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Gegen weitere 1000 Soldaten in Afghanistan

Jürgen Kucharczyk

Pressemitteilung des SPD-Bundestagsabgeordneten Jürgen Kucharczyk

Zu seiner Ablehnung der Fortsetzung und Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an dem Einsatz der Internationalen Sicherheitsunterstützungsgruppe in Afghanistan unter Führung der NATO am vergangenen Donnerstag erklärt der bergische SPD-Bundestagsabgeordnete Jürgen Kucharczyk: „Wie im vergangenen Jahr habe ich auch dieses Mal gegen die Weiterführung des Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan gestimmt. Die notwendigen Entwicklungen des Landes Afghanistan in einem zeitlichen Rahmen oder anhand von Meilensteinen zu formulieren, fehlt mir erneut. Die Tatsache, dass Anschläge zunehmen, und die fehlende positive Entwicklung am Hindukusch haben zu meiner Ablehnung geführt, weitere 1000 Soldaten zu entsenden.

Besonders hinweisen möchte ich auf den Drogenanbau in Afghanistan. Es ist klar: Die Bekämpfung des Drogenanbaus ist originäre Aufgabe der afghanischen Regierung. Doch trotz großer Anstrengungen sind die Erfolge dort minimal: Zwar sind die Anbauflächen reduziert, der Ertrag ist jedoch gestiegen. Als Berichterstatter für Jugendschutz in der AG Familie, Senioren, Frauen und Jugend erscheint es mir widersprüchlich, in Deutschland Kinder und Jugendliche vor Drogenmissbrauch schützen zu wollen und gleichzeitig eines der größten Drogenexportländer zu unterstützen. Vor diesem Hintergrund bleibt meine Entscheidung: Nein zur Bundeswehr in Afghanistan.“

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Kommentare

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Christoph Humpert am :

Den Einsatz in Afghanistan kann man ja durchaus kritisch sehen. Sie haben den Drogenanbau und die Anschläge angesprochen. Was ist denn Ihre Strategie, den Drogenanbau in Afghanistan zu bekämpfen? Wie wollen Sie das Land befrieden? Ein Nachbarland der Bundesrepublik ist die Niederlande. Dort ist es möglich, Graß, Dope, Pilze und chemische Drogen oder sonstwas zu kaufen. Ich wette, dass in grenznahen Gebieten, z. B. Kleve, jeder zweite Jugendliche schonmal Graß geraucht hat. Jeder Jugendliche in Remscheid kann locker fünf Personen aus seinem Freundeskreis aufzählen, die schonmal was mit Drogen zu tun hatten oder schonmal welche genommen haben. Also vielleicht erstmal die Niederlande vor der Haustür kritisieren? Sie haben Recht, dass Drogen sehr gefährlich sind, aber ich bin überzeugt, dass ein Truppenabzug bei der Lösung nicht hilfreich wäre. Ich bin auch nicht dafür, dass man jedem islamischen Land die Demokratie kriegerisch verpassen muss, aber wo ist die Alternative zu einem Bundeswehreinsatz?

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