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Preisträger des 5. Wettbewerbs “Familienfreundliche Stadt“

Beate Wilding. Foto: Lothar Kaiser

Auch beim 5. Wettbewerb des „Lokalen Bündnis für Familie“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Beate Wilding zur Förderung der Kinder- und Familienfreundlichkeit in Remscheid war die Resonanz wieder sehr groß: Insgesamt 83 Vorschläge aus den Handlungsfeldern Arbeitgeber, Betriebe/ Dienstleister, Bürgerschaftliches Engagement und Einrichtungen/ Institutionen gingen ein und wurden vom „Lokalen Bündnis für Familie“ (Kathrin Birkenstock, Sonja Clouth, Constanze Epe, Michael Ketterer, Eva Maria Kremer, Anke Mennenöh, Andrea Ohler und Sigrid Zimmermann) und der Jury (Bernward Lamerz, Burkhard Mast-Weisz, Wolfgang Schreiber) gründlich begutachtet.Neunmal wurde die Auszeichnung „besonders familienfreundlich“ und 43-mal die Auszeichnung „familienfreundlich“ vergeben. Umrahmt wurde die kleine Feierstunde heute im großen Sitzungssaal des Rathauses vom Ensemble „Quergespielt“ der Musikschule Remscheid, dem Musical-Chor der 5. Klasse des Leibnitz-Gymnasiums und Liedermacher Donatus Weinert. Beate Wilding sagte zur Preisverleihung: „Ich freue mich ganz besonders, heute eine so große Anzahl aktiver Menschen und tatkräftiger Menschen im Einsatz für die Belange der Kinder- und Familienfreundlichkeit in unserer Stadt begrüßen zu dürfen. Wir haben Sie heute eingeladen, weil wir uns bei Ihnen bedanken möchten und Ihren Einsatz für ein familienfreundliches Remscheid durch eine Auszeichnung honorieren wollen. Mit Ihrem engagierten Einsatz machen Sie unsere Stadt für Familien lebenswerter – Sie machen Remscheid liebenswerter! (…)

Unter Vereinen und Initiativen mit hohem ehrenamtlichen Engagement, Unternehmen und Dienstleistern mit besonderem Einsatz, Einrichtungen und Persönlichkeiten mit vorbildlichem Einsatz für Kinder und Familien hatte die Jury die Qual der Wahl! (…)  Sie hat sich über die Vorschläge durch Besuche, persönliche Gespräche und weitere Recherchen gründlich informiert, was bei 83 Vorschlägen mit einem hohen Aufwand verbunden ist.

Mein besonderer Dank gilt der überaus lebendigen Gruppe des Remscheider Lokalen Bündnis für Familie, die seit über fünf Jahren in Sachen Familienfreundlichkeit aktiv ist. Das Lokale Bündnis macht nicht nur den Wettbewerb möglich, sondern beteiligt sich auch an der Herausgabe des Remscheider Familienkalenders. Sie können ihn im Anschluss an diese Feierstunde hier beim Lokalen Bündnis für drei Euro erwerben. Mit dem Kauf unterstützen Sie das Müttercafé „Mama Mia“ des Kinderschutzbundes! (…)

Ich freue mich sehr, jetzt den Gewinnern des Wettbewerbs die Auszeichnung für besondere Kinder- und Familienfreundlichkeit zu verleihen. Ihre Beiträge sind nach übereinstimmender Meinung der Jury Beispiele für die sehr gelungene Förderung von Familienfreundlichkeit in unserer Stadt. Sie sind getragen von einem herausragenden Engagement und zeichnen sich durch einen hohen Modell- und Vorbildcharakter für weitere Initiativen aus. Den Auftakt machen zwei Unternehmen, die als familienfreundliche Arbeitgeber eine besondere Auszeichnung erhalten: Fa. Paul Schulten GmbH & Co. KG, Gebäudereinigung Eigens für die Belange der Mitarbeiter und ihrer Familien hat die Firma Paul Schulten die Stelle einer Sozialassistentin geschaffen. Sie unterstützt und berät die Familien, insbesondere in schwierigen Lebenssituationen. Darüber hinaus bietet die Firma Schulten sehr flexible Arbeitszeitmodelle, sie unterstützt den Verein „Möhrchen“, die Bürgerstiftung und die „Remscheider Tafel“. Dieses Engagement ist sehr lobens- und nachahmenswert!

