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"Blauer Koloss" ist der Neuzugang im Museumspark

Das jüngste Objekt im Museumspark des Deutschen Werkzeugmuseums. Foto: Lothar Kaiser

Einweihung des kleinen Parks oberhalb des Deutschen Werkzeugmuseums heute Nachmittag bei strömendem Regen.

Dass sich der Remscheider Unternehmer Peter Recknagel für den aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammenden Steffenshammer im Morsbachtal interessiert, derzeit eine eher wenig genutzte Dependance des Deutschen Werkzeugmuseums, ist seit Anfang des Jahres bekannt. Recknagel, der mit seiner Familie in Kremenholl in einem Fachwerkhaus wohnt, das sein Urgroßvater hatte errichten lassen, produziert zusammen mit seinem Bruder in Betrieben in Hückeswagen und Schmalkalden Material für die Werkzeugindustrie. Aus Schmalkalden stammt der stählerne, blau angestrichene Koloss, der seit kurzem im Museumspark in Hasten zu besichtigen ist – eine zehn Tonnen schwere, 46 Jahre alte Maschine zum Schleifen von Werkzeugstählen, die in dem Betrieb durch eine moderner ersetzt worden war. Peter Recknagel hätte für sie bei Verschrottung noch einen Preis von 5.000 Euro erzielen können, fand aber, sie sei im Museumspark (für 4.000 Euro angestrichen und nach Remscheid transportiert) besser (für die Nachwelt) aufgehoben. Das sei ihm „ein persönliches Anliegen“ gewesen, sagte er, als ein Schwerlastkran die Flachschleifmaschine des Herstellers Kehren (er hatte sich an den Kosten beteiligt) auf der Kaiser-Wilhelm-Straße an den Haken nahm und im Park neben anderen Relikten aus der Maschinen- und Werkzeugindustrie auf einem fertigen Betonfundament wieder absetzte.

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