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Türkische Gemeinde Küpeli benannte Straße nach OB Wilding

Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz. Foto: Lothar KaiserPressemitteilung der Stadt Remscheid

"Diese Region in Zentral-Anatolien, aus der die Mehrheit unserer türkischen Mitbürger stammt, auf so eindrucksvolle und herzliche Weise kennen zu lernen, hat mich sehr begeistert. Die sprichwörtliche Gastfreundschaft, die uns bei jeder Begegnung entgegen gebracht wurde, hat sofort jedes Gefühl von Fremdheit und Distanz vergessen lassen," beschreibt der Beigeordnete Burkhard Mast-Weisz sein Reiseerlebnis unmittelbar nach der Rückkehr von einem viertägigen Informationsbesuch in Zentralanatolien. In Erwiderung mehrerer Besuche von türkischen Kommunalpolitikern aus den Städten und Gemeinden Kayseri, Kirsehir und Küpeli waren Oberbürgermeisterin Wilding, Sozialdezernent Mast-Weisz und der Superintendent des Kirchenkreises Lennep Demski mit dieser Reise der mehrfachen Einladung des Oberbürgermeisters von Kayseri, des Bürgermeisters von Küpeli und des Bürgermeisters von Kirsehir gefolgt. Kayseri ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und wichtiges Industrie- und Handeszentrum des Landes mit rund 900.000 Einwohnern und dem größten Industriegebiet der Türkei.  

Dort und in der Stadt Kirsehir und der Gemeinde Küpeli führten ie Gäste aus Remscheid viele Gespräche mit Regierungsvertretern und Entscheidern über die stetig aufstrebende wirtschaftliche Entwicklung dieses als Boomregion bekannten Teils Zentralanatoliens. So wurden etwa mit Prof. Dr. Salman, dem Rektor der Ahi-Evran-Universität Kirsehir, die Möglichkeiten eines Bildungs- und Wissenstransfers erörtert. Mit Mehmet Lütfullah Bilgin, dem Gouverneur der Provinz, wurde über die Möglichkeiten der interkulturellen Begegnung von jungen Menschen gesprochen. Dies hat sich der Freundschaftsverein Remscheid-Kirsehir, der im April 2008 unter dem Vorsitz von Herrn Demski gebildet wurde, zur Aufgabe gemacht. "Zwei Gespräche von vielen, die zugleich deutlich werden ließen, wie groß das Interesse an einem intensiven Kontakt und Austausch mit Deutschland ist", so Burkhard Mast-Weisz in einer ersten Bewertung unmittelbar nach der Rückkehr.

Eine der Reisehöhepunkte war aber sicherlich die offizielle Widmung einer Straße nach Oberbürgermeisterin Beate Wilding, zu der sich die Gemeinde Küpeli als Zeichen ihrer Verbundenheit mit der Stadt Remscheid als neue Heimatstadt einer Vielzahl ihrer ehemaligen Mitbürger entschieden hatte. Die Stadt Remscheid hatte Küpeli im September 2006 einen von der Berufsfeuerwehr ausgemusterten Krankenwagen geschenkt, der von Mitgliedern des Remscheider Solidaritätsvereins Küpeli in die Türkei überführt wurde. Der Krankenwagen ermöglicht seitdem den sicheren Transport von Dorfbewohnern in das knapp 70 km entfernte Krankenhaus von Kayseri.

Bei der Eröffnung der Interkulturellen Wochen 2008 zeigt des Freundschaftsvereins Remscheid-Kirsehir am kommenden Samstag auf der oberen Alleestraße eine Fotodokumentation dieser Reise. (Büro der Oberbürgermeisterin)

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Kommentare

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Werner Nau am :

Unsere Oberbürgermeisterin hat jetzt eine Straße in der Türkei, aber sie ist nicht in der Lage, in Remscheid eine Straße oder einen Platz nach unserer Partnerstadt "PIRNA" zu benennen.

Oguzhan Cayirpinar am :

Hallo, habe mich sehr darüber gefreut.

Chronist am :

Die Mitglieder der W.i.R.-Fraktion haben wiederholt die übrigen Fraktionen aufgefordert, es ihnen gleich zu tun und Reisen zu Messen oder Partnerstädten aus selbst zu bezahlen. „Positiv überrascht“ stellt die W.i.R. jetzt auf ihrer Internetseite fest, dass die Remscheider Delegation ihre Reise in die Türkei aus eigener Tasche bezahlt hat. Die nach Beate Wilding benannte Straße – die W.i.R. zeigt ein Straßenschild im Bild – heißt Beate Wildink Caddesi“ (Caddesi=Straße), um die erwünschte richtige Aussprache des Namens zu sichern. Die W.i.R.: „Unabhängig davon, dass es ungewöhnlich ist, einer lebenden Person eine Straße zu widmen, führen wir die Annahme dieser Ehrung auf mangelndes Fingerspitzengefühl zurück. Für den Aufbau besserer Kontakte hätte Frau Wilding für eine Remscheider Straße werben sollen. Aber auch dieses nicht ohne vorher die Öffentlichkeit zu informieren.“

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