In der Fa. Gebr. Lennartz GmbH & Co. KG herrscht seitens der Geschäftsleitung viel Engagement in Bezug auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Für Familien bietet die Firma Lennartz im Laufe des Jahres darüber hinaus viele Aktionen, wie zum Beispiel Ausflüge, Feste, Gutscheinaktionen und Tombolas. Ebenso fördert die Firma Lennartz soziale Initiativen in Remscheid und Frankreich. In all diese gemeinsamen Aktivitäten werden gerne und regelmäßig auch die ehemaligen Mitarbeiter einbezogen. Dieser Einsatz ist ein Gewinn für die Mitarbeiter, ihre Familien und das Unternehmen selbst!

Wenn Sie Kinder fragen, was für sie zu einer kinderfreundlichen Stadt gehört, dann werden Sie sicher eine Antwort erhalten: Schöne Spielplätze! Damit diese wertvollen Orte erhalten und verbessert werden können, engagieren sich Ehrenamtliche als Spielpaten. Sie kümmern sich um den Spielplatz in ihrem Wohnumfeld, organisieren Spielaktionen und -feste, sind Bindeglied zur Stadt und vermitteln bei Konflikten. Auch im Namen der Remscheider Kinder bedanke ich mich bei den Spielplatzpaten sehr herzlich für Ihr Engagement und wünsche mir, dass sich viele Ihrem Vorbild anschließen!

Wenn Sie die Kinder im Rosenhügel fragen, warum die Osterund Herbstferien für sie etwas ganz Besonderes sind, dann schwärmen sie von erlebnisreichen Wochen in ihrem Stadtteil. Und sie berichten von sehr netten Menschen, die mit ihnen ein tolles Programm aus Sport, Spaß und Spiel veranstalten. Diese Aktionen ermöglicht eine sehr aktive Gruppe von Anwohnerinnen und Anwohnern, die sich regelmäßig im Stadtteilbüro Rosenhügel treffen, um miteinander über die Belebung ihres Stadtteils zu beraten. Dieses herausragende bürgerschaftliche Engagement ist für einen lebendi-gen Rosenhügel unverzichtbar und auch ein wichtiger Beitrag zur Integration. Vielen Dank für Ihren nachahmenswerten Einsatz und weiterhin viel Erfolg!

Für die Belange behinderter Menschen in unserer Stadt setzt sich Brigitte Sommer seit langem vorbildlich und mit viel Erfolg ein. Sie ist nicht nur Vorsitzende des Remscheider Blindenvereins und aktives Mitglied im Behindertenbeirat, sondern sie bringt das Thema Behinderung auch jungen Menschen nahe. Ihre Arbeit mit Schulklassen sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler, baut Vorurteile ab und weckt Verständnis für Lebenssituationen behinderter Menschen. Durch die Begegnung mit Frau Sommer lernen die jungen Leute, dass Menschen mit Einschränkungen zu unserer Gesellschaft gehören und der Unterstützung bedürfen. Sie, liebe Frau Sommer, sind selbst ein lebendiges Beispiel dafür, dass sich Engagement lohnt und dass man trotz Einschränkung sehr aktiv sein kann. Ihnen gebührt mein ausdrücklicher Respekt und herzlicher Dank!

Nichts ist wichtiger für eine gelingende Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund, als der Erwerb der deutschen Sprache! Dafür muss noch viel mehr getan werden! Das Projekt Wortschatz der Wirtschaftsjunioren ist ein leuchtendes Beispiel und ein wichtiger Beitrag in unserer Stadt. Die Wirtschaftsjunioren werben Sponsoren und organisieren individuellen Sprachunterricht für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf. Damit verbessern sie die Chancen der jungen Menschen auf höhere Bildung, auf Ausbildung und ihre gesellschaftliche Teilhabe. „Wortschatz“ ist ein notwendiges und zukunftsweisendes Projekt mit Vorbildcharakter!

