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Wer den DSL-Anbieter wechselt, muss Geduld haben

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Seit einer Woche ist der Waterbölles nun schon ohne einen eigenen DSL-Anschluss. Für den Wechsel von 1&1 zur Telekom waren bereits im Juli alle erforderlichen Unterschriften (Kündigung des alten und Abschluss des neuen Vertrages) geleistet worden. Und 1&1 hatte schriftlich bestätigt, dass die Kündigung zum 3. November aktiviert werde. In einer Mitteilung der Telekom wurde dieser Termin aufgegriffen: Innerhalb von sechs Tagen werde der DSL-Anschluss zur Verfügung gestellt. Nach Adam Riese wäre das also der gestrige Samstag gewesen. Also habe ich gestern mal vorsichtig bei der Hotline angerufen – und bekam die Auskunft, 1&1 habe den DSL-Port noch nicht freigegeben. Und nun? „Ich nehme die Reklamation entgegen und vermerke sie“, sagte mit die Dame im Callcenter. Da ist mir aber ein Stein vom Herzen gefallen, gell. (;-))

Wie ist nun in den vergangenen Tagen der Waterbölles dennoch halbwegs aktuell geblieben? Dank meines Providers „dreipunktnull“, der mir über W-lan seinen Server auf Reinshagen freigeschaltet und Tisch, Stuhl, Kaffee und Kuchen angeboten hatte. Und wenn er Feierabend machte, war ein Anschluss per Labtop und W-lan auch noch draußen vor der Türe möglich, aus dem Pkw heraus.

Freitag, beim Empfang der Bezirksvertretung Alt-Remscheid, erfuhr ich zufällig von einer weiteren Möglichkeit, ins Internet zu kommen: über einen „Hotspot“ der Telekom, über den alle McDonald-Filialen verfügen. Und weil der Weg von der Fichtenhöhe zum Jägerwald kürzer ist als nach Reinshagen, habe ich das gestern versucht. Empfangen wurde ich von sehr freundlichem Personal, das aber keine einzige technische Frage beantworten konnte, sondern mir nur einen Flyer in die Hand drückte. Darauf wurde eine Stunde kostenloses Surfens pro Tag versprochen und die Vorgehensweise (Login) beschrieben. Nachdem ich den Angaben auf dem Handzettel dreimal vergeblich gefolgt war und die geforderte Eingabe meiner Handy-Nummer an keiner Stelle machen konnte, wandte ich mich an den Geschäftsführer. Doch der zuckte auch nur hilflos mit dem Achseln. Daraufhin mischte sich ein Kunde ein und machte mich auf ein kleines „Sternchen“ hinter dem „kostenlos“ aufmerksam. Näheres dazu fand sich dann in einer Fußnote: Das Angebot der Telekom galt demnach nur bis Ende April – wird aber von McDonald fleißig weiter beworden. Und die Telekom hat nichts dagegen. Denn beim Login landet man immer wieder bei ihren kostenpflichtigen Internetangeboten.

Also habe ich Sonntagvormittag wieder vor dem Büro meines Providers auf Reinshagen gestanden und den Waterbölles vom Auto aus „gefüttert“. Das ist Leserservice – aber auch ein wenig schräg, oder? Und es wird wohl noch ein paar Tage so weitergehen. Denn erst heute hat 1&1 den DSL-Port freigegeben. Jetzt beginnt die Telekom zu arbeiten. Sechs Tage wird es wohl dauern...

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Kommentare

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M. Tettinger am :

Mir ist beim Wechsel von Strato zur Telekom gleiches passiert. Sich gegenseitig das Leben schwer zu machen, in der Hoffnung, dass der Kunde es nicht merkt, scheint eine strategische Ausrichtung zu sein. Bei mir hat angeblich auch der gekündigte Anbieter die Portfreigabe bis zur letzten Sekunde hinausgezögert.

Armin Gerhardts am :

Jaja, die Telefonunternehmen. Wirklich gute Erfahrungen mit Kündigung und Umzug hat noch niemand gemacht, oder? Und die sechs Tage für das Drücken eines Knopfes ist auch ein Knaller, und die Berechnung mit 50€ ebenso. Die wird einem ja dann manchmal noch gnädig erlassen.

Lothar Kaiser am :

Seit heute (!!) klappt der DSL-Anschluss von T-Online/Telekom. Und ich kann daran gehen, den Stapel abzuarbeiten, der sich auf meinem Schreibtisch angehäuft hat. Woran`s gelegen hat, wollen Sie wissen? Kaum zu glauben, aber war: Die Hotline hatte mit für meinen Router eine Ziffernfolge aus Anschlusskennung, Telefonnummer und @t-online.de genannt, in der irgendwo ein Rautezeichen (#) hätte auftauchen mussen. Das aber hatte die Mitarbeiterin vergessen. Einen Außendienstler der Telekom fiel das heute Morgen sofort auf, als er sich das Login meinen Routers genauer ansah. Kleiner Fehler, große Wirkung!

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