Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Deutliche Worte heute Abend auf dem Empfang der IHK

Auf dem Empfang der Remscheider Wirtschaft sagte heute Abend im Schützenhaus IHK-Präsident Friedhelm Sträter unter anderem: „Liebe Remscheider Politiker, ich rufe Ihnen hiermit zu: Hören Sie endlich auf, sich zu streiten und kümmern Sie sich um die Herausforderungen, die sich uns stellen! Es sollte auch beileibe kein Trost sein, dass auch die Solinger CDU zerstritten ist.(…) Der „Schwarze Herbst“, „Kernschmelze der Finanzmärkte“, „Deutschland in der Rezession“, solche blumigen Metaphern füllen in diesen Wochen zuhauf die täglichen Zeitungen. Der Begriff „Finanzmarktkrise“ hat große Chancen, zum Unwort des Jahres 2008 zu werden und kein Thema ist momentan häufiger in den Medien zu finden. (…) Keine allzu erfreuliche Situation also derzeit für viele Unternehmen auch und gerade im Bergischen, denn die besagte Krise schlägt bereits auf die Teile der Wirtschaft durch, die sich eben nicht mit „Leerverkäufen“, sondern mit richtigen realen Einkaufs- und Verkaufsgeschäften befassen. Zahlreiche Unternehmen vermelden inzwischen teilweise abrupte und gravierende Rückgänge bei den Auftragseingängen.

Die Krise in der Automobilindustrie ist natürlich auch eine Krise der Automobilzulieferer im Bergischen Städtedreieck. Die durchaus dramatische Entwicklung bei einzelnen Herstellern, insbesondere bei Opel, lässt einen schon in Gedanken verfallen mit bangen Fragen, wo diese Entwicklung eigentlich hinführen soll. In einem Gespräch bei Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers vorgestern habe ich deutlich gemacht, dass wir – bei aller grundsätzlicher Ablehnung einzelbetrieblicher Subventionen – ein gezieltes Konjunkturprogramm für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer brauchen. Hier geht es keinesfalls darum, marode Betriebe am Leben zu erhalten, sondern um gezielte Aufbauhilfen für Entwicklungen und Innovationsförderung, gerade in Krisenzeiten. Auch müssen die Zulieferer in die Lage versetzt werden, zu kooperieren und zu fusionieren. Leider sind die Kreditinstitute für solche Themen derzeit überhaupt nicht zugänglich. Hier muss dann doch der Staat bei einer der wichtigsten Überlebensstrategien entlang der Wertschöpfungskette zwischen den kleinen Zulieferern und den darbenden Automobilherstellern helfen.

Ansonsten möchte ich aber den betroffenen Unternehmen zurufen: Lassen Sie sich nicht unterkriegen und warten, bis der Sturm vorüber ist. Dann aber stellen Sie sich sofort wieder mit gesammelten Kräften dem Markt. Keinesfalls sollten Sie resignieren, sondern aktiv reagieren, indem Sie beispielsweise Entwicklungen vorantreiben oder auch Ihren Vertrieb verstärken.

Etwas fatal erscheint mir auch die Mentalität in unserem Lande, angesichts der Krisenzeichen sofort das Portemonnaie zu schließen und in traurige Lethargie zu verfallen. Während Amerikaner und Asiaten Finanzkrisen meist als Anlass zum Shopping sehen, verfallen unsere Landsleute zumeist in tiefe Depressionen und stellen Investitionen und Einkäufe häufig auf unbestimmte Zeit zurück. Damit beginnt eine Spiralbewegung, die weite Teile der Wirtschaft lähmt.