Als bekannt wurde, dass die kleine Tochter ihrer Arbeitskollegin an Leukämie erkrankt war, stand für das Team der Praxis Dr. Mathias Schwarz fest: Wir wollen helfen! Mit großem Einsatz organisierten die Kolleginnen in ihrer Remscheider Praxis eine Typisierungsaktion, an der sich viele Menschen beteiligten. Für die kleine Melina wurde sogar ein passender Knochenmarkspender gefunden, doch leider konnte dem Mädchen nicht mehr geholfen werden. Die durch die Aktion gewonnenen Blutproben stehen der Deutschen Knochenmarkspender-Datei weiterhin zur Verfügung und können nun anderen an Leukämie erkrankten Patienten helfen. Melinas Eltern gilt meine Anteilnahme und dem Praxisteam meine Anerkennung!

Für ein Wochenende ist Remscheid das Zentrum des Laufsports für Jung und Alt. Tausende Sportbegeisterte laufen quer durch unsere Stadt und ihre schöne Landschaft, Tausende säumen die Laufstrecken und feuern die Läufer an. Den Veranstaltern ist es gelungen, mit dem Röntgenlauf nicht nur ein großes, überregionales Sportereignis auf die Beine zu stellen, sondern auch ein Fest für die ganze Familie in Remscheid zu etablieren: Über 1.000 Kinder laufen jedes Jahr begeistert mit! Der Röntgen Sport Club Remscheid e. V. mit seinen Partnern und den unzähligen ehrenamtlichen Helfern kann darauf sehr stolz sein, der Jury war dieses Engagement eine besondere Auszeichnung wert.

Die Stadtteilbibliothek in Lüttringhausen ist gerade für Familien von großer Bedeutung. Seit fast einem Jahrhundert gehört sie zum festen Bestandteil im Dorf. Der Verein „Die Lütteraten“ wurde mit dem ehrgeizigen Ziel gegründet, den Fortbestand der Stadtteilbibliothek zu sichern und sie darüber hinaus noch attraktiver zu machen. Mit vielen Ideen und unermüdlichem Engagement sammeln die Lütteraten Gelder und veranstalten Ferienprogramme, Vorlesenachmittage und vieles mehr. Dieser Einsatz für den Erhalt der Stadtteilbibliothek macht Lüttringhausen für Familien attraktiver. Hierfür bedanke ich mich herzlich und wünsche den Initiatoren viel Erfolg! (…)

Ich freue mich sehr, dass ich jetzt viele Vereine und Initiativen auszeichnen darf, die sich mit großem bürgerschaftlichen Engagement für die Familien in unserer Stadt einsetzen. Mit diesem Einsatz sichern Sie bestehende Angebote und entwickeln neue. Sie leisten in Ihrer Freizeit wertvolle Beiträge zur Verbesserung der Lebensqualität von Familien, zum gelingenden Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in Remscheid. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich, für eine kinderund familienfreundliche Stadt jedoch unverzichtbar. Sie engagieren sich in vielen Bereichen, sei es im Sport, der Kinderbetreuung, in Ihrem Stadtteil oder für Menschen in besonderen Lebenslagen. Sie betreiben das Kinder- und Jugendtelefon, das Bürgerhaus, organisieren das Seifenkistenrennen in Lüttringhausen und leiten Kinder- und Jugendgruppen. Diese Vereine und Initiativen erhalten die Auszeichnung für Kinder- und Familienfreundlichkeit:

  • Bürgerhaus Süd e.V.
  • Die Schlawiner gGmbH
  • Elternverein „Die Tafel“, GGS Hasenberg
  • Entwicklungsgruppe und Stadtteilzeitung Honsberg
  • Förderverein der städtischen Integrativen KiTa Fürberg e.V.
  • Förderverein Maria Montessori Remscheid e.V.
  • Interessensgemeinschaft Hasenberg
  • Jugendmitarbeiter der Evangelischen Adolf-Clarenbach-Kirchengemeinde
  • Kinderschutzbund Remscheid, Kinder- und Jugendtelefon
  • Marketingrat Lüttringhausen
  • Reinshagener Turnerbund RTB
  • Wassersportfreunde Remscheid e.V.

