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Umbauten überall kostengünstig und wirtschaftlich?

„Die Gesamtinvestitionen pro Betreuungsplatz für unter Dreijährige sollen in den Kindertageseinrichtungen der Stadt ca. acht Mal so viel kosten wie bei den freien Trägern“, wunderte sich die Wählergemeinschaft W.iu.R. und verlangte zur heutigen Ratssitzung eine Umplanung, um weitere Plätze für unter Dreijährige einrichten zu können. Doch dieser Antrag wurde von den übrigen Fraktionen abgelehnt. Jutta Velte von den Grünen hatte die W.i.R. zuvor aufgefordert, „nicht herumzuhampeln“, schließlich seien die von der Verwaltung vorgesehenen KiBiz-Investitionen längst vom Rat beschlossen worden. Die W.i.R. hätte besser die Frage stellen sollen, ob das Geld (Landeszuschüsse) für die Freien Träger überhaupt ausreiche. Gegen den Antrag sprachen sich auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke und Thea Jüttner (CDU) aus – ganz im Sinne einer Tischvorlage der Verwaltung, die der Beigeordnete Burkhard Mast-Weisz zwar als Antwort auf die schriftlichen Fragen der W.i.R. verstanden wissen wollte, die aber nicht in allen Punkten die erhoffte Klärung brachte. So monierte Wolf Lüttinger (FDP) „fehlende Transparenz“. Mast-Weisz wunderte sich zwar über die Einwände, da die Vorlage bereits vor zwei Monaten dem Jugendhilfeausschuss passiert habe, sagte aber für die nächste Jugendhilfeausschuss die von Jutta Velte vorgeschlagene „standortscharfe Darstellung der Investitionen“ zu. In der Tischvorlage hatte die Verwaltung u.a. dargelegt:

„Zur dauerhaften Betreuung von Kindern unter drei Jahren sind die Kindertageseinrichtungen baulich, materiell, personell und konzeptionell zu qualifizieren. Hierzu hat der Landschaftsverband Rheinland die Grundvoraussetzungen zur Sicherstellung der Bildung, Erziehung und Betreuung für Kinder unter drei Jahren in Tageseinrichtungen für Kinder" verabschiedet.“  - (im Internet von den Grünen dokumentiert) – „Bei Sicherstellung dieser Grundvoraussetzungen erfolgt die Erteilung der Betriebserlaubnis durch das Landesjugendamt. Die bauliche Herrichtung sowie die Beschaffung altersangemessener Ausstattungsgegenstände sind zwingend erforderlich.

Seit Sommer 2007 wird eine größere Anzahl an Gruppen für Kinder unter drei Jahren in Provisorien geführt. Teilweise sind die Sanitärbereiche noch für Schulkinder ausgelegt. Es gilt nun, diese Gruppen so zeitnah wie möglich zu qualifizieren. Aufgrund der engen Zeitschiene erfolgte die Antragstellung der freien Träger vielfach nur für die Ausstattungsgegenstände. Die baulichen Maßnahmen werden in diesen Fällen nachgereicht. Hierdurch kann der Eindruck entstehen, die Herrichtung von Plätzen in Einrichtungen freier Träger wäre kostengünstiger zu realisieren. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese Träger baulich-investive Anträge im Jahr 2009 nach Begehungen mit dem Landesjugendamt stellen werden.

In den Einrichtungen freier Träger Klauser Delle, Siepen, Villa Kunterbunt, Leipziger Strasse und Himmels­zelt fanden bereits Begehungen des Landschaftsverbandes statt. Die Höhe der vom Träger beantragten Kosten entspricht tendenziell den Kosten für Maßnahmen in städtischen Kindertageseinrichtungen. Für folgende Einrichtungen freier Träger wurden lediglich Kosten für Ausstattung für den Antrag zugrunde gelegt: Ringstr.; Ahornstr., Gertenbachstr; Hans-Böckler-Str.; Albrecht-Thaer-Straße.

Die städtischen Einrichtungen sind bei den Baumaßnahmen bzw. den Um- und Anbaumaßnahmen zur Erfüllung des gesetzlichen Anspruchs im Elementarbereich bereits bis auf den letzten Freiraum verplant worden. Dies führt dazu, dass notwendige Flächen für die Betreuung der unter Dreijährigen nicht zur Verfügung stehen und durch umfangreiche Baumaßnahmen geschaffen werden müssen. Die Einrichtungen sind vielfach baulich nicht geeignet, diese Kinder aufzunehmen. Insbesondere ist das Augenmerk auf Gefahrenquellen zu legen, die bei älteren Kindern keine Rolle mehr spielen.

Fast alle Räume müssen neu hergerichtet werden, sei es, weil Wände verschoben, haustechnische Leitungen versetzt oder Beleuchtungskonzepte angepasst werden müssen. Die Ausstattung der Sanitärräume ist z.T. nicht mehr zweckmässig für die Altersgruppe, Räume müssen in der Nutzung getauscht werden, Bodenbeläge erneuert und Außenspielflächen müssen altersgerecht überarbeitet werden. So ist in Abstimmung zwischen dem Jugendamt, dem LVR und dem Gebäudemanagement ein den Erfordernissen der Altersgruppe entsprechendes Umbau- und Sanierungsprogramm entstanden. (…) Insgesamt wird davon ausgegangen, dass die baulichen Bedingungen zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren in den Kindertageseinrichtungen in freier und städtischer Trägerschaft kostengünstig und wirtschaftlich umgesetzt werden.“

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Waterbölles am : Stadt möchte den U3-Ausbau nicht über Jahre strecken

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In diesem Jahr will die Stadt Remscheid Bundesmittel in Höhe von 434.400 € für den U3-Ausbau  in den Kindertageseinrichtungen „Villa Kunterbunt“, Edelhoffstrasse  (270.000 €), und Kremenholler Str. (162.000 €) sowie für Maßnahmen in der Kinderta

Kommentare

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Chronist am :

Teilweise haben sich die Umbauten im Rahmen der "U3"-Pläne der Kitas verzögert, erfuhren heute die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses. Doch keine Sorge: Da wo die Kitas auf der Basis von befristeten Betriebserlaubnissen arbeiten, können sie damit rechnen, dass diese bis ins Jahr 2011 verlängt werden. Unbd die Finanztierung? Im Herbst will Peter Nowak vom Fachbereich Jugend, Soziales und Wohnen dem Ausschuss über mögliche Investorenmodelle berichten.

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