Also, liebe Bergische Unternehmerinnen und Unternehmer, lassen wir uns nicht unterkriegen und stellen uns den großen Herausforderungen der nächsten Monate. Irgendwann wird es wieder aufwärts gehen. Immerhin sind die Energiepreise ins Rutschen geraten. Dies ist  für unsere durchaus noch robuste Industrie in Remscheid doch ein positives Zeichen. Insgesamt ist es daher wichtiger denn je, dass die Politik schnellstmöglich Strukturreformen vorantreibt. Für den Arbeitsmarkt  zeigen die Erfolge der Agenda 2010 die richtige Richtung an. Bei der Erbschaftssteuer könnte man höchstens zusammenfassen „es hätte noch schlimmer kommen können“. Völlig daneben sind aber meiner Ansicht nach jegliche Überlegungen, die Industrieproduktion in Deutschland weiter zu belasten und zu verteuern. Eine teure Versteigerung von Emissionszertifikaten hilft nun wirklich nicht bei der Bewältigung unserer Wirtschaftskrise!   

Wie stark ansonsten die prognostizierten Erschütterungen sein werden, hängt auch von der Fähigkeit und Bereitschaft der Banken ab, Mittelstandskredite zu akzeptablen Konditionen zu vergeben. Aus Sicht der IHK sind sowohl der „aufgespannte Garantieschirm“ der Bundesregierung als auch die geldpolitischen Maßnahmen zu begrüßen. Es wird sich zeigen, ob sie vertrauensbildend wirken, die Märkte beruhigen und den Verkehr zwischen den Banken wieder in Gang bringen. (..)

Meine Damen und Herren,
höchsterfreulich ist der Erfolg unserer Wirtschaftsregion bei den Wettbewerben um die Vergabe von Ziel 2-Mitteln der Europäischen Union, allen voran die Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe (FGW) in Remscheid. In einem gemeinsamen Beitrag mit der Wirtschaftsförderung Solingen konnte sich die FGW im Ziel 2-Wettbewerb zur Bildung regionaler Cluster gegen zahlreiche andere Beiträge durchsetzen. Ebenfalls erfolgreich war der Beitrag des Bergischen Instituts in Solingen mit dem schönen Titel „InnoIntegral“. Während das Remscheider Projekt durchfinanziert ist, hängt der Erfolg des Solinger Projekts jedoch noch davon ab, dass sich auch die Region in nennenswertem Maße an der Finanzierung beteiligt. Deshalb arbeiten wir als IHK derzeit gemeinsam mit der Bergischen Entwicklungsagentur an einem Finanzierungsmodell. (…)

Nachfolgend Auszüge aus der Ansprache von IHK-Vizepräsident Dr. Manfred Diederichs:

„Einige von Ihnen werden sich vielleicht noch daran erinnern: Vor einem Vierteljahrhundert boykottierte die Stadt Remscheid Banken, die mit Südafrika Geschäfte machten. Heute hin­gegen beginnen die Banken, die Stadt Remscheid zu schmähen. „Remscheid hat Kreditprob­leme“, so lautete eine Fernsehnachricht der WDR-Lokalzeit vom 31. Oktober. Hiernach hat die Stadt Remscheid zunehmend Schwierigkeiten, kurzfristige Bankkredite zu erhalten. Nach eigenen Angaben wollte die Kämmerei im Oktober 95 Millionen Euro leihen. Weil jedoch keine Bank die Gesamtsumme bereitstellen wollte, musste die Stadt Kredite bei mehreren Banken aufnehmen! Die Mehrkosten für Zinsen beziffert der Remscheider Kämmerer auf fast 14.000 Euro. Was will uns das sagen? Nun, Remscheid kann offenbar so wie bisher nicht weitermachen. Die Remscheider Politik bekommt die Folgen für eine über Jahre hinweg fehlende Strategie zur Sanierung des kommunalen Haushaltes jetzt deutlicher denn je zu spüren.

Die von Präsident Sträter angesprochene, weltweite Finanzkrise verschärft die ohnehin desolate Situation des städtischen Haushalts aus vier Gründen weiter: Erstens verteuert sie die Defizitfinanzierung der Kommunen, da die Banken aktuell Liquiditäts- und künftig vielleicht auch Bonitätszuschläge in ihre Kreditzinsen „einpreisen“ und verlangen. Remscheid wird zwar nicht von heute auf morgen vollständig kreditunwürdig werden, aber die Kreditaufnahme wird teurer, und die Finanzierung der Defizite wird zunehmend ungewiss. Ich lehne mich jetzt weit aus dem Fenster, aber es würde mich nicht überraschen, wenn die Stadt die Gehälter bald nicht mehr so zuverlässig zahlen kann wie bisher.