Heute ist es leider nicht mehr selbstverständlich, dass Alt und Jung zusammenkommen. Drei Einrichtungen unserer Stadt widmen sich der Begegnung und dem Dialog der Generationen. Für dieses generationsübergreifende Engagement überreiche ich gerne die Auszeichnungen an:

  • Altenheim „Haus am Park“
  • Montessori – Kinderhaus Hofstraße
  • Pflegeheim „Landhaus im Laspert“

Die Lebensqualität für Familien in unserer Stadt wird auch bestimmt von familienfreundlichen Arbeitsbedingungen und Arbeitszeitmodellen. Hiervon profitieren sowohl die Mitarbeiter, als auch das Unternehmen. Es freut mich, dass Familienfreundlichkeit auch für Arbeitgeber eine zunehmend wichtige Rolle spielt. Genauso wichtig sind Dienstleistungen, die sich mit ihrem Angebot an den Bedürfnissen und Interessen von Familien orientieren, sei es durch besonders kinderfreundliches Personal, ein freundliches Umfeld oder die Unterstützung familienfreundlicher und gemeinnütziger Initiativen. Auch Ihnen ein herzliches Dankeschön:

  • Deutsche Vermögensberatung
  • Kanzlei Goedecke
  • Lioba Heinzler
  • LACURA Lasercut GmbH
  • Axel Lukas GmbH
  • Allee-Center • Restaurant „Der Grund“
  • „Flower-Café“

Menschen, die ihre Zeit und ihre Kraft für Kinder und Familien in Remscheid einsetzen, bereichern unsere Stadt und verdienen großes Lob. Sie tun dies in vielfältiger Art und Weise. Ihr außerordentlicher Einsatz ist nicht hoch genug zu würdigen und verdient unsere Anerkennung. Ich freue mich sehr, nun diesen engagierten Persönlichkeiten die Auszeichnung für Kinder- und Familienfreundlichkeit zu verleihen:

  • Melanie Clemens, Claudia Holtschneider und Harald Neumann als Remscheider Stadtführer
  • Karl-Josef Dudenhausen für seinen Einsatz für benachteiligte Jugendliche
  • Gusti Eppels für die Unternehmerfrauen im Handwerk
  • Stefan Grote für das Kuckucksfest und den Förderverein Eschbachtal
  • Frau Hasan für vorbildliche Integration
  • Jan Heitzer für seine kirchliche Jugendarbeit
  • Ulrike und Lothar Kaiser für ihre Stiftung und den „Waterbölles“
  • Peter Kalbitz für den Astronomischen Verein
  • Marcel Kammler für das Kochprojekt „RIC´s School Dinner“
  • Gabriela Kleuser stellvertretend für alle Ehrenamtlichen im Schüler-Café des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums
  • Nadine Knop für die Betreuung einer deutsch-afrikanischen Familie
  • Dr. Christel Lichter für Deutschkurse für Mütter mit Migrationshintergrund in Lüttringhausen
  • Ute Möhrke, Tordis Nippel und Bettina Schmitz für ihr Engagement am Gertrud-Bäumer-Gymnasium
  • Beate und Hermann Neider für die Städtepartnerschaft mit Presov
  • Marc Schindler für sein Engagement in der Kraftstation
  • Ralf Wentland für seine kirchliche Jugendarbeit

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Waterbölles am : Viele junge Leute hätten öffentliche Anerkennung verdient

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Beim 5. Wettbewerb vom „Lokalen Bündnis für Familie“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Beate Wilding zur Förderung der Kinder- und Familienfreundlichkeit in Remscheid hatte die Jury im Jahre 2008 die Qual der Wahl unter  83 Vere

Kommentare

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Harald Neumann am :

Liebe Familie Kaiser, herzliche Glückwünsche zu obiger Auszeichnung.

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