcher persönliche Angriff? Ich habe lediglich festgestellt, dass die Art und Weise (nicht die inhaltliche Positionen!) von Herrn Göbert und Herrn Dickel in diesem Forum zu diskutieren, auf neue Besucher eine abschreckende Wirkung entfalten kann. Dass das Wort "Thread" eingedeutscht wäre, habe ich auch nicht behauptet. Es wird aber so verwendet. Weder der Duden, noch der Pons sind in der Lage die Entstehung neuer Begrifflichkeiten im Internet zu folgen. Ein Prozeß den man bedauern kann, der aber nicht mehr zu stoppen ist.

Michael Dickel am :

Schön das Sie Herrn Körber unterstützen und Herrn Göbert und mich in einen Topf schmeissen (wird ihm überhaupt nicht gefallen). Sind wir Ihnen nicht "links" genug? Ich hätte die Meinung von Herrn Körber so stehen lassen, da er diese sachlich und mit Argumenten vorgebracht hat. Dass er Ideen für den Markt für Kommödienstadel hält, ist seine Meinung und wird andere nicht abhalten, weiterhin "rumzuspinnen". Die Straßenbahn ist übrigens nicht nur ein Gedanke der Jusos, nein, auch Herr Schwick von der CDU hatte mal den gleichen Gedanken. Und der ist nicht unerheblich im Aufsichtsrat der Stadtwerke etabliert. Diese sind meiner Meinung nach auch in der Lage, ein solches Projekt umzusetzen. Über alle Gegensätze hinweg - ich sehe den großen Vorteil in diesem Forum, dass mit wenigen Ausnahmen Leute Ihre Meinung zum Besten geben, die nicht oder nur unwesentlich in Parteien gebunden sind und daher ihre freie Meinung und nicht, wie ich leider auch feststellen muß, Presseerklärungen für die Partei abgeben. Und das Salz in der Suppe ist doch, dass es ein breites Spektrum gibt. Noch eine Juso-Seite, eine linke Kolumne oder ein rechtspopulistisches Feigenblatt wäre doch öde. Wie wäre es, wenn man all diese Meinungen zum Markt mal an einem Samstag am selbigen in Ruhe ausdiskutieren würde und sich so vielleicht wirklich etwas Brauchbares zum Thema finden lässt. Gar nicht daran zu denken, es käme sogar noch zu einer von allen Gruppen getragenen Idee, die man sogar realisieren könnte. Und wenn man dies im Alex tun würde, hätte man sogar was zum Umsatz beigetragen. Ich komme gerne.

Frédéric Ranft am :

So wie ich die Diskutanten nicht in einen Topf geworfen habe, so wenig interessiert mich die Frage nach links oder rechts. Da es auch keine "linke" oder "rechte" Antwort auf das vorliegende Problem geben wird, bin ich wie Sie froh darüber, dass sich im Waterbölles verschiedenste Meinungen wieder finden. Damit das so bleibt, und sich am besten noch ausweitet, muss man aber auf den Rahmen der Diskussion achten. Und in dem Moment wo jemand von "das war hier schon immer so, und das wurde auch immer akzeptiert" spricht, schlägt er die Tür zur Gemeinschaft (um das Wort "Community" zu vermeiden) zu. Das wäre egal, wenn es 25 aktive Kommentatoren gäbe, aber im Moment kann es der Gemeinschaft schaden. Daher mein Hinweis.

Michael Dickel am :

Es wäre schön, wenn Sie mir dieses dann auch gleich mitteilen. Mag sein, dass mir so etwas passiert, gewollt ist es aber nicht. Und im Moment fällt mir eine solche Aussage von mir auch nicht ein. Normalerweise ist mir genau diese Haltung auch völlig fremd, weil ich einfach selbst zu viel Fantasie auch und gerade für Remscheid habe. Trotzdem habe ich sofort gegen die befahrbare Alleestr. gewettert, weil ich befürchtet habe, dass durch Sinn und Alex ein Aktionismus ins Rollen kommt, der der Sache nur schadet. Besser wäre wirklich vor Ort diskutieren.

