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"Spitzenplatz bei der Betreuung von Grundschulkindern"

Beate Wilding. Foto: Lothar Kaiser Von Beate Wilding

Für den Wandel und die Veränderungen in unserer Stadt brauchen wir nun Kontinuität und Stabilität. Das gilt auch für den Rat, der im kommenden Jahr neu gewählt wird. Wir brauchen wieder Verlässlichkeit – in Form von Programmen und Personen. Diese Entscheidung liegt in der Hand der Wählerinnen und Wähler. Deshalb müssen wir gemeinsam die Remscheiderinnen und Remscheider auffordern, sich an der Kommunalwahl zu beteiligen.

Liebe Freundinnen und Freunde, wir wissen, im globalen Wandel können wir nur mit den Köpfen der Menschen die Zukunft für unsere Stadt gewinnen. Eine Zukunft, die gerechte Chancen für alle entwickelt. Eine Zukunft, in der Bildungschancen nicht das Privileg für wenige sondern ein Recht für alle sind. Ich weiß, wovon ich rede. In den 60er Jahren entschied der Geldbeutel der Eltern über die Bildungschancen ihrer Kinder. Ich stamme aus einer Arbeiterfamilie. Ich gehöre zu einer Generation, die noch erfahren musste, wie Bildungswege blockiert waren. Diese Erfahrung hat mich geprägt. Sie war für mich Veranlassung und Verpflichtung zugleich, gegen Bildungsbarrieren in unserer Gesellschaft anzugehen – als Gewerkschafterin und als Politikerin und vor allem als Mutter. Deshalb habe ich vehement den flächendeckenden Ausbau der Offenen Ganztagsgrundschule nach vorne getrieben und werde mich weiter dafür einsetzen. Liebe Freundinnen und Freunde, damit stärken wir nicht nur unsere Kinder, wir sorgen mit gut ausgebauten Betreuungsangeboten, dass Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bringen sind. Wir wollen gerade jungen Müttern beruflichen Aufstiegschancen eröffnen und damit alte Rollenbilder überwinden. Darüber hinaus reagieren wir auf den demographischen Wandel. Deshalb wird in unserer Gesellschaft die Frauenerwerbstätigkeit einen immer größer werdende Bedeutung einnehmen. Überholte Rollenverständnisse sind fehl am Platz!

Remscheid nimmt heute einen Spitzenplatz bei der Betreuung von Grundschulkindern ein. Innerhalb weniger Jahren ist es uns gelungen, über 1.800 Betreuungsplätze in einem flächendeckenden Angebot an allen Grundschulen unserer Stadt einzurichten. Das kommt nicht von ungefähr. Das ist Ergebnis harter Arbeit. Das ist Gestaltungswillen. Das ist Ergebnis von Schwerpunktsetzung. Remscheid hat vom ersten Augenblick an, die Chancen des Landesprojektes „Schule von 8 bis 10 erkannt. Gemeinsam mit Schulen und Vereinen wurde ein Angebot entwickelt, dass als eine Vorstufe des Offenen Ganztags betrachtet werden kann. Der Verein „Die Verlässliche“ hat dabei Pionierarbeit geleistet und Zeichen gesetzt. (…)  „Verlässliche Grundschule“ und „Offener Ganztag“ sind Ideen aus der Feder einer erfolgreichen rot-grünen Landesregierung. Sie sind zugleich Beweis dafür, dass es auch eine moderne und gerechte Schul- und Bildungspolitik geben kann. Deshalb fordere ich die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen ausdrücklich auf, Bildungsbenachteiligungen abzubauen, längeres gemeinsames Lernen aller Kinder zu befördern, einen beitragsfreien Besuch der Kindertagesstätten und Bildungseinrichtungen sowie eine kostenfreie Mittagsmahlzeit zu ermöglichen. (…)  (Aus der Rede von Beate Wilding anlässlich der Mitgliederversammlung von Bündnis’90/DIE GRÜNEN am Montag, 1. Dezember 2008, im Deutschen Röntgen-Museum)

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