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Ein Bericht der OB über den "Stand der Dinge" ist überfällig

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid glaubt es zu wissen: „Für die weitere Entwicklung des Areals (Anm.: gemeint ist das Gelände zwischen Bahnhof und Papenberger Straße westlich der Bahngleise) ist der Innovationspark Metall vorgesehen“. Woher sie das weiß, sagt die Fraktion in der 6. Ausgabe ihrer „Remscheider Zeitung“ nicht, die in dieser Woche verteilt wurde. Dafür heißt es dort: „Einstimmig begrüßt die SPD-Fraktion das Impulsprojekt Innovationspark Metall am Remscheider Hauptbahnhof. Nachdem die CDU-geführte Landesregierung die Ansiedlung einer Fachhochschule in Remscheid ausgebremst hat, bieten sich nun mit den Fördergeldern der Europäischen Union eine hervorragende Alternative. Die Idee eines ‚Innovationsparks Metall’ umfasst ein Prüf- und Forschungszentrum, ein Technologiezentrum mit Angeboten für technologieorientierte Weiterbildung und Qualifizierung sowie technologieorientierte Gründungen und Ansiedlungen von Unternehmen.“ Darin sieht die SPD „eine hervorragende Ergänzung und Bündelung für die Industriestandort Remscheid“. Für das Projekt seien in den Jahren 2009 bis 2013 29 Millionen Euro veranschlagt, aufzubringen von der EU, der Stadt und privaten Investoren. So steht es schon seit dem 11. Juli auf einer Internetseite der Bergischen Kompetenzagentur.

In den Rat der Stadt und seine Ausschüsse ist das von der SPD als beschlossen dargestellte Projekt allerdings bislang noch nicht gedrungen. Die letzte offizielle Stellungnahme von Oberbürgermeisterin Beate Wilding zu dem Teil des Bahnhofsgeländes, für das ursprünglich das „Schaufenster der Wirtschaft“ und Gewerbebetriebe vorgesehen war, stammt vom 4. Dezember 2007. Damals machte sie sich gemeinsam mit dem damaligen Geschäftsführer der „Regionale 2006 GmbH“, Henry Beierlorzer, stark für eine Fachhochschule mit Anbindungen an die Universität Wuppertal und mit dualen Studiengänge, in denen die Studierenden parallel zum Studium eine Ausbildung im Bereich „Metall“ erhalten. Dieser Zug scheint inzwischen ohne Remscheid abgefahren zu sein. Nur: Aus dem Rathaus dazu bislang keine einzige Verlautbarung.

Lediglich ein einziges Mal, am 7. Februar, befasste sich der Hauptausschuss mit dem Thema. Damals beschrieb Beierlorzer das „Innovationszentrums Metall“ – schon etwas vager als im Dezember - als Berufsakademie, als Fachhochschule oder als Teil der Bergischen Universität. „Da ist noch manches offen“, kommentierte damals der Waterbölles.

Am 23. Juni teilte Viola Juric, die Pressesprecherin der Stadt Remscheid, auf Anfrage mit, die Bergische Entwicklungsagentur stehe „in engem Kontakt zum Innovationsministerium, um ein unternehmensnahes Hochschulangebot für die Region zu schaffen. Dabei ist auch die Bergische Universität mit am Tisch.“ Ob der FH-Wettbewerb für die Region eine geeignete Plattform darstelle, werde zurzeit geprüft. Zwei gesetzte Standorte im Ruhrgebiet machten „eine erfolgreiche Bewerbung nicht einfach. Alternativen müssen daher ebenfalls angedacht werden.“

Am 9. Oktober wurde das in den WDR-Nachrichten konkretisiert: Die Region Heiligenhaus/Velbert hoffe darauf, Standort einer neuen Fachhochschule zu werden, nachdem sie von der Jury des FH-Wettbewerbs in die engere Wahl gezogen worden sei.

Zum Plan des Innovationsparks gehörte daher auch eine Sanierung und Nutzung des architektonisch bedeutungsvollen Böker-Baus direkt an der Bahnlinie, bis vor kurzem noch von der Firma Faiveley genutzt, hieß es bereits im Juli von Seiten der Bergischen Entwicklungsagentur. Mit dem Grundstückseigentümer Thyssen seien darüber bereits Gespräche geführt worden.