Zweitens hatten viele Kommunen bei ihren Geldanlagen einen von der Kommunalaufsicht erlaubten hohen Aktienanteil von bis zu 30 Prozent in ihren Portfolios. Drittens wird der drohende Konjunkturabschwung zu einem Rückgang des Steueraufkommens führen. Das heißt: weniger Gewerbesteuern und weniger Steuerverbund und damit weniger Schlüsselzuweisungen vom Land.

Viertens weht den Kommunen, die Cross-Border-Leasing-Geschäfte abgeschlossen haben, derzeit ein eisiger Wind entgegen. Anders als Remscheid kann Solingen sich glücklich schätzen, bei diesem Thema vor sechs Jahren auf den Rat der IHK gehört und auf den schnellen Dollar verzichtet zu haben. Denn bei diesen langfristigen Geschäften hat die Finanzmarktkrise nur ein spezielles Risiko aufgedeckt, es lauern aber noch ganz andere.

Meine Damen und Herren, ob bei Cross-Border-Leasing-Geschäften oder Zinswetten, die Stadt Remscheid war immer als „Spieler“ auf den globalen Finanzmärkten dabei. Und die Politik hat dies zugelassen, da gibt es nichts zu beschönigen. Bei den Zinswetten addieren sich die Spekulationsverluste des Steuerzahlers auf heute 19 Millionen Euro. Privat hätten die Akteure ihr eigenes Geld nicht in gleicher Weise aufs Spiel gesetzt – wetten dass? Und jetzt, nachdem die Schuldigen gefunden worden sind, wird sich sicherlich alles bessern, oder? Was kostet noch einmal die Suche eines neuen Kämmerers? Hier müssen wir uns in Remscheid an die eigene Nase fassen und können die Schuld nicht auf Bund oder Land abwälzen.

Die IHK hatte die Stadt in fast jeder Haushaltsstellungnahme oder auch anlässlich dieses Empfanges immer wieder aufgefordert, mit Steuergeldern möglichst sparsam und risikobewusst umzugehen. Der Staatskommissar und die oft zitierten „Pleitegeier“ kratzen zwar noch nicht an der Remscheider Haushaltstür, aber irgendwann werden sie diese mit Wucht eintreten.

Es sei denn, die Politik reißt das Ruder sofort mit Wucht herum. Gutachten und Empfehlungen – ob von Rödl & Partner, der IHK oder der Gemeindeprüfungsanstalt NRW  – gibt es genügend und die Analyse ist klar. Übrigens liegt besagtes Gutachten der Gemeindeprüfungsanstalt seit Monaten vor, leider aber offenbar bereits in einer tiefen Schublade im Rathaus. Aber, meine Damen und Herren, die Politik muss jetzt handeln und zumindest erste Empfehlungen bereits im Haushalt für 2009 umsetzen! Oder wollen wir wirklich auf den „dicken Knüppel“ aus Düsseldorf warten. Die Gemeindeordnung hat „scharfe Schwerter“ im Paragraphen-Köcher, bis hin zur vollständigen Entmündigung der politischen Organe.

Remscheid ist in den letzten Jahren durch die Aufschwungphase in besonderer Weise begünstigt worden. Die „gute alte Industrie“ ist in den letzten Jahren weltweit wieder salonfähig geworden – ich weiß, wovon ich spreche: Remscheid konnte mit zweistelligen Zuwachsraten bei den Umsätzen und auch erheblichen Ertragszuwächsen der hiesigen Metall- erzeugenden und -verarbeitenden Industrie sowie im Maschinenbau glänzen.

Hiervon profitierte die Stadt über deutlich gestiegene Gewerbesteuereinnahmen, die ein Rekordniveau erreicht haben dürften. Aber das wird nicht so bleiben. Der allseits erwartete Abschwung wird ein harter, und der künftige Weg ein schwerer sein. Während die hiesige Wirtschaft sich so fit wie möglich gemacht hat und einen Abschwung hoffentlich verkraften kann, gilt dies für die Stadt Remscheid leider nicht!