Christoph Humpert am :

Ich bin ganz klar gegen eine Straßenbahn-Lösung. Zu teuer in der Realisierung, der Nutzen ist ungewiss, und der Bus fährt die Strecke Markt-Rathaus in sechs Minuten. Bei einer Straßenbahn-Lösung schwingt auch immer der Nostalgiegedanke mit, den ich gut nachvollziehen kann... Ich glaube, dass hier jeder der Diskutanten zu wenig Zeit hat, um das Problem der unteren Alleestraße seriös lösen zu können. Kann die Verwaltung nicht mal ein Konzept ausarbeiten, vielleicht n in Richtung Fassadensanierung, Verschönerung am Markt, weniger Dreck am Markt? Die Alte Bismarckstraße ganz in der Nähe ist ein positives Beispiel - immer sauber, mit viel Gastronomie. Teilweise macht die untere Alleestraße ja keinen schlechten Eindruck. Die Post sieht ordentlich aus, die Apotheke drunter ist auch nett. Die Ecke ist ja i.O. Das Problem ist also ganz klar der eklige Markt. Vorschläge?

Michael Dickel am :

Also jetzt glaub ich, mich knutsch ein Elch. Ist mir auch völlig egal was Herr Ranft dazu sagt. Die Alte Bismarckstrasse als Beispiel ist ein glatter Hohn. Sind Sie dort nur nach Einbruch der Dunkelheit? Also gerade dort ist es besonders dreckig, die Baumscheiben sind plattgewalzt und der erste Baum schon abgestorben und entfernt. Genau gegenüber Ihrer Gastronomie liegt ein brach liegendes Grundstück, welches durch einen völlig kaputten Zaun ein völlig verwildertes und verdrecktes Grundstück abgrenzt, übrigens gleich neben dem Haus von Herrn Schwick. Und ganze 50 Meter von der Stadtkirche entfernt, die abends schön angestrahlt wird. Sie scheinen wirklich wenig Zeit zu haben, da Sie das als immer sauber bezeichnen.

Benjamin Becker; Kreisvorsitzender Junge Liberale Remscheid am :

Lieber Christoph, die Idee mit der Straßenbahn kommt ja nicht von ungefähr: ich erinnere mich, dass sogar die Stadtwerke eine solche Idee ernsthaft geprüft haben. Zur Situation am Markt trifft meine Aussage von 11.1 auf die Sache zu; es wäre dabei zu überlegen, ob man eben nicht für die Allee und den Markt bzw. für den gesamten Innenstadtbereich ein eben solches Gestaltungskonzept ausarbeitet. Näheres dazu oben. Aber auch das alleine wird leider nicht reichen. Vielmehr müsste hier ein ganzes Bündel an Maßnahmen getroffen werden.

Benjamin Becker; Kreisvorsitzender Junge Liberale Remscheid am :

Zum Nachtrag: In der Verwaltungsvorlage aus dem Jahr 2006 belaufen sich die Kosten für eine probeweise Öffnung der unteren Alleestraße bis zur Mandtstraße auf vorraussichtlich 3.000 €, die in der Haushaltsstelle 6300 - 51200 (Gemeindestraßen) zu finden sind. Aus der Vorlage der Verwaltung aus dem Jahr 2005 geht dabei hervor, dass die notwendigen Markierungs- und Beschilderungsarbeiten durch das vorhandene städtische Personal durchgeführt werden könnten. Ebenso sollen bereits vorhandene Verkehrszeichen und Absperrmaterial verwendet werden. Über eine mögliche Testphase hat sogar die Bezirksregierung positiv entschieden. Weiterhin waren die Bedenken einer Rückzahlung, der für den Ausbau der Fugängerzone geflossenen Zuschüsse, bei einer probeweisen Öffnung, unbegründet. Bei einer solchen Versuchsdurchführung würden keinerlei Rückzahlungsansprüche entstehen. Nach Information des Ministeriums für Städtebau und Verkehr sei es durchaus möglich, dass man "auf die Zurückzahlung der Zuschüsse verzichten kann, wenn durch Versuche ein entsprechender Erfolg für alle Partner und Betroffenen im Projekt nachgewiesen werden kann (...)". Letzteres bezieht sich erst nach einer probeweisen Öffnung auf die Umwidmung der unteren Alleestraße. Dies zur Kostensituation. Auch wenn sich dafür heute keine Mehrheit mehr im Rat findet, was ich persönlich schade finde, so hat die Forderung der Jungen Liberalen doch wieder die Diskussion angeregt: Endlich wird wieder über die Situation an Markt und der unteren Alleestraße gesprochen. Lieber Herr Dickel, nicht die Forderung der JuLis ist purer Aktionismus, sondern vielmehr der offene Brief der CDU-Fraktion an die OB. Dies dient nämlich nicht der Sache, sondern ist eben nur Aktionismus für den Wahlkampf. An einer Diskussion vor Ort ist doch gar nichts auszusetzen, ich wäre dabei. Aber trotzdem - und dafür gibt es ja denn Waterbölles - darf und kann auch hier diskutiert werden.