Eine umfassende Darstellung der Sachstandes durch Oberbürgermeisterin Beate Wilding erscheint überfällig.

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Waterbölles am : Hessische Berufsakademie eröffnet Filiale in Remscheid

Vorschau anzeigen
Pressemitteilung der Stadt Remscheid Die Stärkung der Bergischen Region durch eine unternehmensnahe Bildungseinrichtung ist seit geraumer Zeit gemeinsames Ziel verschiedener Akteure aus dem Bergischen Land. Jungen Menschen ein praxisnahes Qualifizierun

Waterbölles am : Hessische Berufsakademie eröffnet Filiale in Remscheid

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Kommentare

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Chronist am :

Nun kann sich die Verwaltung weiter in Schweigen hüllen - die Medien haben es inzwischen berichtet: Über neue Fachhochschulen können sich Velbert/Heiligenhaus und die Stadt Leverkusen freuen; sie sind die Sieger im Landeswettbewerb zur Neugründung von Fachhochschulstandorten.

Christoph Humpert am :

Es ist echt sehr sehr traurig, dass bei den Neugründungen von FH´s Remscheid bzw. das Bergische Land in die Röhre schaut. Ich studiere selbst an der FH Düsseldorf, und mir sind ohne Ende junge Menschen bekannt, die aus dem Bergischen jeden Tag nach Bochum, Düsseldorf, Köln oder Dortmund usw. in die FH´s pendeln. Zur Information: Im Ruhrgebiet gibt es quasi vier staatliche und eine private Universität (Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg, Witten), vier staatliche Fachhochschulen (Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen, Iserlohn) und unzählige private Fachhochschulstandorte (u.a. FOM). Ähnlich sieht das ganze im Rheinland aus. Alleine Düsseldorf hat mehr als doppelt so viele Hochschulen wie Wuppertal und von Köln darf man garnicht reden. Der Akademikeranteil in Solingen, Remscheid und auch Wuppertal ist sehr sehr niedrig. Soweit mit bekannt ist, hat z.B. Solingen eine Akademikerquote von ca. sechs Prozent, Dresden aber knappt unter 30 %. Auch deshalb hat Dresden das dynamischte Wachstum aller deutschen Städte. Sorry, aber die Landesregierung macht da einen riesigen Fehler und das Bergische Land macht sehr wenig dagegen. Ich habe aber eine Idee: In Remscheid gibt es doch die "Akademie Remscheid". Ganz ehrlich: Der Spielemarkt hat an Qualität verloren und es gibt auch keine Go-Music-Sommerkurse mehr. Wieso versucht man nicht aus diesem tollen Gebäude eine Fachhochschule oder Berufsakademie mit Schwerpunkt Maschinenbau einzurichten? Dieses schöne Gebäude unten im Wald verfügt jetzt schon über tolle Seminarräume und die Infrastruktur ist auch gut. Vielleicht kann hier jemand mal seine Meinung dazu schreiben?

Christoph Humpert am :

Noch ein Nachtrag: Das Ruhrgebiet bekommt weiter drei komplett neue Fachhochschulen. Bestehende Fachhochschulen werden an nahezu allen Standorten in NRW ausgebaut nur nicht, jeder erahnt, was ich ich schreibe, im Kern des Bergischen Landes. In Leverkusen baut ja die FH Köln aus und in Velbert die FH Bochum. Ach ja, in Bergisch-Gladbach gibt es auch noch ein paar Studienplätze der FH-Köln. Vielleicht wird das Dilemma noch deutlicher, wenn man die Bevölkerungszahlen des Ruhrgebiet mit denen des Bergischen Land vergleicht. Das Kern Ruhrgebiet (Dortmund, Essen, Duisburg, Gelsenkirchen, Buchum, Recklingenhausen, Bottrop, Witten) hat vielleicht drei Millionen Einwohner und der Kern des Bergischen Landes (Remscheid, Solingen, Wuppertal) ca. 800000 Einwohner. Ok, das Kern-Ruhrgebiet hat vielleicht das vierfache der Einwohnerzahl, aber bald auch sieben!!! staatliche Fachhochschulen und das Bergische Land keine einzige. Inwieweit hatten sich eigentlich die bergischen Landtagsabgeordneten für eine Fachhochschulneugründung im Städtedreieck eingesetzt?

