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Die Arbeitslosigkeit hat nur geringfügig zugenommen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Der Arbeitsmarkt in Remscheid hat trotz der sinkenden Stimmung in der deutschen Wirtschaft auch im November seine gute Position behaupten können. Aktuell sind noch 719 Stellen zu besetzen, darunter 526 Stellenangebote für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen, unter anderem für die Bereiche Metallerzeuger und -bearbeiter (52), Schlosser und Mechaniker (76), Elektriker (34), Warenprüfer und Versandfertigmacher (32), Warenkaufleute (28), Verkehrsberufe (30), Organisations-, Verwaltungs- und Büroberufe (27), Gesundheitsdienstberufe (40) und Reinigungsberufe (2).

Die Arbeitslosigkeit hat nur geringfügig zugenommen. Mit zum eigentlich guten Ergebnis hat erneut die sogar noch leicht zugenommene Arbeitskräftenachfrage aus den hiesigen Betrieben beigetragen, so dass insgesamt 226 vormals Arbeitslose wieder eine Erwerbstätigkeit aufnehmen konnten. Beide Faktoren reichten jedoch nicht ganz, um im Ergebnis eine positive Bilanz zu erreichen. Insgesamt wurden 27 Arbeitslose mehr gezählt. Die Arbeitslosenquote blieb aber unverändert und liegt weiter bei 7,9 Prozent. Aktuell bleiben damit 4.718 Männer und Frauen auf der Suche nach einer Beschäftigung. Gegenüber dem Vorjahr waren 344 oder 6,8 Prozent weniger zu zählen. Letztmalig wurden im Jahre 2000 weniger Arbeitlose (4.553) notiert.

„Das ist insgesamt ein gutes Ergebnis auf einem seit Monaten hohem Niveau, wobei ich natürlich lieber einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit mitgeteilt hätte“, so Ute Ackerschott, Leiterin der Arbeitsagentur. „Insbesondere freue ich mich natürlich über den stabilen Stellenzugang, der dazu geführt hat, dass 226 Arbeitslose so kurz vor Weihnachten noch eine Beschäftigung aufnehmen konnten. Gleichzeitig möchte ich aber nicht unerwähnt lassen, dass sich die Zahl der kurzarbeitenden Betriebe seit Oktober mehr als verdoppelt hat, und nach Ankündigung der Betriebe noch weiter erhöhen wird, um auf die ungünstigere Auftragsentwicklung zu reagieren. Obwohl dieses Vorgehen eine schwierigere Situation in den Betrieben widerspiegelt, ist es ein begrüßenswertes Denken der Manager. Der Mitarbeiterstamm bleibt erhalten, die Produktionskapazität des Betriebes bleibt flexibel. Ich bitte die Personalverantwortlichen, sich zu diesem arbeitsmarktpolitischen Instrument von meinen Mitarbeitern beraten zu lassen, ehe sie ihre Belegschaft durch Kündigung anpassen.“ Solingen

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit verlief in den beiden SGB-Bereichen unterschiedlich, im Monats- wie im Jahresvergleich jeweils (in absoluten Zahlen) mit dem besseren Ausgang für die Kunden im SGB II - Bereich. So wurden im Bereich SGBIII (Arbeitslosenversicherung) mit 1.298 Arbeitslosen in diesem Monat 51 oder 4,1 Prozent Arbeitslose mehr gezählt. Im Bereich des SGBII (Jobcenter) sind es dagegen bei 3.420 Beschäftigungslosen insgesamt 24 oder 0,7 Prozent weniger gewesen. Die insgesamt guten Beschäftigungsmöglichkeiten spiegeln sich über das Jahr gesehen in den Veränderungsraten in beiden Rechtskreisen wider. So lagen die Vergleichswerte im November 2007 bei 1.418 bzw. 3.644 und somit jeweils um 120 oder 8,5 Prozent bzw. 224 oder 6,1 Prozent über den aktuellen Werten. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit insgesamt betrug minus 6,8 Prozent. Damit haben die Kunden aus beiden Rechtskreisen von der guten Beschäftigungssituation in den Betrieben profitieren können.

Im Laufe des Berichtsmonats gingen insgesamt 855 Meldungen von Arbeitslosen an der Bismarckstraße ein. Das waren 43 oder 4,8 Prozent weniger als noch im Vormonat. Nach einer Erwerbstätigkeit meldeten sich wie im Vormonat 353 Männer und Frauen arbeitslos. Insgesamt 177 Männer und Frauen haben eine Ausbildung (betrieblich oder schulisch) beendet. Darunter sind auch 112 TeilnehmerInnen, die sich nach einer Trainingsmaßnahme zurückgemeldet haben. Die Vergleichswerte des Vormonats lagen bei 213 bzw. 137. Die weiteren Arbeitslosmeldungen erfolgten nach einer Veränderung in den persönlichen Verhältnissen, so u.a. nach Beendigung einer Arbeitsunfähigkeit.