Meine Damen und Herren,

an der Stadtspitze ist in den letzten Monaten endlich ein wenig Ruhe eingekehrt. Ich möchte an dieser Stelle meiner Freude Ausdruck verleihen, dass die Oberbürgermeisterin inzwischen die Zügel spürbar fester in der Hand hält und die Umgestaltung der Verwaltung im Bereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung positiv zu werten ist.

Ich habe den Eindruck, dass durch die Einrichtung des „Runden Tisches“, an dem wichtige Akteure sich regelmäßig alle drei Monate zusammenfinden, auch mehr Einblick in aktuelle Ansiedlungs- und Verlagerungsfälle von Unternehmen geschaffen wurde. Es waren ja leider in der Vergangenheit gerade die Verlagerungsfälle, die insbesondere in den Medien negativ diskutiert worden sind. Dass sich Stadt und öffentliche Institutionen hier etwas intensiver „zusammenraufen“ ist nicht zuletzt aber auch ein Verdienst der Remscheider Wirtschaftsjunioren, die sich – mal wieder – tatkräftig und erfolgreich in die Politik eingemischt haben. Ihnen, lieber Herr Lampe, und Ihrem Team dafür mein ganz herzlicher Dank!

Dass sich etwas tut, sieht man auch am Remscheider Hauptbahnhof. Wir sind gespannt, wie sich die neuen Verkaufsflächen in der Zukunft am Markt bewähren werden, denn der Einzelhandel durchlebt schwierige Zeiten. Kleine und große Betriebe wanken und bekannte Namen kollabieren, zumeist Häuser der Stadt-Mitte. Nicht mehr konkurrenzfähige Konzepte werden abgelöst von neuen dynamischen innovativen Strategien. Gleichzeitig stagnieren die Einzelhandelsumsätze. Folge waren und sind sinkende Flächenproduktivitäten im deutschen Einzelhandel. Die Entwicklung der Alleestrasse zeigt uns anschaulich, was dies für Remscheid bedeutet: Leerstände, selbst etablierte An­bieter müssen schließen – unter anderem wegen zu hoher Immobilienmieten. Übrigens: auch überzogene Immobilienmieten zeigen, dass wer das schnelle Geld sucht, am Ende Kapital vernichtet.

Angezeigt wäre hier auch, dass sich alle Beteiligte zusammensetzen und über eine Immobilien- und Standortgesellschaft nachdenken. Dieses Modell ist in anderen Städten auch in der Größenordnung Remscheids bereits sehr erfolgreich gewesen. Angesichts der Leerstände wünsche ich dem neu gegründeten „Marketingrat Innenstadt e.V.“ Mut zu unkonventionellen Entscheidungen.

Lieber Herr Grunau, Sie sind zum Vorsitzenden gewählt worden und ich wünsche Ihnen diese Kraft. Ich hoffe, dass viele Hauseigentümer in diesem Marketingrat mitarbeiten, denn ohne die Hauseigentümer sind viele Quartiere nicht zukunftsfähig. Mein Appell heißt: Öffnen Sie die untere Alleestrasse wieder für den Verkehr! Mit Hilfe von Kurzzeitparkplätzen könnte man hier gezieltes und bequemes Einkaufen möglich machen. In einer Stadt der Größenordnung Remscheid will der Kunde möglichst nah an das Geschäft heranfahren und akzeptiert keine weiten Anfahrtswege. 

Meine Damen und Herren,
wenn man sich grundsätzlich mit Verkehrsprojekten beschäftigt, dann braucht man in erster Linie viel Geduld und vor allem auch Leidensfähigkeit. Manchmal hilft auch eine gute Portion Sarkasmus. Das gilt auch in Remscheid. So muss ich konstatieren, dass die Stadt jetzt zum wiederholten Male verkündet hat, dass sie sich mit dem Eigentümer desjenigen Grundstücks geeignet hat, das für einen Bau des seit langem geplanten Parkplatzes am Bahnhof Gülden­werth notwendig ist. In Bayern würde ich hierzu sagen: „Schau’n mer mal“.