Lothar Kaiser am :

Herr Humpert, die Akademie Remscheid hat völlig andere Aufgaben und leistet auf ihren Feldern gute Arbeit. Hilfreicher fand ich da schon Ihre Infos über die Fachhochschullage im Ruhrgebiet. Umso unverständlicher, dass weder Verwaltung noch Ratsgremien zu der Absage des Landes an das Bergische Land bislang eine Stellungnahme abgegeben haben.

Michael Dickel am :

Es ist keine fünf Jahre her - die Elite-Unis wurden gerade diskutiert - , da machte die W.i.R. den Vorschlag, sich genau in dieser Richtung zu bewerben. Und träumte damals von dem RWE-Verwaltungsgebäude als Uni und dem Amtsgericht als Sekretariat. Natürlich sahen wir schon blühendes Studentenleben und Wohnen in der Lenneper Altstadt. Und das noch quasi mit Gleisanschluß. Bestenfalls war das Echo ein müdes Lächeln. Leider wurde auch dieser Vorschlag nie auch nur ansatzweise diskutiert, geschweige denn auch nur mal darüber nachgedacht. Wir sind eben in Remscheid, und wenn hier nicht jemand von außerhalb zufällig etwas auf die Beine stellt, bewegt sich hier nichts. Und bevor sich hier etwas bewegt, hat man es im Umkreis schon umgesetzt.

Frédéric Ranft am :

Soweit ich mich erinnere, konnte man keine Elite-Uni bauen. Lediglich vorhandene Universitäten konnten sich für die Initiative bewerben. Somit war ein müdes Lächeln wohl die richtige Reaktion. Wenn man sich dann noch anschaut wer gewonnen hat ( http://www.bmbf.de/ de/1321.php ), kann man sich leicht ausmalen dass ein derartiges Projekt noch weniger zu stemmen gewesen wäre als eine Stadthalle. Damit will ich nicht sagen, dass Sie solche Vorschläge unterlassen sollten. Aber sich danach hin zu stellen und zu behaupten, mit der W.I.R. hätten wir jetzt eine Elite-Uni, ist schon sehr dreist.

Michael Dickel am :

Was läuft Ihnen denn Nachts über die Bettdecke? "Aber sich danach hin zu stellen und zu behaupten, mit der W.I.R. hätten wir jetzt eine Elite-Uni, ist schon sehr dreist." Habe ich das behauptet??? Ich habe von einem Vorschlag und von einem Traum gesprochen. Aber da Sie mich schon so angreifen, will ich Ihnen wieder neue Munition geben. Wenn die W.i.R. eine Mehrheit im Rat gehabt hätte und außerdem noch einen Landtagsabgeordneten und eine Mehrheit im Landtag - ja, dann hätte ich dem zuständigen Minister jeden Abend genervt. Und ich würde es noch nicht einmal als Populismus bezeichnen, wenn Herr Meinecke oder Frau Rühl hier im Waterboelles von ihren gescheiterten Versuchen, eine Fach-Uni in Remscheid zu etablieren, berichten würden. Dann hätte man wenigstens das Gefühl, irgend jemand hätte es wenigstens versucht.

Christoph Humpert am :

Wenn Mühlheim a.d.R, Gelsenkirchen, Iserlohn, Kleve, Mönchengladbach usw. Fachhochschulen haben oder bekommen und stemmen konnten, dann auch Remscheid. Herr Dickel meinte dies bestimmt im Zusammenhang mit der damaligen "Elite-Uni" Diskussion. Mannheim, München, Aachen usw. haben für dieses Elite-Standing ewig gebraucht. Remscheid wird niemals eine "Elite-Uni" haben, aber Remscheid/Bergische Land hätte vielleicht Fachhochschulstandort werden können. Bist Du nicht auch entäuscht darüber, lieber Frederic?

