Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Schwierigkeiten, Erwartungen und Chancen im Berufsalltag

Zum vierten Mal steht im Rahmen der „Interkulturellen Woche“ eine Diskussion unter dem Oberthema „Unterschiedliche Herkunft – gemeinsame Zukunft?“ Dafür sorgen auch in diesem Jahr wieder die „Schlawiner“, das Stadtteilbüro Rosenhügel, der Stadtteil e.V. in Honsberg und die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA), vertreten durch Barbara Schulz, Marion Heßler, Carmen Lepperhoff, Ute Friedrich-Zielas und Hamide Ural. 2006 stand die Frage nach dem „gleichen Alltag“ im Mittelpunkt, im vorigen Jahr kamen Frauen zu Wort, die sich von Berufs wegen um die beruflichen Chancen von Frauen kümmern, und in diesem Jahr, genauer am Donnerstag, 23. Oktober, ab 19 Uhr, werden auf dem Podium des „Westdeutschen Tournee Theaters“ (WTT) an der Bismarckstraße – weniger „akademisch“ – je eine Frau mit polnischen, ukrainischem und italienischen sowie drei Frauen mit türkischem Migrationshintergrund über „Schwierigkeiten, Erwartungen und Chancen im Berufsalltag“ diskutieren, Frauen, die auf ganz unterschiedliche Weise ihren beruflichen Weg gegangen sind – in der Altenpflege, in der Verwaltung, der Justiz, Hauswirtschaft, im Bildungswesen und im Hotelfach. „Darunter ist eine Frau mit türkischen Migrationshintergrund, die als junges Mädchen ohne Ausbildung blieb, weil der Vater es so wollte, und die erst nach ihrer Heirat und der Geburt von zwei Kindern eine Ausbildung zur Verwaltungsfachkraft absolvierte“, berichtete heute Hamide Ural (RAA) auf einer Pressekonferenz im Stadtteilbüro Rosenhügel. Als Ziele der Podiumsdiskussion – sie wird wie im vorigen Jahr wieder von Suzan Öcalk vom Ressort Zuwanderung und Integration der Wuppertaler Stadtverwaltung moderiert – nannten die Veranstalterinnen heute:

  • Frauen mit Migrationshintergrund Mut zu machen, die deutsche Sprache zu erlernen und sich weiterzuqualifizieren, um so in der Berufswelt größere Chancen zu bekommen
  • an Arbeitgeber zu appellieren, in Arbeitsplätzen für diese Frauen eine Investition in die Zukunft zu sehen, und
  • Arbeitsvermittler in ARGE und Agentur für Arbeit auf die Notwendigkeit von Qualifizierungskursen hinzuweisen, die sich an erste Integrationskurse möglichst nahtlos anschließen sollten. (Barbara Schulz: „Nach Integrationskurse ist oft eine Angebotslücke!“)

Ob die bevorstehende Podiumsdiskussion wie gewünscht auch Arbeitgeber erreichen wird, bleibt abzuwarten. Im vorigen Jahr hatten zunächst zwei Arbeitgebervertreter als Mitdiskutanten zugesagt, waren dann aber kurzfristig wieder abgesprungen.

Erwartet werden auch diesmal im WTT rund sechzig Besucherinnen und Besucher. Zitat aus dem Flyer, das auch in den Remscheider Moschee-Vereinen verteilt wurde: „Die aktive Beteiligung des Publikums – Frauen und Männer – ist gewünscht!“ Zum Rahmenprogramm gehören rund 40 Fotos, die Remscheider Frauen mit Migrationshintergrund an ihren Arbeitsplätzen zeigen, ein „Büchertisch“ der Stadtbibliothek mit themenbezogener Literatur, und die Musik des Trios Cemal, Ferah und Feray Yildirim. Das Catering hat wieder das WTT übernommen.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!