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Rückblick: Remscheid im Dezember 1998

Auf dem Knuspermarkt an der Remscheider Alleestraße saßen vor zehn Jahren zwei kleine Kinder in sieben Meter Höhe eine halbe Stunde lang in einem Karussell fest. Es war wegen eines Stromausfalls stehengeblieben. Mittels Drehleiter befreite die Feuerwehr die Kinder schließlich aus ihrer Notlage. Fahnder des Arbeits- und des Ordnungsamtes spürten auf dem Weihnachtsmarkt damals zahlreiche Verkäufer auf, die verdächtigt wurden, gegen Bestimmungen der Sozialversicherung und/oder des Ausländergesetzes verstoßen zu haben. Die Betreiber von zwei Marktständen seien geflüchtet, als sie die Kontrolleure bemerkten, teilte damals das Arbeitsamt mit.

Im Dezember 1998 wurde bekannt, dass der Metro-Konzern beabsichtigte, die Kaufhäuser von Kaufhalle und Kaufhof aus dem auszugliedern. Die Gewerkschaften damals: „Rund 500 Beschäftigte der Filialen in Wuppertal, Solingen, Remscheid und Schwelm fürchten um ihre Arbeitsplätze!“

Die Remscheider Entsorgungsbetriebe kündigten vor zehn Jahren an, die Preise für Müllabfuhr und Abwasserbeseitigung 1999 um 2,5 beziehungsweise 5,9 Prozent anheben zu wollen aufgrund gestiegener Betriebskosten und hoher Investitionen bei der Abwasserentsorgung.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wählten die Mitglieder des SC Remscheid im Dezember 1998 den Remscheider Unternehmer Günter Knust zum Präsidenten des Fußball-Regionalligisten. Vorgänger Gerd Nicolaudius hatte nicht mehr kandidiert.

Gegen die Stimmen der damaligen Oppositionsparteien CDU und FDP verabschiedete der Rat der Stadt im Dezember 1998 den Haushaltsplan für das kommende Jahr, der Einnahmen von knapp 400 Millionen Mark und Ausgaben von knapp 500 Millionen Mark vorsah. Das meiste Geld wurde damals wie heute für Personal und Kreditzinsen ausgegeben.

Einstimmig beschloss Rat der Stadt im Dezember 1998, dem neuen Bergischen Tourismusverband mit Sitz in Bergisch Gladbach beizutreten, der touristische Angebote bündeln und zentraler Ansprechpartner für die Tourismuswirtschaft sein will.

Als einer der ersten Heizungsbauer kündigte das Remscheider Unternehmen Vaillant vor zehn Jahren an, bis Ende 2001 erste marktreife Brennstoffzellen-Heizgeräte auf den Markt zu bringen. Der Termin konnte dann doch nicht eingehalten werden.

Der Vertrag mit Remscheiders damals wie heute einzigem Streetworker war zunächst bis 1.4. 199 befristet. Doch im Dezember 1998 beschloss eder Rat die unbefristete Weiterbeschäftigung, weil sich seine Arbeit bewährt habe und zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Jugendarbeit geworden sei.

Vor zehn Jahren nannte der Düsseldorfer Kempers Verlag für Remscheider Top-Lagen im Einzelhandel einen Quadratmeterpreis von rund 95 Mark - rund fünf Mark mehr als im Jahr zuvor. Im Gegensatz dazu seien die Ladenmieten in Wuppertal und Solingen gleich geblieben.

Sechzigtausend Mark an Spenden sammelte das Rote Kreuz in Remscheid, wie es im Dezember 1998 mitteilte, innerhalb von zwei Monaten für einen neuen Krankenwagen, der hundertzwanzigtausend Mark kostet.

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