Im Berichtsmonat wurden insgesamt 835 Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit verzeichnet. Das waren 189 oder 18,5 Prozent weniger als noch vor vier Wochen. Der Vergleichswert von vor einem Jahr lag bei 1.024 Abgängen. Insgesamt fanden im Berichtsmonat 226 Männer und Frauen eine Anstellung. Zum gleichen Zeitpunkt des Vormonats waren es jedoch noch 276 und vor einem Jahr 319 Beschäftigungsaufnahmen. Insgesamt wurden 182 Männer und Frauen in eine Ausbildung/Qualifizierung abgemeldet. Hier lag der Vergleichswert des Vormonats bei 259 und der des Vorjahres bei 181. Die restlichen Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit erfolgten aufgrund von Krankheit oder sonstigen, in der Person des Arbeitslosen liegenden, Gründen.

Aktuell sind in Remscheid noch 448 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Damit hat sich die Zahl der Beschäftigungslosen bei dieser Personengruppe gegenüber dem Vormonat geringfügig um fünf und im Vergleich zum Vorjahr nur um vier Arbeitslose zugenommen. Bei den unter 20-Jährigen ist die Arbeitslosigkeit jedoch gegenüber dem Vormonat gesunken. Insgesamt wurden nur noch 84 nach 93 Arbeitslosen im Monat zuvor gezählt. Gegenüber dem Vorjahr bleibt ebenfalls ein Abstand von minus 14 oder -14,3 Prozent. Die Arbeitslosenquote für diese Personengruppe beträgt aktuell 4,1 Prozent nach 4,5 Prozent im Oktober und 5,0 Prozent vor einem Jahr. Betreut werden in Remscheid 200 (Vormonat: 193) Jüngere unter 25 Jahre durch die Arbeitsagentur und 248 (Vormonat: 250) von der ARGE. Die Vergleichswerte von vor einem Jahr lagen bei 176 (+24 oder +13,6 Prozent ) und im SGB II - Bereich bei 268 (-20 oder -7,5  Prozent). Von den Jüngsten werden 25 (Vormonat: 28) im Bereich SGB III und 59 (Vormonat: 65) von der ARGE betreut. Die Vorjahresergebnisse lagen bei 30 bzw. 68 Arbeitslosen.

Leicht zugenommen hat in diesem Monat die Zahl der älteren Arbeitslosen. Insgesamt wurden neun Betroffene mehr gezählt. Am Berichtsmonatsende suchten noch insgesamt 1.276 Männer und Frauen dieser Altersgruppe in Remscheid eine Beschäftigung. Davon ist mehr als die Hälfte (672) sogar älter als 55 Jahre. Dieser Personengruppe konnte von der guten Arbeitsmarktsituation nur geringfügig profitieren. So ging die Zahl der Betroffenen binnen Jahresfrist zwar um 4,8 Prozent (-64) zurück, sie lag damit unter der Gesamtveränderungsrate von minus 6,8 Prozent. Insgesamt werden 410 (Vormonat: 400) Männer und Frauen im SGBIII-Bereich und 866 (Vormonat: 867) im SGBII-Bereich betreut. Die Vergleichswerte des Vorjahres lagen bei 484 (- 74 oder – 15,3 Prozent) bzw. 856 (+10 ) zu betreuende Kunden. Somit konnte im Vergleich zum November des Vorjahres nur die Personengruppe der Älteren aus dem Rechtskreis SGBIII von der guten Beschäftigungssituation profitieren.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Berichtsmonat geringfügig zurückgegangen. Insgesamt wurden 31 oder 1,5 Prozent weniger Betroffene gezählt. Aktuell sind mit 1.999 insgesamt 42,4 Prozent (Vormonat: 43,3 Prozent) aller in Remscheid gemeldeten Arbeitslosen bereits ein Jahr und länger ohne eine Beschäftigung. Auch die Langzeitarbeitslosen konnten im Jahresvergleich von der guten Situation auf dem heimischen Arbeitsmarkt profitieren. So ist die Zahl der Betroffenen sogar um 11,9 Prozent (-271) zurückgegangen, während die Quote für den allgemeinen Rückgang der Arbeitslosigkeit dagegen nur bei minus 6,8 Prozent liegt. Betreut werden aktuell 1.797 (Vormonat: 1.820) Männer und Frauen im SGBII- Bereich und 202 (Vormonat: 210) Arbeitslose im SGBIII- Bereich. Vor einem Jahr waren mit 1.900 insgesamt 103 oder 5,4 Prozent Arbeitslose mehr im SGBII-Bereich zu verzeichnen. Im Bereich der Arbeitsagentur wurden bei 370 Arbeitslosen sogar 168 oder 45,4 Prozent Betroffene mehr gezählt.

Im Berichtsmonat haben die Remscheider Arbeitgeber ihr Arbeitsplatzangebot (sozialversicherungspflichtige Beschäftigung) sogar noch leicht erhöht. Insgesamt wurden dem gemeinsamen Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und der ARGE im abgelaufenen Monat 332 Stellen (Vormonat: 342) gemeldet. Besonders erfreulich sind die 261 Stellen für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu vermerken. Das sind neun Vakanzen mehr als vor einem Monat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ergibt sich jedoch eine leichte Differenz von -26 Stellen. Damit bleiben weiterhin gute Beschäftigungsmöglichkeiten für die Arbeitslosen in Remscheid. Zudem wurden 62 Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) für AlgII-Bezieher den Vermittlungsfachkräften gemeldet. Der Vergleichswert des Vormonats lag bei 75 bzw. bei 32 im Vergleich zum Vorjahr.

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