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Keine Büsche, hinter denen sich Spanner verbergen könnten

Zwischen den Mitgliedern des städtischen Bauausschusses und Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein bestand letztlich Einvernehmen: „Der Nordsteg ist beschlossene Sache und steht nicht zur Disposition“ (Kai Kaltwasser, CDU); „Eine wichtige, unverzichtbare städtebauliche Maßnahme“ (York Edelhoff, SPD); „Ohne Nordsteg keine Innenstadtverträglichkeit des neuen Einkaufszentrums in der Südstadt und ohne diese keine Landeszuschüsse“ (Günter Bender, Grüne). Zuvor hatte Sonnenschein die Verwaltungsvorlage präzisiert, die der Waterbölles am 14. Oktober mit „um den heißen Brei herumgeschrieben?“ kommentiert hatte. Sonnenschein bestätigte (verhalten) die Aussage der Wählergemeinschaft W.i.R., dass die Stahlpreise „erheblich gestiegen“ und für den Bau des Steges im Etat 2,5 Millionen Euro vorhanden seien – mehr aber auch nicht. Daher habe die Verwaltung bereits vor vier Monaten beim Architekten angefragt, auf welche Weise sich der Nordsteg noch realisierten lasse. Antwort: 1,50 Meter schmaler, nur noch 3,50 Meter breit. Dies habe man inzwischen mit der Bezirksregierung abgestimmt. Sonnenschein: „Der Nordsteg ist die Anbindung des neuen Einkaufszentrums zur Innenstadt. Für diese Infrastrukturmaßnahme wurden Landeszuschüsse bewilligt.“ Der Bauausschuss stimmte dem Vorschlag zu, die Fundamente für den Nordsteg jetzt schon (kostengünstiger als später) anlegen zu lassen, da sich im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Bahnhofsgebäudes derzeit Bohrgerät auf der Baustelle befinde.

Die in der Verwaltungsvorlage angesprochenen Bedenken von Mietern aus den GEWAG-Hochhäusern bezüglich möglicher Spanner auf der Brücke wurden von den Ausschussmitglieder, wenn überhaupt, eher beiläufig behandelt. Zu Recht. Schließlich könnten, wenn es derartige Zeitgenossen tatsächlich einmal geben sollte, ihre Ferngläser die nunmehr um 1,50 größere Distanz (53,2 statt 51,7 Meter) zwischen Brücke und Wohnungsfenstern problemlos ausgleichen. Bleibt also die Frage, warum die Verwaltung sich dieses „Randproblemchens“ demnächst in weiteren Gesprächen mit den Mietern noch einmal annehmen will. Büsche, hinter denen sich die Spanner verbergen könnten, werden auf dem Nordsteg jedenfalls nicht wachsen. Wie sieht es eigentlich mit Fernrohren hinter den gardinenverhängten Fenstern auf der anderen Seite der Bismarckstraße aus?? Absurdität3!

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Kommentare

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Chronist am :

Auch die Bezirksvertretung Alt-Remscheid stimmte gestern einem "abgespeckten" Nordsteg zu. Zuvor hatten Pilipp Wallutat (FDP) und Waltraud Bodenstedt (W.i.R.) Fragezeichen gesetzt. Dem widersprachen jedoch Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein ("Der Grundsatzbeschluss ist gefasst und wurde von allen Parteien damals mit getragen") und Beatrice Schlieper von den Grünen ("Jetzt eine Diskussion über den Nordsteg - das ist grob fahrlässig!") Beide machten klar, dass die 2,5 Millionen Euro, die für den Steg zur Verfügung stehen, zweckgebunden sind.

Chronist am :

Der Nordsteg wird schmaler. Dem Vorschlag der Verwaltung stimmte der Rat der Stadt gestern zu. Nur die W.i.R. war dagegen. Wortmeldungen gab es keine.

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