An der A 1 dagegen wird seit Jahren eifrig gesprengt, gebuddelt und gesperrt. Die Betonmischmaschinen brummen fleißig. Ebenso brummt der Autofahrer, der seit Jahren immer wieder bei Remscheid im Stau steht. Ich erinnere nur ganz leise daran, dass man eigentlich bereits zur Fußballweltmeisterschaft 2006 mit allen Arbeiten fertig sein wollte!

Meine Damen und Herren,
nach wie vor leidet die Remscheider Wirtschaft unter einem eklatanten Fachkräftemangel, vor allem in den technischen Berufen sowie den bei Ingenieur- und Naturwissenschaften. Um diesem Defizit entgegen zu wirken, ist in Remscheid die Idee eines „Bergischen Zentrums für unternehmensbezogene Hochschulbildung“ geboren worden. Hinter diesem etwas sperrigen Titel verbirgt sich das Konzept für eine Einrichtung, die sich die praxisnahe Ausbildung von jungen Menschen in Technikberufen und den Ingenieurwissenschaften zum Ziel setzen will. Die Bergische Entwicklungsagentur GmbH hat zu diesem Zweck eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, mit deren Ergebnissen Anfang 2009 gerechnet werden kann.

Mit einer solchen Einrichtung wollen wir keinerlei Konkurrenz zur Bergischen Universität schaffen, sondern ein komplementäres Qualifizierungsangebot, das sich passgenau in den Bedarf der Unternehmen einfügt. Zur Weiterentwicklung des Konzepts ist bei Ihnen, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Wilding, ein runder Tisch eingerichtet worden, der sich aus einigen engagierten Persönlichkeiten zusammensetzt, denen das Thema besonders am Herzen liegt. Für uns als IHK ist es völlig klar, dass der Standort einer solchen Einrichtung für das Bergische Städtedreieck in Remscheid eingerichtet werden sollte. 

Meine Damen und Herren,
wenn ich nun abschließend auf die Ausbildungsplatzsituation in Remscheid zu sprechen komme, so tue ich das mit großer Freude. Zum 30. September 2008 waren in Remscheid nur noch 9 unvermittelte Bewerber gemeldet – diesen standen noch 6 freie Ausbildungsstellen gegenüber. Nach langer Durststrecke kann in Remscheid daher derzeit von einem nahezu ausgeglichenen Ausbildungsmarkt gesprochen werden. Mein herzlicher Dank gilt allen Remscheider Unternehmerinnen und Unternehmern, die durch Ihr Engagement dieses Ergebnis möglich gemacht haben!

Ich möchte an dieser Stelle aber auch direkt eine Bitte für das kommende Ausbildungsjahr an Sie aussprechen: Lassen Sie in Ihren Ausbildungsbemühungen nicht nach und bieten Sie den Jugendlichen auch im kommenden Jahr wieder ausreichend Ausbildungsplätze an. Zwar kommen in einigen Branchen im nächsten Jahr wirtschaftlich etwas schwierigere Zeiten auf uns zu, aber die Zahl der Schulabgänger wird in den nächsten Jahren weiter zurückgehen. Der Wettlauf um die Fachkräfte von morgen hat also bereits begonnen.

Denken Sie zugleich auch an Ihre derzeitigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Die Qualifikationsanforderungen an die Beschäftigten steigen stetig in nahezu allen Branchen. Nutzen Sie die vielfältigen Weiterbildungsangebote in unserer Region und selbstverständlich auch das BZI – das Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie hier vor Ort. Investitionen in Aus- und Weiterbildung sind Investitionen in die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit jedes Unternehmens, bitte verpassen Sie nicht, hier rechtzeitig die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen!

Meine Damen und Herren, ich hoffe, Sie fühlen sich hier im Schützenhaus noch eine zeitlang wohl. Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Mitarbeitern und uns allen eine angenehme Vorweihnachtszeit, einen zufriedenstellenden Ausklang des laufenden Jahres und einen guten Start ins neue Geschäftsjahr 2009. Vielen Dank.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!