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Schuldzuweisungen kündigen den Wahlkampf an

Waterbölles-Kommentar

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Man kann sich natürlich mit Schuldzuweisungen trefflich die Zeit vertreiben. Man könnte sie aber auch sinnvoller nutzen, gäbe es nicht im nächsten Jahr Kommunalwahl und Oberbürgermeisterwahl. Erst dadurch wird die jüngste Pressemitteilung der Remscheider CDU verständlich. Zitat: „Was hat Wilding für Sinn-Leffers und Alex getan? Anlässlich der Schließung der Remscheider Filiale von Sinn-Leffers sowie des Bistros Alex am Markt fordert die CDU-Fraktion in einem Antrag Oberbürgermeisterin Wilding zur Stellungnahme auf: was ist geschehen, um die drohenden Schließungen abzuwenden?“ 

Auch würde CDU-Fraktionschef Karl Heinz Humpert gerne wissen, „ob und welche Verhandlungen um günstigere Mieten es mit den Eigentümern der betreffenden Immobilien gegeben habe“. Dass im Falle von Sinn-Leffers jetzt erst Gespräche dazu seitens der Verwaltungsspitze angekündigt werden, wirke zynisch und zeuge von wenig Verantwortungssinn der Oberbürgermeisterin.

Da hat Karl Heinz Humpert wohl den Waterbölles nicht gelesen. Aber er hätte es auch in den beiden Lokalzeitungen lesen können. Wenn er gewollt hätte. Sinngemäß wurde gestern in den Medien berichtet, die Verwaltung/die OB habe im August der Konzernleitung die Unterstützung durch die städtische Wirtschaftsförderung angeboten. Aber angesehen von der schriftlichen Zusage, zeitnah über wichtige Entscheidungen im laufenden Insolvenzplanverfahren zu unterrichten, sei von dort nichts zurückgekommen. Sogar über die Schließung der Sinn-Filiale hatte die Stadt erst einen Tag nach einer Pressekonferenz des Konzerns erfahren.

Dennoch heute die Frage der CDU „„Was hat Wilding für Sinn-Leffers und Alex getan?“ Gegenfrage: Was hätte sie denn mehr tun können, als zu versuchen, die Beteiligten an einen Tisch zu holen? Die Verhandlungen über niedrigere Mieten selbst führen?

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Kommentare

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Karl Heinz Humpert am :

Der Waterboelles-Kommentar greift hier ausgesprochen kurz. Wenn die Oberbürgermeisterin im August von Sinn-Leffers erfahren hat, dass es bei dem Konzern Probleme gibt, wäre es zwingend notwendig gewesen, mit dem Vermieter unverzüglich Kontakt aufzunehmen. Dies ist insbesondere dann angebracht, wenn die OB in ihrer Stellungnahme das hohe Mietniveau in der unteren Allee bemängelt. Nunmehr - wo es kaum noch etwas zu retten gibt - will die OB sich mit dem Vermieter in Verbindung setzen. Das ist Aktivismus an den Realitäten vorbei! Übrigens, wir wollen Aufklärung über die Vorgänge - nicht mehr und nicht weniger!

Karl F. Voß am :

Herr Humpert, wollen Sie uns Leser/Bürger ver.... ? Wenn Sie Vermieter eines solchen Objekts wären, würden Sie sich sicherlich auch jede Einmischung von Dritten (auch wenn es eine OB sein sollte) verbitten. Und wenn Sie als langjähriges Ratsmitglied nicht wissen sollten, wie es auf der unteren Allee aussieht, sollten Sie sich fragen, ob Sie das richtige Amt bekleiden. Aber natürlich wissen sie es. Fragt sich nur was Sie und Ihre Ratsmitglieder (jeder Couleur) effektiv für eine positive Änderung geleistet haben? Wenn man nur den politischen Gegner madig macht, kann man vielleicht noch eine Wahl gewinnen, aber keine realen Probleme lösen. Remscheid braucht dringend die konstruktive Zusammenarbeit aller Parteien mit der Verwaltung und keine populistischen Machtkämpfe.

Michael Dickel am :

Ich mache es mir mal einfach und schreibe bei Ihnen ab, Herr Humpert. Wenn der Fraktionsvorsitzende der CDU seit vier Jahren weiß, dass es bei der Oberbürgermeisterin Probleme gibt, wäre es zwingend notwendig gewesen, selbst tätig zu werden und z.B. den Antrag zu stellen, solche Situationen durch die Wirtschaftsförderung regelmäßig kontrollieren zu lassen und dem Rat anonymisiert zu berichten. So hätten Sie dann die Möglichkeit gehabt, persönlich bei den Vermietern vorzusprechen. Was ich persönlich jedoch sowohl von Ihnen wie auch einer OB für völlig verfehlt halten würde. Senken Sie in Ihrem Zuständigkeitsbereich z.B. die Gewerbesteuer - damit helfen Sie Remscheider Unternehmen, senken Sie die Grundsteuer, auch hier könnte man Vermietern ein Signal setzen. Aber ein Unternehmen, insbesondere Sinn/Leffers, wird wohl genug kaufmännisches Verständnis haben, um selbst ein Gespräch mit dem Vermieter zu führen und diesen auf einen drohenden Leerstand hinzuweisen. Dieser wird dem Vermieter sicher teurer werden. Von daher ist Ihre Kritik an Frau Wilding tatsächlich überflüssig. Wenn Sie Aufklärung über die Vorgänge haben wollen, vereinbaren Sie einen Termin mit der Konzernleitung von Sinn/Leffers, statt sich Spielschlangen anzuschauen.

Hans Gerd Göbert am :

Ich verstehe das einfach nicht mehr. Jetzt kloppt der Mann auf der OB und möglichst einigen anderen Parteien herum, um einen Schuldigen für das Debakel von Sinn/Leffers zu finden. Statt sich mit den Ratskollegen schleunigst an einen Tisch zu setzen und Gehirnschmalz dahingehend fliessen zu lassen, wie man diese Misere (Alleestraße) langfristig in den Griff bekommen kann. Viele Möglichkeiten gibt es dazu bekanntlich nicht. Nein, man starrt bereits jetzt wie hypnotisiert auf die Kommunalwahl im Sommer nächsten Jahres. So können nur potentielle Verlierer handeln. Vor sechs Jahre sprach ich einmal mit Alt-OB Fred Schulz über die Situation auf der Allee. Er sagte dazu: "Sie glauben nicht, wie oft meine Mitarbeiter und ich schon mit den Vermietern auf der Allee gesprochen haben, doch einmal über ihre Miet- preise nachzudenken. Völlig umsonst! Da beisst man nur auf Granit. Diese über die halbe Welt verteilten Eigentümergemeinschaften lassen die Geschäfte lieber leer stehen, als dass sie mit dem Preis runter gehen." Die Situation hat sich unter Frau Wilding sicher noch verschlimmert. Ob man im vorliegenden Fall anders hätte vorgehen können, kann ich nicht beurteilen. Sollte das "megareiche" Remscheid vielleicht Sinn/Leffers anbieten, dass man einen Teil der Miete übernimmt, damit der Standort erhalten bleibt? Oder gar in der CDU-Fraktion dafür sammeln?

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