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SPD und Grüne einstimmig für Wilding als OB-Kandidatin

Mit Rosen gratulierten die SPD-Delegierten Beate Wilding zur OB-Nominierung. Foto: Lothar KaiserOberbürgermeisterin Beate Wilding strahlte gestern noch mehr als sonst - und gab ihrer Begeisterung auch Ausdruck: „Ich freue mich über das tolle Ergebnis wie jeck!“ Dazu hatte sie gleich doppelten Grund: Zuerst auf der Versammlung der Remscheider Grünen im Röntgen-Museum und dann anderthalb Stunden später auf dem Unterbezirksparteitag der SPD in der Sophie-Scholl-Schule war sie ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen zur OB-Kandidatin bei der Kommunalwahl 2009 gewählt worden. Das einstimmige Ergebnis im Einzelnen: 20 Grüne und 57 SPD-Delegierte (acht waren nicht erschienen) sagten Ja zu Wilding.  Kommentar des UB-Vorsitzenden Lothar Krebs( im Foto rechts in der Bildmitte): „Ich bin stolz auf die Geschlossenheit der Partei. Beate, wir werden Dich unterstützen, bei dem, was Du Dir vorgenommen hast!“ Und Wilding: „Ich freue mich, sowohl die Unterstützung der Grünen als auch die Unterstützung meiner politischen Heimat SPD bekommen zu haben! Damit haben zwei verlässliche politische Kräfte aus dem Rat der Stadt Remscheid ein deutliches Zeichen für Kontinuität und Erneuerung gesetzt!“

Beate Wilding und der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke kurz vor der Abstimmung. Foto: Lothar KaiserEingangs hatte Krebs auf das einstimmige Votum des UB-Vorstandes verwiesen, Wilding als OB-Kandidatin zu nominieren, und hatte sie als Kommunalpolitikerin bezeichnet, „die Ziele vorgibt und in der Lage ist, sie umzusetzen“. Diesen Anspruch habe sie in den vergangenen Jahren „voll erfüllt“, so Krebs. Und dies sei angesichts der bürgerlichen Mehrheit im Rat der Stadt „nicht gering zu schätzen“. Die erst kürzlich von der Oberbürgermeisterin angeordnete Verwaltungsreform sei „eine gute Ausgangsposition, zumal die Leute, die Sand ins Getriebe geworfen haben, nicht mehr da sind“. (Damit war also nicht nur der frühere Baudezernent Helmut Kennepohl gemeint…)

In Arbeit ist derzeit bei SPD und Grünen (deren Fraktionsvorsitzende Beatrice Schlieper nahm auch an dem SPD-UB-Parteitag teil) ein gemeinsames Programm für die nächste Kommunalwahl und die Jahre danach. Es soll gleichermaßen sozial wie ökologisch werden. Lothar Krebs gestern dazu: „Bei Hartz IV geht es nicht darum, die Beihilfesätze zu erhöhen, sondern den Ursachen des sozialen Abstiegs zu begegnen, in dem etwa Bildung und Integration gefördert werden“. Und Wilding: „Wer Remscheid gerecht werden möchte, muss gerade in finanziell schwierigen Zeiten kreative Lösungsvorschläge entwickeln. Wir stehen nicht erst am Anfang des Weges. Wir haben in den vergangenen vier Jahren Impulse für die Stadt gesetzt. Hierauf können wir aufbauen!“

Wird im Kommunalwahlkampf wohl häufiger zu sehen sein. Foto: Lothar KaiserDer Tagesordnungspunkt 5 „Nominierung der Kandidatin“ war vom Tagespräsidium (Luigi Costanzo, Arndt Mähler, Karl Heinz Tamm und Jörg Röntgen) kaum aufgerufen, da war er auch schon wieder vorüber. Denn gewählt wurde nicht geheim, sondern per Akklamation. Und kurz darauf füllte sich die Bühne der Schulaula mit strahlenden Delegierten, jeder eine rote Rose in der Hand - schließlich riesiger Blumenstrauß in den Händen von Beate Wilding.

Warum auf der Bühne ein zweites Rednerpult und eine weiße Rückwand aufgestellt worden waren mit der Aufschrift „bürgerdialog.de“ bzw. „Bürgerdialog“, wurde nicht erklärt. Vermutlich handelte es ich um zwei Utensilien der OB-Kandidatin im bevorstehenden Wahlkampf. Auch das ebenfalls auf der Bühne vorgestellte rote Transparent „Remscheid gemeinsam gestalten" mit einem stilisiertem Herzen dürfte man dann wieder sehen. Es steht für den – kurz gehaltenen - Wahlslogan „Gestalten, mit Herz“ (...und Verstand, ist man geneigt, anzufügen.)

(Auf den gestrigen Rechenschaftsbericht von Beate Wilding wird der Waterbölles noch in getrennten Berichten näher eingehen)

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Kommentare

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Chronist am :

Den Verzicht auf eine eigene Grünen-Kandidatur hatte Kreisverbandssprecher Frank vom Scheidt mit der Änderung des Kommunalwahlgesetzes durch die schwarz-gelbe Landesregierung erklärt. So habe man aus durchsichtigen Gründen die Stichwahlen abgeschafft, schließlich gingen die für die CDU zuletzt nicht nur in Remscheid verloren. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht“, betonte vom Scheidt. „Überzeugt hat uns die Oberbürgermeisterin mit ihrem Vorhaben den eingeschlagenen Weg beim Ausbau der Ganztagsschulen und der Kinderbetreuung weiterzugehen und die Umwelt- und Klimaschutzpolitik künftig stärker in den Mittelpunkt zu rücken.“ (aus Pressemitteilung der Grünen)

Chronist am :

Zwar hat sich die SPD schon für Beate Wilding als OB-Kandidatin ausgesprochen, die formale Bestätigung fehlt jedoch noch: Am kommenden Samstag, 31. Januar, wird die SPD Remscheid ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die diesjährige Kommunalwahl (Oberbürgermeister, Rat der Stadt und Bezirksvertretungen) aufstellen. Die Unterbezirksdelegiertenkonferenz beginnt um 10 Uhr im Minoritensaal der Klosterkirche in Lennep. Auf der Tagesordnung steht neben den üblichen Regularien auch eine Rede von Beate Wilding.

Chronist am :

Die SPD Remscheid kommt am nächsten Samstag um 10 Uhr in der Mensa der Albert-Einstein-Gesamtschule, Brüderstr. 6-8, zu einem Unterbezirksparteitag zusammen. Der Parteitag wird über das Programm der Remscheider SPD zur Kommunalwahl diskutieren und beschließen.

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