Chronist am :

„Der mittlerweile reflexartige Ruf bei Schließung eines Kaufhauses nach der Öffnung für den Autoverkehr ist aus meiner Sicht zwar vielleicht öffentlichkeitswirksam, greift aber viel zu kurz. (…) Gerade das Beispiel der Lenneper Altstadt zeigt eindrucksvoll, dass mit der Öffnung kein Blumentopf gewonnen werden konnte“, schreibt SPD-Fraktionsvorsitzender Hans Peter Meinecke in der „Remscheider Zeitung“ seiner Partei und schlägt ein „durch Sponsoren gefördertes Busangebot von der Blumeninsel bis zum Alleecenter und zurück“ vor.

Klaus Schmidt am :

Der Vorschlag ist gar nicht so schlecht, wenn wir unter "Blumeninsel" den Willy-Brandt-Platz verstehen, aber wie soll das Verkehrskonzept denn aussehen und wieviel Geld soll es verschlingen? Wenn der Vorschlag Erfolg haben soll, muss die Trasse doch vom Bahnhof die Alte Bismarck-Str. hoch entgegen der Einbahnregelung und weiter durch die Alleestr. bis zum Alleecenter geführt werden, und alles müsste umorganisiert werden, um die Alleestr. zwischen Alleecenter und Markt und die Alte Bismarck-Str. bis zum Bahnhof in beide Richtungen befahrbar zu machen. Also auf Seite legen! Oder haben wir einen Milliardär, der uns bei der Finanzierung helfen könnte?

Chronist am :

Im Rahmen einer Telefonkonferenz am heutigen Nachmittag hat Oberbürgermeisterin Beate Wilding mit Vertretern des Warenhauskonzernes SinnLeffers über die aktuelle Situation der Remscheider Unternehmensfiliale und das Vorgehen des Unternehmens in den kommenden Monaten gesprochen. SinnLeffers bestätigte, wie es in einer städtischen Pressemitteilung heißt,, dass die Filiale auf der unteren Alleestraße zum 28. Februar 2009 geschlossen werde. Oberbürgermeisterin Wilding bedauerte diese Unternehmensentscheidung sehr und hinterfragte die Auswirkungen für die Beschäftigten am Remscheider Standort. Sehr großen Raum nahmen die Fragen rund um das bestehende Mietverhältnis der Firma SinnLeffers ein. Es ist bekannt, dass die Miethöhe einer der Gründe für die Unternehmensentscheidung war. Vor dem Hintergrund dessen bat Oberbürgermeisterin Wilding die Unternehmensleitung von SinnLeffers um die Vermittlung eines kompetenten und handlungsbevollmächtigten Gesprächspartners des Londoner Eigentümers AAIM (Active Investment Management), der die Immobilie im September vergangenen Jahres erwarb. Über die weiteren Gesprächsinhalte wurde Stillschweigen vereinbart. Die Gespräche mit SinnLeffers werden fortgesetzt.

