Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

8,5 Prozent mehr Kraftfahrzeuge auf der Freiheitstraße

„Im April 2008 wurde an der Freiheitstraße eine Verkehrsbefragung und -Zählung durchgeführt, um die Anteile des Binnen-, Ziel-, Quell- und Durchgangsverkehrs in diesem Bereich zu ermitteln. Die Daten wurden für jede Fahrtrichtung getrennt aufgeschlüsselt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich 39 bzw. 45 Prozent des Verkehrs je nach Fahrtrichtung innerhalb der Gebiete Innenstadt, West, Süd und Hasten bewegen. Fahrten, die lediglich als Ausgang oder Ziel die genannten Remscheider Stadtgebiete haben, liegen zwischen weiteren 14 bzw. 38 Prozent. Beide Anteile werden als nicht verlagerbar angesehen.“ So nachzulesen im jüngsten Bericht der Verwaltung über dier „Schadstoffbelastung der Luft an stark befahrenen Straßen“. Der Durchgangsverkehr auf der Freiheitstraße, zu dem auch Fahrten von und zu den Stadtteilen Lüttringhausen und Lennep gezählt werden, beträgt nach diesem Bericht acht bzw. neun Prozent. Davon sind nach Auswertung der Fahrtrouten 42 bzw. 44 Prozent verlagerbar, ein nach Angaben der Verwaltung recht hoher Anteil. Aber: „Da der gesamte Durchgangsverkehr niedrig liegt“, ergeben sich insgesamt nur Verlagerungspotentiale von 3,6 Prozent des gesamten Fahrzeugaufkommens und von 8,9 Prozent des Schwerlastverkehrs im Bereich der Freiheitstraße. Damit werde für den Schwerlastverkehr die in 2007 geschätzte Annahme von zehn Prozent nahezu bestätigt.

Vom neuen Burgholztunnel in Wuppertal verspricht sich die Stadt Remscheid auf die Dauer beim Schwerlast- und Durchgangsverkehr eine Entlastung. Da die Strecke L 418/L419 durch den Tunnels schon seit zwei Jahren genutzt werden kann, geht die Verwaltung davon aus, dass es bereits Verlagerungseffekte gegeben hat. Doch unterm Strich mit fast keinen Auswirkungen. Denn die Ergebnisse zeigen für Lenneper Straße, Vieringhausen und Burger Straße zwar eine weiterhin abnehmende Entwicklung der Gesamtzahl an Kraftfahrzeugen. Der Anteil an schweren Lastkraftwagen  hat sich dagegen erhöht. An der Freiheitstraße wurden insgesamt höhere Kfz-Zahlen ermittelt (plus 8,5 Prozent) bei gleichbleibendem Schwerlastverkehr. Zitat: „Betrachtet man die Schadstoffbelastung im Bereich der Freiheitstraße und hierbei den beeinflussbaren Anteil - die Zusatzbelastung -, so könnte die Stickoxid-Belastung durch die ermittelte Verlagerung um 4,6 Prozent gemindert werden. Das höhere Verkehrsaufkommen von 8,5 Prozent verursacht jedoch bereits eine Erhöhung der Zusatzbelastung von rund 4 Prozent, so dass eine Verlagerung derzeit lediglich diesen Effekt aufheben könnte.“

Weiter heißt es in der Verwaltungsvorlage: „Aus den Ergebnissen der Verkehrsbefragung zeigt sich vor allem im Hinblick auf den Schwerlastverkehr, dass eine verbesserte Ausweisung der Beschilderung zwischen A 46 und A 1 zur Entlastung der Belastungssituation an der Freiheitstraße beitragen kann. Die Ergebnisse werden Straßen NRW mit einem entsprechenden Antrag zur konsequenten Ausschilderung der Remscheider Stadtteile an dieser Strecke übermittelt.

Die geplanten Maßnahmen des Stadtumbau West stellen mit ihren Vorhaben Ausdünnung der Bebauung und Verkehrslenkung eine wichtige langfristige Verbesserung der Luftschadstoff- und Lärmbelastung und damit Gesundheitsschutz für die Anwohner und Attraktivitätssteigerung des Wohnumfeldes dar.“

Trackbacks

Waterbölles am : Hausbesitzer in Stachelhausen: "Wer soll das bezahlen?"

Vorschau anzeigen
Zunächst sah es so aus, als könnten die Stadt Remscheid die vielen Hausbesitzer im Ortsteil Stachelhausen gar nicht nach ihrer Meinung zum „Stadtumbau West“ befragen. Deren Adressen habe sie zwar, dürfe sie aus Datenschutzgründen aber nicht verwenden, ber

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Der Bauausschuss hat die Verwaltung beauftragt, zur gesetzlich vorgeschriebenen Minderung der Belastung von Luftschadstoffen und Lärm an vielbefahrenen Straßen ein gutachterliches Konzept in Auftrag zu geben (angefragt wurde inzwischen bei vier auf den Gebieten der Verkehrsplanung, des Lärmschutzes und der Luftreinhaltung langjährig tätige Ingenieurbüros). Dafür werden im kommenden Jahr 17.000 Euro zur Verfügung gestellt. Zitat aus der Verwaltungsvorlage: „Ob verkehrstechnische, städtebauliche oder bauliche Maßnahmen positiv zur Lärm- und Luftschadstoffminderung beitragen können, bedarf einer integrierten Betrachtungsweise und einer fundierten fachlichen Erfahrung in diesen Bereichen, um bei der Auswahl der Maßnahmen gegenteilige Effekte zu vermeiden.“ Schwerpunktmäßig sollen die zwei Belastungsschwerpunkte Freiheitstraße und Lenneper Straße zwischen Johann-Vaillant-Platz und Intzestraße mit ihrer Netzwirkung betrachtet werden.

Chronist am :

Auf Vorschlag von Stephan Jasper (Grüne) beschloss der Rat der Stadt gestern, an der weiteren Diskussion von Maßnahmen zur Lärm- und Luftschadstoffminderung das "Forum Verkehr" der Agenda Remscheid zu beteiligen.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!