Christoph Humpert am :

Ich will kein Motzknochen sein, aber es wird mit oft die Frage gestellt: Wieso wohnst Du noch in Remscheid, was ist denn in Remscheid los? Bisher sage ich immer: Die Stadt ist leise und sauber, weshalb ich hier gut lernen kann, ich habe noch Kumpels hier und die Natur ist toll. Die Traumantwort: Wir haben doch die tolle Fachhochschule in Lennep und das tolle Studentenleben in der Lenneper Altstadt mit Studentenszenegastronomie... Nicht nur die Remscheider Jugend hätte die Nase weiter oben als im Moment... Wenn ich König von Deutschland wäre, ähm, wenn ich Landtagsabgeodneter wäre, dann hätte ich Herrn Dr. Pinkwart täglich abends zum Essen eingeladen und solange genervt, bis er entnervt Remscheid den Zuschlag gegeben hätte. Sie haben Recht Herr Dickel!

Chronist am :

Zur gestrigen Ratssitzung hatte die W.i.R.-Fraktion den Antrag gestellt, die Oberbürgermeisterin möge über das weitere Vorgehen zum Projekt "Innovationszentrum Metall" detailliert berichten und den chronologischen Ablauf der fehlgeschlagenen Bewerbung der Stadt Remscheid für eine Fachhochschule auf dem Hauptbahnhofsareal darstellen. Dem kam die OB allerdings nicht nach, sondern fasste sich kurz: „Ich habe mehr als einmal betont, dass die Chance für eine Fachhochschule mehr als gering war. Leider hat das Land uns nicht berücksichtigt.“ Und zum Innovationszentrum Metall: „Die Bergische Entwicklungsagentur hat den Auftrag zu untersuchen, welche Fachkräfte, welche Qualifikationen die bergischen Unternehmen hauptsächlich brauchen.“ Ratsmitglied Elke Rühl, CDU-Landtagsabgeordnete, monierte, in die Fachhochschulinitiative der Stadt Remscheid nicht eingebunden worden zu sein.

Michael Dickel am :

Es wäre jedoch trotzdem wünschenswert, wenn Frau Rühl und Herr Meinecke gemeinsam in Düsseldorf vorsprechen, um wenigstens bei der nächsten Initiative schon den Fuß in der Tür zu haben. Zur Antwort der OB: Ich vermute, die Bemühungen waren genau so umfangreich wie ihre Antwort.

Christoph Humpert am :

Die Stellungsnahme von Frau Wilding zum Fachhochschulthema und zum Innovationszentrum Metall ist für mich sehr unbefriedigend. Wenn man das Ganze schon als Innovationszentrum Metall bezeichnet, dann ist der Fachkräftebedarf doch völlig logisch. Ich wette, dass die bergische Wirtschaft Fachkräfte im Bereich Ingenieurwesen sucht. Edscha, Schrick, Hazet usw. brauchen Maschinenbauer. Vaillant, Druseidt usw. brauchen Elekrotechniker. Ebenfalls wird ein Bedarf an Wirtschaftsingenieuren und Informatikern bestehen. In Solingen wird der Bedarf ähnlich aussehen. In Wuppertal besteht zusätzlich größerer Bedarf an Mathematikern wegen der Barmer und Barmenia und ein Bedarf an Wirtschaftswissenschaftlern im Bereich der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Den Bedarf an Wirtschaftswissenschaftlern und Mathematikern deckt aber die Uni Wuppertal für das Bergische Land ab. Als Tipp für Frau Wilding: Einfach mal auf die Internetseiten der einschlägigen Unternehmen schauen. Dort befindet sich eigentlich immer ein Menüpunkt Job/Karriere. Es stellt sich sehr schnell heraus, welche Fachkräfte Remscheider, Solingen und Wuppertaler Unternehmen so suchen. Eine Prognose des Fachkräftebedarfs ist wirklich nicht schwer... Wieso wird also weiter gepennt? Schade, dass Frau Rühl scheinbar nicht in den Fachhochschul-Prozess eingebunden wurde, aber ich hätte von Frau Rühl in dem Punkt mehr Eigeninitiative erwartet.

