Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

"Grüne Qualität Remscheids verstärkt ausbauen"

Beate Wilding. Foto: Lothar Kaiser Von Beate Wilding

Der Erhalt und die Pflege der natürlichen Umwelt ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Kommunalpolitik. Sie erhöht die Aufenthaltsqualität, den Freizeitwert und die Attraktivität einer Stadt. Zugleich darf nicht vergessen werden, ökologische Politik Klimaschutz ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Deshalb gilt: Global denken – lokal handeln! Klimaschutz beginnt vor Ort – hier in unserer Stadt! Natur und Umwelt schützen, Energieverbräuche senken – heißt auch den sozialen Folgen langfristig steigender Energiepreise entgegen zu wirken. Auch hier sind wir auf dem richtigen Weg. Der Umbau des Gebäudes der Remscheider Entsorgungsbetriebe unter ökologischen Gesichtspunkten, die energetische Erneuerung der Hauptschule Rosenhügel, das Programm „Weniger ist Mehr“ an unseren Schulen, die Energiesparprogramme der Stadtwerke, die Energieberatung des Umweltamtes, die Beteiligung am Wettbewerb Ökoprofit gehören dazu. Einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag leistet auch der Energiebeirat, in dem Verwaltung und Politik gemeinsam daran arbeiten, den Energeiverbrauch zu senken und neue Konzepte erproben. Durch die städtischen Gebäude gelangen heute jährlich 17.000 Tonnen Kohlendioxid weniger in die Atmosphäre als zu Beginn unserer Bemühungen zum Energiesparen 1978.

Jedes Jahr werden auf diesem Wege Ausgaben für Energie und Wasser in der Größenordnung von 3.700.000 Euro vermieden. Das sind gute Ergebnisse. Sie beweisen welche Möglichkeiten vor Ort bestehen einen Beitrag zum Schutz unserer Erde zu leisten. Die Stadt Remscheid ist dafür mehrfach mit dem Energy-Award ausgezeichnet worden. Umweltschutz ist generationengerecht. Wir sparen Geld, investieren in den Bestand und geben es als Erbe an unsere Kinder weiter. Oder wie es auf einem grünen Wahlplakat von vor 25 Jahren heißt: „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt“. Diese Aussage hat nichts von ihrer Bedeutung eingebüßt. Im Gegenteil, die bereits erworbene grüne Qualität Remscheids müssen wir verstärkt ausbauen. Ich werde in den kommenden sechs Jahren dieses Thema in den Mittelpunkt politischen Handelns stellen. So wird die Verwaltung künftig jährlich einen Umwelt- und Energiebericht herausgeben, um die Entwicklung des Klimaschutzes in Remscheid zu dokumentieren. Indem wir den Ausstoß von Kohlendioxiden und die Entwicklung versiegelter Flächen bilanzieren, werden wir Kennzahlen entwickeln, die uns neue Möglichkeiten zur Steuerung eröffnen. Dies ist einer der Bausteine für die Verwaltungssteuerung, die im Rahmen meines Verwaltungsumbaus eingerichtet wurde. Unsere Ziele sind: Den Kohlendioxidausstoß in unserer Stadt spürbar zu senken und den Flächenverbrauch nachhaltig zu verringern. Nur eine Stadt, die ihre natürlichen Lebensgrundlagen pfleglich behandelt, ist auch eine lebenswerte Stadt. Ich will und werde Remscheid ökologisch gestalten – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern! (…) (Aus der Rede von Beate Wilding anlässlich der Mitgliederversammlung von Bündnis’90/DIE GRÜNEN am Montag, 1. Dezember 2008, im Deutschen Röntgen-Museum)

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!