H. Harro Schmidt am :

Ich bin leider erst vor kurzem auf die hier gefuehrte Diskussion gestossen, sonst haette ich mich (auch hier) ganz bestimmt schon frueher zu Wort gemeldet. Die (untere) Alleestrasse war bis zum Bau des Allee-Centers der Mittelpunkt des innerstaedtischen Handels. Es war absehbar, dass sich das durch den Bau des Allee-Centers aendern wuerde, und die ansaessigen Haendler hatten darauf mit Unterstuetzung durch IHK und Einzelhandelsverband auch frueh hingewiesen. Damals galt es als Konsens, dass die Alleestr. als Fussgaengerzone nur dann weiter existieren koennte, wenn es gelaenge, als Gegenpol zum Allee-Center einen attraktiven Marktbereich zu schaffen, damit das Publikum animiert wuerde, zwischen zwei starken Polen hin- und herzupendeln (sog. Knochenloesung). Aus dieser Erkenntnis heraus wurde seinerzeit ein Architekturwettbewerb zur Attraktivitaetssteigerung des Marktes ausgeschrieben. Der spaetere Siegervorschlag sah u.a. eine Tiefgarage unter dem Markt vor, die moegliche Ansiedlung eines grossen Elektro-Fachmarktes, den Bau einer Markthalle und einiges andere mehr. Anschliessend wurden die Einzelteile des Siegervorschlages nach und nach wegdiskutiert, bis nur noch die Markthalle uebrig blieb. Und selbst diese wurde nur deshalb gebaut, weil die Haendler vor Ort darauf bestanden und die Umsetzung selbst finanzierten (Pachtvertrag ueber CityMARKETing). Es liegt auf der Hand, dass man mit einem einzelnen Mosaikstein kein ganzes Bild malen kann und so kam, was kommen musste: Der schleichende Niedergang der (unteren) Alleestr. nahm seinen Lauf. Auch die ueber freiwillige (!) Anliegerbeitraege mitfinanzierte Neugestaltung der Alleestr. in den 90er Jahren konnte den Verfall nicht aufhalten. Der heutige Zustand stellt niemanden zufrieden: Jede Menge Leerstaende im Wechsel mit "Billigheimern". Von den vor dem Bau des Allee-Centers vorhanden Fachgeschaeften ist nur noch ein minimaler Restbestand vorhanden. Und auch diese haben schwer zu kaempfen. Genauso wenig, wie die Verschlechterung des Angebotes auf nur eine Ursache zurueck zu fuehren ist, gibt es eine einzelne Massnahme, mit der die Kehrtwende zu schaffen ist. Aber eines hilft ganz bestimmt nicht: Jahrelanges Diskutieren ohne Ergebnis. Von allen Vorschlaegen, die im Raume stehen, hat die Oeffnung der (unteren) Alleestr. fuer den Autoverkehr mehrere entscheidende Vorteile: - sie ist kurzfristig umsetzbar - sie ist problemlos finanzierbar (fuer Beschilderung und Markierungen standen einmal ca. € 1.000,- im Raum) - sie kommt dem Beduerfnis der Konsumenten nach Bequemlichkeit entgegen - sie versprich Aussicht auf Erfolg Alles, was in den letzten Jahren durch die Kommunalpolitik beschlossen wurde, hat die Alleestr. weiter geschwaecht bzw. wird sie weiter schwaechen (Verlegung des Weihnachtsmarktes auf den Rathausplatz, Allee-Center-Erweiterung, Einkaufszentrum am Hbf etc.). Was also soll mit der Alleestr. passieren? Ich jedenfalls bin in grosser Sorge um unser Unternehmen, das immerhin das aelteste Einzelhandesgeschaeft in Remscheid ist. Bei den gegenwaertigen Vorzeichen ist unser Durchhaltevermoegen absehbar begrenzt. Jede Diskussion ueber die Alleestr. ist also auch eine Diskussion ueber unsere Zukunft. Und Nichts-tun ist die schlechteste von allen Loesungen. Aus der Begehung durch den Staedtetester Klotz (der hier unverstaendlicherweise als "Experten-Dummkopf aus Muenchen" diffarmiert wird) resultierte eine Liste von ca. 200 Veraenderungsvorschlaegen, die seit dem zerredet wurde und von der NICHTS umgesetzt wurde. Nennen Sie das etwa gestalterische Kommunalpolitik? Und sind Kommunalpolitiker deshalb Einzehandelsexperten, weil sie ja alle schon einmal Einkaufen waren? Sie koennen die Veraenderung nicht aufhalten, aber Sie koennten die Richtung beeinflussen. Und das hat nichts mit Partei-Politik oder Ideologien zu tun, sondern mit einer pragmatischen Herangehensweise an sachlich Probleme. Und denen sollten Sie sich endlich einmal stellen. (Nachsatz: Bei aller Ausfuehrlichkeit stellt dieser Beitrag nur einen Bruchteil dessen dar, was ich zu diesem Thema sagen bzw. schreiben koennte. Wer an einem Austausch interessiert ist, spreche mich bitte an.) Gottl.Schmidt GmbH + Co KG H. Harro Schmidt

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