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Eröffnungsbilanz der Stadt: Chancen und Risiken

„Der allgemeine konjunkturelle Aufschwung der letzten Jahre hat auch die Remscheider Wirtschaft gestärkt und Arbeitsplätze geschaffen. Dennoch ist es vordringliche Aufgabe, neue bzw. zusätzliche Gewerbeflächen in Remscheid zu schaffen. Beispielhaft sind folgende Projekte zu nennen:

  • Novellierung des Flächennutzungsplanes im Bereich Bergisch Born, um die Flächen der ehemaligen TBA als gewerbliche Baufläche beizubehalten.
  • Gewerbegebiet Blume.
  • Erweiterung/Anschüttung/Ankäufe von Flächen im Gewerbegebiet Mixsiepen
  • Gewerbegebiet Lennep im Bereich Wülfing - Siedlung, Kimmenauer Weg und Schlachthofstraße
  • Gewerbeansiedlung an der B 51/Lüttringhauser Straße

Dazu zählt auch die Vergabe eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für den Standort Bahnhof Lennep einschl. östliches Umfeld und Kölner Str. und dem Standort Kaufhaus Hertie.

Daneben ist auch die Ausweisung neuer attraktiver Wohngebiete zu forcieren. Mit dem „Wohnpark Knusthöhe" soll ein neues Wohngebiet entstehen, das sowohl den ökologischen Anforderungen als auch den von der architektonischen Seite gestellten hohen Anforderungen entspricht. Überwiegend sollen dort Einzel- und Doppelhäuser entstehen. Das Bauleitplanverfahren ist eingeleitet, der Bebauungsplan wird voraussichtlich 2009 rechtsverbindlich sein.

Mit Solingen und Wuppertal wurde durch die Projekte der Regionale 2006 der gemeinsame Wirtschafts- und Kulturstandort Bergisches Land gestärkt. Großen Anteil hieran hatte die gemeinsam in Wuppertal geführte Regionaleagentur. Um den wirtschaftlichen Strukturwandel und den gleichzeitig stattfindenden demographischen Veränderungen weiter gemeinsam begegnen bzw. gestalten zu können, wurde als Folgeprojekt die „Bergische Entwicklungsagentur GmbH" gegründet. Themen und Projekte sollen hier zusammengeführt werden, um daraus einen gemeinsamen Marketingansatz zu entwickeln. Langfristig soll durch die Leitprojekte das Standortimage des Bergischen Städtedreiecks weiter verbessert werden, um eine Erhöhung der Zuwanderung als Wohn- und Unternehmensstandort zu erreichen. Neben den Bergischen Städten sind auch die jeweiligen Stadtsparkassen und die IHK Gesellschafter dieser GmbH.

Ein erstes Leuchtturm-Projekt der neuen Gesellschaft ist die gemeinsame Bewerbung für den „EU-Ziel2-Struktur-Fonds" zur Mitfinanzierung von Stadtteil-Entwicklungskonzepten. In Remscheid wurde hieraus das Förderprojekt „Stadtumbau West" konzipiert. Für dieses Stadtumbaugebiet wurden bereits Umbau-, Rückbau-, Beobachtungs-, Freiraumentwicklungs- und Erhaltungsziele formuliert und hieraus ein konkreter Maßnahmen- und Finanzierungsplan erstellt. Teilbewilligungen für Einzelprojekte liegen bereits vor, die in die Haushalts- und Finanzplanung 2009ff.einfließen können.

Aus städtischer Sicht wird parallel neben diesen interkommunalen Aktivitäten das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept Remscheid" weiterentwickelt. Mit dem Planungsbüro BKR Essen wird derzeit eine Bestandsanalyse über Stärken und Schwächen, Potenziale und Risiken der Stadt Remscheid erarbeitet, um Leitziele für die Stadtentwicklung herauszuarbeiten. Handlungsfelder bzw. Leitziele und Impulsprojekte wurden bereits in Workshoparbeit priorisiert. Hier erhofft sich die Stadt wichtige Impulse bzw. einen Handlungsrahmen, um vor dem Hintergrund angespannter finanzieller Ressourcen den Stadtentwicklungsprozess weiter fortsetzen zu können.

Die Interkommunale Zusammenarbeit der Bergischen Städte zur mittelfristigen Haushaltssanierung muss weiter verstärkt werden. Aus Remscheider Sicht sind beispielhaft folgende Maßnahmen genannt:

  • Bergische Forstkooperation
  • Gründung eines Bergischen Servicecenters
  • Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschaftsförderung
  • Zusammenarbeit im Bereich des Personalwesens
  • Einrichtung eines gesamtstädtischen Forderungsmanagements
  • Mittelfristige Einrichtung eines zentralen Betriebscontrollings
  • Zusammenlegung der in Frage kommenden Fachdienste

(Auszüge aus dem Entwurf der Eröffnungsbilanz der Stadt Remscheisd zum Stichtag 1.1.2008, der derzeit von den politischen Gremien beraten wird)

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