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Für die W.i.R. hat der OB-Wahlkampf heute begonnen

 Brockmanns erste Bürgersprechstunde im OB-Wahlkampf. Foto: Lothar Kaiser

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Oder mit anderen Worten: Wahlkämpfer haben es nicht leicht. Das gilt für die Bundes- und Kommunalpolitiker gleichermaßen. Auch Gunther Brockmann, bislang der einzige Gegenkandidat von Beate Wilding um das Amt des Remscheider Oberbürgermeisters, bekam das heute zu spüren: Gerade mal eine Bürgerin und drei Bürger konnte der Lenneper, den die Wählergemeinschaft W.i.R. am 5. September der Öffentlichkeit als ihren OB-Kandidaten präsentiert hatte, im Restaurant „Zum Bismarckplatz in der Lenneper Altstadt zu seiner ersten Bürgersprechstunde im Wahlkampf um das höchste politische Amt in Remscheid begrüßen; weitere Sprechstunden – in anderen Remscheider Stadtteilen – sollen folgen.

Was er von den Bürgern zu hören bekam, war für Brockmann nicht neu: Altstadtfest, schön und gut. Aber wo bleibt die Kölner Straße in der „Neustadt“? Wie kann mehr Leben in die Altstadt kommen? Was wird aus der Weihnachtsbeleuchtung? Dass in Remscheid mehr als 60 Bäume auf der Alleestraße in der Adventszeit erstrahlen werden, prima. Aber wo bleibt da Lennep? Schließlich sei für die Beleuchtung Geld gesammelt worden und werde auch weiter gesammelt.

Brockmann betonte, dass ihm „das touristische Lennep“ am Herzen liege, aber auch die Remscheider Wirtschaft. Es müsse „alles getan werden“, um ein weiteres Abwanderung von Unternehmen ins Umland zu verhindern. Einen „Wirtschaftsclub“ kann er sich vorstellen („auch ohne Schaufenster der Wirtschaft“), eine niedrigere Gewerbesteuer. Doch die Bürger lassen nicht locker. Lennep ist ihr Hauptanliegen. Und Brockmann geht darauf ein: Nichts gegen Aktionen wie „EssKULUTur“, „Motorshow“ und Eisbahn in Remscheid. Aber Lennep dürfe nicht vernachlässigt werden. Samstags, nach dem Wochenmarkt, sollten die Einzelhändler in der Altstadt ihre Geschäfte länger aufhalten, unterstützt durch Aktionen örtlicher Vereine, schlägt er vor.

Gunther Brockmann, der Oberbürgermeisterkandidat der W.i.R. Foto: Lothar KaiserSchließlich kommt doch noch die Finanzmisere der Stadt zur Sprache. Schön, wenn Remscheid schuldenfrei würde. „Da müssten mich die Bürger gleich dreimal wählen; in einer Wahlperiode wäre das nicht zu schaffen“, sagt der 44-Jährige, und man weiß nicht so recht, ob er scherzt oder es wirklich ernst meint. Fraktionsgeschäftsführer Roland Kirchner lenkt ein: „Es wäre schon ein hohes Ziel, das jährliche Defizit wegzubekommen, das jedes Jahr oben drauf kommt!“

In der Verwaltung kenne er sich aus, sagt Brockmann, der als Amtmann bei der Kreisverwaltung in Mettman im Bereich EDV arbeitet. Wie denn sein Wahlprogramm aussehe, will ein Bürger wissen. Das werde im Laufe des nächsten Monats im Internet zu lesen sein, verrät W.i.R.-Fraktionsvorsitzender Wieland Gühne. Dafür habe man sich eine eigene Internetadresse reservieren lassen: gunther-brockmann.de. Wer die heute schon anklickte, las: „Willkommen auf der Internetseite der Lenneper Karnevalsgesellschaft LKG. Wir suchen das Motto für die Session 2008/2009. Vorschläge bitte an: info@karneval-in-lennep.de">info@karneval-in-lennep.de. Der Gewinner erhält zwei Eintrittskarten für die Kostümsitzung bei "Unger Uns" am 15.02.2009 im Kristallsaal der Köln-Messe“. - Statthalter für das heute angekündigte Wahlprogramm.