Christoph Humpert am :

Ich würde gerne wissen, wer in die Fachhochschulinitiative eingebunden war. Zu Frau Wilding: In den Städten, wo jetzt neue Fachhochschulen hochgezogen werden, hat es sehr große Anstrengungen gegeben. In Mühlheim a.d.R wurde z.B. von der Politik eine ganze Armee von Politikern, Unternehmen und anderen Unterstützern formiert, die sich mit unglaublichem Nachdruck für die Fachhochschulgründung eingesetzt haben. Ohne Anstrengung fällt halt keine Fachhochschule vom Himmel! Ich kann Herrn Pinkwart langsam wirklich verstehen, Remscheid nicht zu berücksichtigen. Frage an OB Wilding: Wieso waren denn die Chancen für eine Fachhochschule (angeblich) so gering? Es bleibt wirklich der Eindruck, dass der Willen der OB bezüglich Fachhochschulgründung gleich Null war. Ich bin der W.I.R. sehr dankbar, dass nochmal nachgehakt wurde. Noch dankbarer wäre ich der W.I.R., wenn die OB weiter gefragt wird, bis ein chronologischer Ablauf der fehlgeschlagenen Bewerbung von der OB (oder irgendjemand anderem) dargestellt wird. Vielleicht ist die Sache für die OB nicht so wichtig, aber die studentischen Pendler nach Düsseldorf, Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Köln, Iserlohn usw. sehen das bestimmt anders. Ebenfalls hätten sicher Remscheider/Bergische Gastrobetriebe gegen studentische Biertrinker nichts einzuwenden, die Akademikerquote in Remscheid, Solingen und Wuppertal hätte sich dem Bundesdurchschnitt angleichen können, bekanntlich bringen Hochschulen Unternehmensgründungen mit sich, ebenso siedeln sich gerne Institute an Hochschulstandorten an, die Abwanderung von Jugendlichen wäre zurückgegangen...

Lothar Kaiser am :

Läßt sich aus dem Verlauf der "Aktion Fachhochschule" eine Lehre ziehen? Vielleicht diese: Manchmal ist es ratsamer, ein Projekt ohne viel "Wind" (Ankündigungen, Pressekonferenzen) zu starten und erst einmal auf einen erfolgreichen Ausgang zu hoffen. Ist der dann eingetreten, können die Trompeten erschallen. Umgekehrt wirkt eher peinlich.

Chronist am :

Die CDU setzt sich für eine Qualifizierungseinrichtung für technische Fachkräfte in Remscheid ein. Zur morgigen Sitzung des Rates hat sie beantragt, die Verwaltung mit einem Konzept zu beauftragen, „wie eine Qualifizierungseinrichtung in der Stadt Remscheid – beispielsweise für lebens- und berufserfahrene Fachkräfte im Bereich Technik – umgesetzt werden kann. Die Umsetzung soll in enger Abstimmung mit bestehenden Qualifizierungseinrichtungen innerhalb der Stadt Remscheid und der Bergischen Universität erfolgen.“ Begründung: „Remscheid ist industrieller Schwerpunktstandort in NRW. Die Fachkompetenz und das Können der heimischen Wirtschaft offenbaren sich darin, dass Remscheider Unternehmen in vielen Bereichen Weltklasseprodukte herstellen und in Nischen Weltmarktführer sind. Um dies weiter dauerhaft zu gewährleisten und auszubauen, benötigt Remscheid qualifizierte und motivierte Fachkräfte, insbesondere in den technischen Berufen. Remscheid verfügt noch über entsprechende Fachkräfte, die sich im Berufsleben bewiesen haben und nunmehr im Sinne der Zukunftsfähigkeit unserer Stadt und der ansässigen Unternehmen weitere Qualifikationen aufbauen können. Auch für Auszubildende ist eine Bildungseinrichtung wünschenswert, die nach der praktischen Ausbildung in den Betrieben zusätzlich eine profunde Weiterbildungsmöglichkeit auf universitärem Niveau anbietet. Durch die Einbeziehung der Bergischen Universität ist die Anerkennung der angebotenen Studiengänge auf universitärem Niveau (Bachelor-Abschluss) europaweit gewährleistet und trägt der sich verändernden Berufswelt in einer globalisierten Arbeitswelt Rechnung.“

Chronist am :

„Ich habe, gemeinsam mit meinen Kollegen Peter Jung aus Wuppertal und Franz Haug aus Solingen, beim Land für eine zusätzliche Bildungseinrichtung im Bergischen geworben. Die Bergische Entwicklungsagentur hat die Bewerbung für einen der neuen Standorte von Fachhochschulen beim Land in unserem Namen abgegeben. Leider haben wir keinen Zuschlag erhalten. Das bedauere ich sehr.“ (OB Wilding in der heutigen Ratssitzung)

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