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Mit „WohnQuartier4" gut versorgt im Stadtteil Hohenhagen

Martina Krause

Seit April reist die Diplom-Sozialarbeiterin Martina Krause (27) jeden Werktag von Neuss zum Gemeinde- und Stadtteilzentrum „Die Esche“ auf der Fichtenhöhe. Bisher war die Angestellte des Diakonischen Werkes Rheinland in Düsseldorf in der ambulanten und stationären Altenhilfe tätig und am Aufbau von Wohnprojekte in einem neuen Stadtteil von Neuss beteiligt. Jetzt kümmert sie sich auf dem Hohenhagen um das Projekt „WohnQuartier4“.  Gefördert von der Stiftung Wohlfahrtspflege und dem Landes-Familienministerium und konzeptionell entwickelt von der Hochtief Construction AG, dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein und dem Diakonischen Werk Rheinland gemeinsam mit einem Experten-Team verschiedener Fachrichtungen, wird es zurzeit in zwei Orten in Nordrhein-Westfalen umgesetzt, in Essen-Altenessen Süd und in Remscheid-Hohenhagen. Träger in Remscheid sind die Evangelische Alten- und Krankenhilfe Remscheid e.V. und die Evangelische Johannes-Kirchengemeinde. Aufgabe von „WohnQuartier4“ ist die soziale Verbesserung eines gesamten Stadtteils, und der Name ergibt sich aus den vier Säulen, auf die sich das Konzept stützt:

  • Wohnen & Wohnumfeld
  • Gesundheit & Service und Pflege
  • Kommunikation & Partizipation
  • Bildung & Kunst und Kultur.

Im Hinblick auf diese vier Faktoren will Martina Krause die im Stadtteil bereits vorhandenen Angebote und Netzwerke unter die Lupe nehmen, um sie anschließend gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern im Sinne einer organisierten Nachbarschaftshilfe weiterzuentwickeln. „Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsene speziell Senioren, sollen sich im Stadtteil wohl und zu Hause, sicher und gut versorgt fühlen.“ So soll der Hohenhagen insbesondere altersgerecht gestalten werden, d.h., den Senioren soll - auch wenn sie auf Unterstützung und Hilfe angewiesen sind - ein selbst bestimmtes und selbständiges Leben im gewohnten Umfeld möglich sein. Entsprechende Angebote sollen, je nach Bedarfslage,  im Stadtteil gemeinsam mit den örtlichen Trägern und den Bewohnern im Rahmen des auf drei Jahre angesetzten Projektes umgesetzt werden

In dieser Zeit bildet Martina Krause als Stadtteilkoordinatorin auf dem Hohenhagen das Bindeglied zwischen den Bewohnern des Stadtteils und den hier tätigen Institutionen und Organisationen, aber auch auf städtischer Ebene. Ihre Aufgabe: Herausfinden, wie Ressourcen gebündelt werden können, um Angebote im Stadtteil zu realisieren, die von den Bürgerinnen und Bürgern bisher vergeblich angefragt werden. Und: Möglichst alle Interessen unter einen Hut bekommen und gemeinsam mit allen Beteiligten ergiebige und zukunftsweisende Lösungen zu erarbeiten, zu denen viele beitragen und die alle mittragen können. Dafür wird sie in nächster Zeit viele Fragen stellen müssen. Etwa die nach den persönlichen Wünsche und Bedürfnisse der Anwohner und nach deren Möglichkeiten, aktiv an dem Projekt mitzuwirken. Wobei sie die verschiedenen Bevölkerungsgruppen nicht isoliert von einander betrachtet; angestrebt wird vielmehr ein Miteinander der verschiedenen Generationen  - und auch Kulturen! Martina Krause: "Wir wollen den Stadtteil attraktiver gestalten - mit Hilfe aller Anwohner!“

Bei einem ersten Nachbarschaftstreffen ergab sich, dass die Anwohner sich eine Bäckerei und eine Apotheke wünschen und bessere Nahverkehrsverbindungen vermissen.  Auf dem „Wunschzettel“ ganz oben stehen ein Regional-Laden, Besuchsdienste und ein Kulturprogramm. Für 2009 sind u.a. eine Stadtteilzeitung und ein Nachbarschaftskino in der Planung.  Pfarrer Axel Mersmann würde gerne „Ressourcen abrufen und bündeln“. Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz würde sich wünschen, dass die Bewohner des Hohenhagens „mehr Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen“. Und Wilfried Stoll von der evangelischen Alten- und Krankenhilfe sieht auch das geplante Alten- und Pflegezentrum der Evangelischen Alten- und Krankenhilfe (EAK) als einen Teil des Projektes an.

