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Von 38 städtischen Ampelanlagen bleiben zehn nachts aus

38 städtische Ampelanlagen an Verkehrsknotenpunkten im Remscheider Stadtgebiet sowie fünf, die sich im Besitz des Landesbetrieb Straßen NRW befinden, enthält eine Liste, die die Verwaltung kürzlich den Fraktionen vorlegte. Daraus geht hervor, dass sämtliche „Landes-Ampeln“ nachts nicht abgeschaltet werden und von den 38 städtischen nur zehn. In der Verwaltungsvorlage, um die die SPD-Fraktion gebeten hatte, heißt es: „Die Verwaltung untersucht sowohl von sich aus als auch auf Anregung von Bürgern regelmäßig, ob eine bestehende Lichtzeichenanlage nachts ausgeschaltet werden kann. Dies gilt auch für Anlagen, die neu gebaut werden. Zu berücksichtigen sind hierbei unbedingt die strengen Auflagen, welche die Straßenverkehrsordnung in ihren Verwaltungsvorschriften … explizit hierfür aufführt:

‚Lichtzeichenanlagen sollen in der Regel auch nachts in Betrieb gehalten werden; ist die Verkehrsbelastung nachts schwächer, so empfiehlt es sich, für diese Zeit ein besonderes Lichtzeichenprogramm zu wählen, dass alle Verkehrsteilnehmer möglichst nur kurz warten lässt. Nächtliches Ausschalten ist nur dann zu verantworten, wenn eingehend geprüft ist, dass auch ohne Lichtzei­chen sicherer Verkehr möglich ist. Solange die Lichtzeichenanlagen, die nur ausnahmsweise in Betrieb sind, nachts abgeschaltet sind, soll in den wartepflichtigen Kreuzungszufahrten gelbes Blinklicht gezeigt werden.’ Das bedeute, so die Verwaltung, dass bei jeder geplanten nächtlichen Abschaltung im Einzelfall geprüft werden müsse, ob sich dadurch das Unfallrisiko erhöht. Die Verwaltung komme dieser Verpflichtung nach, in dem sowohl Polizei-, Straßenverkehrs- als auch die zuständige Straßenbaubehörde zusammen für jeden Einzelfall die Anlage auch nachts begutachten sowie Unfallgeschehen, Geschwindigkeit, Sichtbeziehungen, Schulwege usw.

Bei Vorlage der Mitteilung in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid äußerte sich allein Alexa Schmitz (CDU) kritisch: Sie würde gerne einmal in Remscheid eine ‚grüne Welle’ erleben. Hans-Otto Heming, Abteilungsleiter in der Bauverwaltung, widersprach: „Die gibt es. Auf der Neuenkamper Straße, auf der Freiheitstraße, auf der Nordstraße. Allerdings greift gelegentlich die Busbeschleunigung ein.“

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Kommentare

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Julian Kleuser am :

Die Begründung, dass alleine die Busbeschleunigung gelegentlich greift, ist sicherlich zu einfach und sehr kurz gegriffen. Selbst wenn kein Bus die Busbeschleinigung nutzt, funktioniert die Grüne Welle meist nicht. Wenn es Straßenabschnitte gibt, bei den die Ampeln nachts an sind und selbst dann keine "Grüne Welle" funkltioniert, sollen die Damen und Herren ihr Geschäft optimieren. Wenn 10 von 38 Ampelanlagen nachts ausgeschaltet sind, dann ist dort noch viel Luft nach oben! Ich weiß, dass nicht bei jeder Kreuzung einfach die Ampel ausgeschaltet werden kann, jedoch wäre es schon sehr gut, wenn man die Bereitschaft zur Veränderung in Ansätzen erkennen würde! Ich gebe hier Alexa Schmitz absolut Recht, die "Grüne Welle" funtioniert nur bei sehr geringen Verkehr und bei weit unterschrittender vorgeschriebene Geschwindigkeit. Der Ansatz der BV 1 ist sehr gut, man kann nur hoffen, dass die Verwaltung diese Gedanken weitesgehend umsetzt.

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