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Kommentare

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Chronist am :

Der Waterbölles scheint auch von der Wählergemeinschaft W.i.R. fleißig gelesen zu werden. Jedenfalls ist der "Karnevalsaufruf" sei gestern Abend verschwunden. Nunmehr wird gunther-brockmann.de auf die Homepage der W.i.R. umgeleitet.

Gunther Brockmann, OB-Kandidat der W.I.R. am :

Natürlich wird der Waterbölles, wie Sie ja ganz genau wissen, sehr intensiv von der Wählergemeinschaft gelesen. W.I.R. sind auch immer für konstruktive Hinweise sehr dankbar. In Bezug auf den „Karnevalsaufruf“ vermisse ich jedoch ein wenig die Sachlichkeit, die ansonsten meiner Meinung nach ein Markenzeichen ihrerseits ist. Wie sich unschwer aus meiner Internet-Adresse www.gunther-brockmann.de erkennen lässt, handelt es sich um eine personenbezogene Adresse, die ich mir für verschiedene Zwecke gesichert habe. Diese hatte ich, da die neue Seite zu meiner OB-Kandidatur noch nicht zur Verfügung steht, benutzt, um u.a. auf die Mottowahl der Lenneper Karnevalsgesellschaft hinzuweisen. Aus meiner Sicht nichts Verwerfliches. Dies scheint aber bei dem ein oder anderen nicht so zu sein. Die Internet-Adresse wurde, wie sie richtig erkannt haben, zwischenzeitlich von mir auf die Startseite der Wählergemeinschaft umgelegt, um nicht den Eindruck zu hinterlassen, daß die Internet-Seite der Lenneper Karnevalsgesellschaft für ein noch nicht veröffentlichtes Wahlprogramm herhalten muss und um nicht den Anschein zu erwecken, mein politisches Wirken mit Vereinsinteressen vermischen zu wollen. Die OB-Kandidatur steht für mich absolut im Vordergrund! Zu meiner Kandidatur, die vielleicht von dem ein oder anderen noch belächelt wird, möchte ich noch sagen, das diese, auch wenn ich ein humorvoller Mensch bin, mit einer Ernsthaftigkeit unterlegt ist, die ich mir von anderen im Einsatz für die Stadt Remscheid wünschen würde. Ich habe mich nicht zu dieser Kandidatur für unsere Stadt, die völlig überschuldet und angeblich nicht mehr zu retten ist, entschlossen, um in den nächsten Monaten nette Abende mit den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt in „Kneipen“ zu verbringen, da ich sonst keine Freizeitbeschäftigung habe oder in Bezug auf die desolate Lage der Stadt Remscheid masochistisch veranlagt bin, sondern um mich mit den Themen, die die Leute in unserer Stadt beschäftigen, auseinanderzusetzen und diese für meine politische Arbeit aufzugreifen und umzusetzen. Auch wenn mein 1. Bürgerstammtisch nicht die Vielzahl der Besucher hatte, so hat er doch, sowohl für alle Teilnehmer als auch für mich, einige neue Erkenntnisse über das politische Leben in Remscheid gebracht. Ich kann nur an alle Remscheider appellieren, die Gelegenheit zu nutzen, einen meiner nächsten Stammtische zu besuchen, um mich persönlich und meine politischen Ziele für unsere Stadt kennenzulernen. An dieser Stelle aber trotzdem ein Dank an den Waterbölles für den Hinweis auf die Motto-Wahl der LKG. Vielleicht beteiligen sie sich noch daran! hier zwei Vorschläge: „Ob Kaiser, König, Bettelmann; zum Karneval in Lennep kommen sie alle ran!“ oder „Heute Statthalter, morgen Stadthalter!“

Michael Dickel am :