Sie erreichen Martina Krause Gemeinde- und Stadtteilzentrum „Die Esche“ Eschenstr. 25 42855 Remscheid 021 91 / 9331663, E-Mail  martina.krause@eakrs.de">martina.krause@eakrs.de.

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Kommentare

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Junge Union Remscheid am :

Die Junge Union begrüßt diese Initiative ausdrücklich, geht aber noch einen Schritt weiter. Es muss in den einzelnen Stadtteilen noch viel mehr ein „Wir-Gefühl“ wachgerufen werden, wie es am Hohenhagen geschehen soll. Die Identifikation mit dem eigenen Wohnumfeld ist für die JU, die sich schon stets als wichtigen Baustein zwischen der jungen und alten Generation versteht, ein zentraler Bestandteil, damit zum Wohle unserer Stadt gearbeitet werden kann. Die Politik ist daher aufgefordert, den Bürgerinnen und Bürgern mehr Verantwortung bei der Gestaltung ihrer Lebensumstände zuzubilligen und zur Stärkung der schwindenden Heimatverbundenheit aktiv beizutragen. Auch mit dem Wettbewerb zur möglichen Umgestaltung des Honsbergs wurde hier ein Schritt in die richtige Richtung getan. Jetzt müssen aber auch zeitnah Taten folgen! Die Junge Union bietet schon heute gerne ihre Hilfe an, wenn die Planungsgespräche auch der Öffentlichkeit publik gemacht werden, was leider zur zeit noch zu selten geschieht, so dass die Teilhabe der Jugendlichen sehr eingeschränkt ist. Auf diese Weise können auch die Bedürfnisse der Jugend im Spannungsfeld der Generationen bei der Umgestaltung des Stadtgebiets Berücksichtigung finden. (Julian Kleuser, Kreisvorsitzender)

Klaus Konkel am :

Es ist fein, das die Junge Union diese Initiative begrüßt, und, Herr Kleuser, das hätte m.E. als Statement vollkommen ausgereicht. Aber nein, irgendwie bekannt und typisch wie die Altvorderen geht man noch einen Schritt weiter! Es geht noch besser! Noch größer und noch toller. Zeigen denn nicht die aktuellen Ereignisse der "großen Union" hier in unserer Stadt, daß es so eben nicht geht? Unglaublich, wenn da nicht der beginnende Wahlkampf für das sogenannte Superwahljahr 2009 wäre. Und - Sie bieten schon heute Ihre Hilfe an? Für ein Projekt, das schon am Start ist? Tolle Wurst sag ich mal dazu. Wo aber sind Ihre konkreten Vorschläge, Ihre bisherigen Taten für das WIR-Gefühl? Was tun Sie denn, um generationsübergreifende Aktionen zu starten und wie soll das der Diplom-Sozialarbeiterin Martina Krause weiterhelfen? Vielleicht, weil Sie das schon lange sagen?

David Schichel am :

Die Arbeit von Frau Krause verdient alle Ehren und jede Unterstützung! Soziale und integrative Stadtteilarbeit wird weiter an (neuer) Bedeutung gewinnen. Umso bemerkenswerter finde ich, dass sich die evangelische Kirche zuletzt ausgerechnet aus Stadtteilen wie Honsberg oder Klausen zurückgezogen hat. Mitgliederrückgang ist das eine, die Frage, ob hier nicht an der sprichwörtlich falschen Stelle gespart wird, eine andere.

Lothar Kaiser am :

Das Modellprojekt "Wohnquartier" ist inzwischen ausgelaufen. Doch die Stadtteilarbeit soll weitergehen. Dafür hat Martina Krause gemeinsam mit zahlreichen engagierten Bürger/innen die Grundlagen geschaffen. Dafür sei ihr noch einmal herzlich gedankt. Viel Glück und Erfolg auf dem weiteren beruflichen Lebensweg.

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