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Chancengleichheit oder "Remscheider Verhältnisse"?

Was ist Ihre Meinung? Schreiben Sie!Von Angela Wende

Am vergangenen Mittwoch erlebte ich im Remscheider Theo-Otto-Theater einen wunderbaren Konzert-Abend! Ein herrliches Requiem von Cherubini mit großem Chor, Beethoven's "Fünfte" und einen Dirigenten, der einfühlsam und mitreißend dirigierte. Ein wirklich gelungener musikalischer Genuss also. Beifall, Bravo-Rufe und dann - sehr schnell - "Standing Ovations". Wieder einmal eine gelungene Vorstellung unserer Symphoniker  mit einem Gastdirigenten.  

So weit, so gut. Aber dies war kein gewöhnlicher Konzert-Abend! Es war das Probedirigat eines Bewerbers für die Nachfolge von GMD Romely Pfund. Und die anderen drei Bewerber? Hatten die auch ein so ausgewählt publikumswirksames Programm vor vollem Haus? Nein! Sie hatten sich an die Vorgaben zu halten und (fast) unter Ausschluss der Öffentlichkeit Brahms zu dirigieren! Wie soll man das verstehen?? Nennt man das "Chancengleichheit"?? Oder wurde hier eine eindeutige "Vorauswahl" präsentiert? Oder -anders gesagt - sollte dem Publikum dieser Dirigent durch ein besonders populäres Programm und "Standing Ovations" ans Herz gelegt werden? Natürlich auch den anwesenden Politikern, den Rotariern usw! Für mein Gefühl ein trauriger Fehlgriff. Hätte Herr Kluttig zu gleichen Bedingungen wie seine drei Mitbewerber sein Probedirigat absolviert und dann zu einem deutlich späteren Zeitpunkt ein Philharmonisches Konzert dirigiert, so hätte sich sicher jeder an seiner Leistung - und der der Bergischen Symphoniker und des wunderbaren Chores - von Herzen gefreut. So aber spürt man die Absicht und ist verstimmt. Nennt man das nun "Remscheider (Solinger) Verhältnisse"??

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Das ist schon seltsam: Keine einzige Reaktion unserer Kuturpolitiker zu diesem Thema!! Da scheint ein wunder Punikt getroffen worden zu sein.

Annette Höwekamp am :

Natürlich war das Konzert ein ganz bewegendes, und große Begeisterung war durchaus verständlich. Aber am Ende Applaus und Standing Ovations in dieser Form - das wirkte auf mich eilig und abgesprochen! Und selbst wenn nicht: Schade, dass man nicht allen vier Bewerbern die wirklich gleiche Chance gegeben hat, ihr Können zu zeigen!

Chronist am :

Die Gesellschafterversammlung der Bergischen Symphoniker hat auf ihrer heutigen Sitzung den Gesellschafterstädten empfohlen, Peter Kuhn die Position des Generalmusikdirektors zu übertragen und somit die Nachfolge von Romely Pfund anzutreten. Die zuständigen Gremien beider Städte werden über diese Empfehlung in Kürze beraten und entscheiden. (städt. Pressemiteilung)

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