An Ihrer Internetadresse hat niemand etwas auszusetzen. Da Sie mich jedoch sogar persönlich angerufen haben, hier noch mal meine Meinung. Wenn man als OB-Kandidat seine Internetadresse angibt und man landet beim Nutzen auf einem Karnevalsverein, so müssen doch auch Sie erkennen, dass das bei vielen ein Lächeln hervorruft. Und ich finde dieses eben einfach nur grotesk. Sie hätten die Adresse erst bekanntgeben dürfen, wenn sie mit Inhalt hinterlegt ist. So empfinde ich Ihre Erklärung eher als Hinweis auf ein dünnes Fell. Ein humorvoller Hinweis wäre besser gewesen, als der Hinweis auf Ihre Ernsthaftigkeit. Die ist doch wohl selbstverständlich!

Gunther Brockmann, OB-Kandidat der W.I.R am :

Hallo Herr Dickel, in einem Gespräch beim 1. Bürgerstammtisch wurde an diesem Abend auch über die vielfältig vorhandenen Internet-Seiten in Lennep (www.lennep.de, www.lennep.info, www.lennep-online.de, www.lennep.eu, usw.) gesprochen, und der anwesende Personenkreis wurde darüber informiert, dass demnächst die Informationen zu meiner OB-Kandidatur neben der W.I.R.-Seite auch über meine persönliche Internet-Adresse aufrufbar sein werden und dies dann der Öffentlichkeit rechtzeitig bekannt gegeben würde. Leider hatte wohl Herr Kaiser den Hinweis, dass die Adresse zur Zeit noch auf die Internet-Seite der LKG läuft, nicht mitbekommen. Dies soll keine Schuldzuweisung Richtung Waterbölles sein. Es zeigt mir aber, welche Auswirkung eine Informationslücke haben kann. Besonders dann, wenn dadurch eine aus meiner Sicht positive Veranstaltung möglicherweise ins Lächerlich oder aus ihrer Sicht ins Groteske gezogen wird. Mit meiner Antwort auf den Kommentar vom 24.10.08 war es meine alleinige Intention, den Waterbölles-Lesern mitzuteilen, warum und weswegen die Umleitung meiner Internet-Adresse auf die W.I.R.-Seite erfolgte. Nicht mehr und nicht weniger. Ihrem Empfinden zu “meinem Fell“ muss ich daher an dieser Stelle widersprechen. Wer mich wirklich kennt, der weiß, dass ich ein sehr dickes Fell besitze. Und dies wird auch so bleiben! Es ist für mich aber wieder symptomatisch, wie in der letzten Zeit hier im Waterbölles miteinander umgegangen wird. Gibt man keine Stellungnahme ab, wird es einem negativ ausgelegt. Wird eine Stellungnahme abgegeben oder eine Meinung geäußert, trägt dies auch nicht zum Positiven bei. Leider ist es zu einer Tradition in Remscheid geworden, sich über alles das Maul zu zerreißen, um es einmal drastisch auszudrücken. Ich werde diese Tradition hier und an keiner anderen Stelle fortsetzen. Ich stehe aber sehr gerne für persönliche Gespräche jederzeit für alle und jeden bereit und bitte davon Gebrauch zu machen.

Lothar Kaiser am :

Stimmt, den Hinweis auf die Umleitung zum Karnevalsverein habe ich an jenem Abend nicht gehört. Gleichwohl stimme ich Herrn Dickel zu: Es wäre besser gewesen, die Adresse erst bekanntgeben zu geben, wenn sie mit politischem Inhalt hinterlegt ist. Im Übrigen meine ich: Das ist ein Schmunzler, kein Aufreger! Un nu`sollte jut sein!

Hans Gerd Göbert am :

Sehr geehrter Herr Brockmann, If I were You, also OB-Kandidat der W.i.R., dann würde ich mich nicht frühzeitig in alle möglichen Geplänkel einlassen und darin womöglich verschleissen. Sonst könnten Sie meines Erachtens ganz schnell zu einer männlichen "Sarah Palin" mutieren. Das ist keine Empfehlung, sondern nur die nüchterne, sehr subjektive Feststellung eines Lesers mit ein wenig politischer Erfahrung.

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